Jenseitsforschung

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harekrishnaharerama
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Jenseitsforschung

Beitragvon harekrishnaharerama » 23. Mai 2019, 09:15

Die Physik beginnt sich immer mehr den Gefilden zu nähern, die wir früher "Jenseits" nannten und es kommt zu überraschenden Übereinstimmungen anstatt den zu erwartenden (Newtonschen) Widersprüchen.

Suche noch immer eine neue Wohngelegenheit, gerne Seenplatte oder Altmark.
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Bender
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Bender » 25. Mai 2019, 08:42

Danke, einige Sachen decken sich mit meiner Denke ;-)
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Attic
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Attic » 26. Mai 2019, 16:45

Was hier erzählt wird deckt sich viel mit dem was ich durch LSD gelernt habe. Vor wenigen Wochen hätte ich es noch als Humbuck abgetan, schon witzig, hätte ich selbst nicht gedacht das ich mal so denke ^^
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Herr von Böde
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Herr von Böde » 28. Mai 2019, 23:26

Hier mal das Original, da ist die Sprache auch wirklich schön ;-)



Ich bin mal gespannt ob ich meinen Gedanken hier klar genug machen kann und ob dem jemand folgen kann, vielleicht gar zustimmen kann..
Dürr spricht bei Minute 30 von Materie als "geronnenem Geist".

Die ganze Zeit bedient sich Dürr der Metapher von der Ahnung (der Gestalt) im Ggs. zum konkreten Gedanken (der Substanz).
Ich frage mich seit Jahren warum er dann nicht folgerichtig ?? darauf gekommen ist bei der Materie statt vom "geronnenem Geist" vom "konzentrierten Geist" zu sprechen.
Die Analogie liegt doch ganz nahe, oder?
Der Sterbeprozess eines bewussten Wesens:
1. Das Bewusstsein erlischt, die erste "Stufe" Richtung Entropie.
2. Der Körper verfällt, die Entropie nimmt Fahrt auf.
Stellen wir uns analog einen Traum vor in dem die von uns geträumte Figur Bewusstsein hat. Wenn unser Trauminhalt wechselt wird die geträumte Figur erst ihr Bewusstsein verlieren, den Körper sehen wir noch, bis unsere Konzentration im Traum ein neues Szenario generiert.

Ich will also darauf hinaus Negentropie oder Komplexität und Entropie konsequent (wie Dürr das ja in Ansätzen tut) umzuformulieren in psychologische Begriffe. Konzentration oder Bewusstsein und Unterbewusstsein.
Das hängt natürlich ein bisschen weil das Gegenteil von Konzentration im Sinne von fokussieren oder "scharf stellen" nicht Unterbewusstsein ist.
In Dürrs Sprache würde das bedeuten die Konzentration würde Substanz (Körper und ggf. - bei bewussten oder fühlenden Wesen- auch das wiedergespiegelte Bewusstsein - wie ich es oben für die geträumte Figur mit Bewusstsein beschrieb) erzeugen und die nachlassende Konzentration (in unserer Realität die zunehmende Entropie) würde nur noch die Gestalt übrig lassen. Analog den Erinnerungen in unserm Unterbewusstsein.

Ist nachvollziehbar was ich meine?
Wo ist mein Denkfehler?

Denn wenn "nachlassende Konzentration" nicht nur analog zur zunehmnende Entropie (auf unserer Realitätsebene) zu verstehen ist, ist die Frage nach dem Rückgang der "Gerinnung" ganz offensichtlich: Die Entropie überführt die Substanz wieder in die Möglichkeit, die Potentialität, das Geistige.
Dazu passen auch kosmologische Theorien die postulieren dass die Materie des Universums am Ende zerstrahlt.
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Herr von Böde
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Herr von Böde » 31. Mai 2019, 21:24



