Descartes Zweifel

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Herr von Böde
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Descartes Zweifel

Beitragvon Herr von Böde » 5. Jan 2018, 16:29

Das ich Descartes "Cogito" als rationalistische Poetik abtue habe ich mehrfach betont.
So schön wie Nietzche könnte ich es nicht formulieren:



Festzuhalten bleibt das Descates Zweifel ein rationaler ist.

Die Ratio ist aber Kategorie des Lebens und damit des Erlebens.

Ich würde Decscates also entgegenhalten:

Wir können absolutnicht anders als unser Erleben anzunehmen, täten wir das nicht blieben wir in Apathie da sitzen, das Erleben des Hungers und des Durstes ignorierend, verhungernd und verdurstend.

Nur auf das Erlebte und das vorstellbar Erlebbare macht die Anwendung der Ratio und damit der Zweifel einen Sinn.

Darus folg polemisch aber nicht weniger wahr:
Währe Descartes Zweifel ein empirischer, ein erlebter und damit ein wirklicher hätte er kein Buch geschrieben sondern wäre verdurstet.
Er konnte seinen Zweifel gar nicht ernst nehmen und musste ihn mit der erstbesten Möglichkeit verwerfen.
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß

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