M-PATHIE – Zu Gast heute: Anke Evertz – Nahtoderfahrung
„In meinem anderen Leben“, wie Anke Evertz sagt, „war ich Millionärin und glaubte, auf diese Weise Anerkennung, Bedeutsamkeit, ja sogar Liebe von anderen Menschen zu erlangen. Bis ich vor zehn Jahren eine Erfahrung machte, die mein ganzes Leben umkrempelte und ich mein Millionärsdasein kündigte. Ich ging buchstäblich für mich selbst durch das Feuer.“ Was war geschehen? Anke Evertz ging damals fast jeden Abend joggen, um sich den Kopf frei zu machen. Sie litt in dieser Zeit unter Depressionen und hielt ihr Leben für eine Qual, trotz des größeren Wohlstandes, den sie genoss. „Was ist bloß mit mir los? Wie konnte mir mein Leben so entgleiten?“, fragte sie sich oft. Eines kalten Septemberabends kam sie vom Joggen nach Hause und wollte es sich in ihrem Wohnzimmer wohlig warm machen. Sie zündete den Kamin an, legte Holz nach und bemerkte plötzlich, dass sich auch ihre Hose entzündet hatte. Dabei dachte sie sich erst einmal nichts, bis die Flammen immer höher schnellten. Noch immer blieb sie relativ gelassen, da sie annahm, sie könne die Flammen leicht ersticken. Doch schnell züngelte das Feuer bis zur Brust hoch, bis zum Gesicht und sie stand schließlich lichterloh in Flammen. Jetzt wusste sie, „ich werde sterben.“ In diesem Moment stand sie wie aus dem Nichts heraus ca. zwei Meter von ihrem Körper entfernt und sah, wie das Feuer immer dichter wurde, bis sie nur noch eine einzige große Flamme war. Sie stand neben sich und sah sich selbst in Flammen stehen. Sie selbst verspürte aber überhaupt gar keine Schmerzen. Teilnahmslos sah sie, wie die Flammen immer mächtiger wurden, als ihr Sohn ins Zimmer gestürmt kam und versuchte, seine Mutter zu retten. Noch immer nahm Anke Evertz, die vor ihrem brennenden Körper stand, die Situation teilnahmslos an und sprach dabei zu ihrem Sohn, dass er sich doch keine Sorgen machen solle. Allerdings wunderte sie sich, dass ihr Sohn sie gar nicht hören konnte. Anke Evertz realisierte in diesem Moment noch gar nicht, was mit ihr geschah und sie wusste auch nicht, in welcher Welt oder in welchem Dasein sie sich nun befand. Sie machte eine Nahtoderfahrung. Neun Tage lag Anke Evertz in einem künstlichen Koma. In diesen neun Tagen machte sie Erfahrungen mit einer Welt, die wir uns hier nicht vorstellen können. Um zu verstehen, was sie dort erlebte, muss man seine Welterfahrung zurückstellen und die eigene Kritikmaschine stilllegen. Nahtoderfahrungen werden schon seit längerer Zeit wissenschaftlich untersucht. Sie sind keine Kopfgeburt irgendwelcher Wichtigtuer. Sie sind real. Womöglich handelt es sich dabei um eine Erfahrung mit realen Existenzen, die feinstofflich und lichterfüllt sind. Der Mediziner Dr. Pim van Lommel hat dazu sehr interessante wissenschaftliche Ergebnisse zusammengetragen und hat eine Theorie entwickelt, die quantentheoretisch fundiert ist. Er nennt dies das „nicht-lokale Bewusstsein“ oder auch das „endlose Bewusstsein“. Über einhundert Millionen Menschen weltweit machen mit ihrem Bewusstsein Erfahrungen dieser Art. Allein in Deutschland sind es sechs Millionen Menschen. Sie gelten während dessen oft als klinisch Tod, das heißt, ihr Herz hat aufgehört zu schlagen und das Gehirn wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. In diesem Zustand, sagen uns die Schulmediziner, sei es absolut unmöglich, ein Bewusstsein zu besitzen. Denn das Bewusstsein wird vom Gehirn erzeugt. Die Quantentheorie hat hier eine „mögliche“ Erklärung gefunden und sagt: Das Bewusstsein befindet sich im nicht lokalen Raum, im Quantenfeld der Verschränkung. Der Biologe Rupert Sheldrake hat dazu vor fast dreißig Jahren das Modell der morphogenetischen Felder weiter ausgearbeitet und diese Theorie sehr gut beschrieben. Welches Menschenbild folgt daraus, wenn der Tod gar nicht das Ende ist? Und warum wissen so wenig Menschen von den wissenschaftlichen Ergebnissen zu diesen Forschungen? Die Erlebnisse von Anke Evertz während ihrer neuntägigen Nahtoderfahrung sind selbst unter Experten etwas Außergewöhnliches, da es bei ihrem Erlebnis offenbar um eine Schulung ging. Die größere Lichtgestalt war ihr Lehrer und er lehrte sie, sich selbst anzunehmen, andere Menschen wertzuschätzen, ausnahmslos alles mit Liebe zu füllen und zu erkennen, dass alles gut ist, so wie es ist. Sie sah währenddessen das Bewusstsein der Erde und das ihrer Zellen. Sie lernte, wie alles miteinander zusammenhängt und wie man die Dinge mit Liebe, die aus einem selbst strömt, verändern kann. Leben, alles Leben IST Bewusstsein und über das Bewusstsein mit allem verschränkt. Es gibt nur die eine Energie: Liebe. Näheres über Anke Evertz hier: https://anke-evertz.de
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Gaius
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Gaius » 3. Jun 2019, 19:48

Heute "beim putzen" gehört, was sie erzählt erinnert mich an Triperlebnisse und Klarträume und ist wohl so eine Art Mischung davon. Ich seh das nicht so wirklich als Nahtod an, weil sie war ja halt ein paar Tage in einem Koma, aber für sie wurde es ganz schön trippy und ich fand es schön, dass diese Einblicke sie so komplett verändert haben und vieles was sie erzählt wie sie die Welt "danach" sieht geht mir auch so. Aber gibt so Details wo ich in ihren Interpratationen nicht zustimme und sie hat auch manch andere "Konsequenz" aber hat Spass gemacht beim zuhören so "Erinnerungs-Flashbacks" zu früheren Erlebnissen und Einblicken. Das Buch pack ich mal auf die Leseliste.
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Herr von Böde
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Herr von Böde » 3. Jun 2019, 20:18


... Aber gibt so Details wo ich in ihren Interpratationen nicht zustimme und sie hat auch manch andere "Konsequenz" aber hat Spass gemacht beim zuhören so "Erinnerungs-Flashbacks" zu früheren Erlebnissen und Einblicken. Das Buch pack ich mal auf die Leseliste.
Geht mir ganz ähnlich.
Es wäre ja langweilig wenn alles mit dem Eigenen 1:1 übereinstimmen würde, das kennt man doch schon.
Spannend finde ich die menschenmöglichen Blickwinkel und Interpretationen.
Um Bestätigung des Eigenen gehts mir nicht, interessant ist es doch das Andere nicht weniger Wirkliche zu verstehen , wenigstens zu erahnen.
Wie kann das eine Wahre so unterschiedlich wirklich sein, das ist interessant für mich.

Viel Spaß beim Lesen :)
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon harekrishnaharerama » 4. Jun 2019, 15:59

Ich würde sagen, es gibt unendlich viele Stilvarianten, aber die Kernpunkte bleiben schon die selben. Daran kann man sich orientieren und Dinge nachvollziehen. Schwierig wird es, wenn - egal von welcher Seite - das Ego "rumnervt", die Eitelkeit die "Botschaft" überdeckt. Dann verliere ich häufig die Lust, dem überhaupt noch zu folgen bzw. den Stolz von der Information zu trennen. Kostet zuviel Kraft, ist einfach nicht mehr unterhaltsam, anstrengend.

"Ich habe das entdeckt. Ich bin die Person (die Gottheit), um die sich alles dreht. Ich bin weiter als die normalen Menschen. Usw."
Da fasse ich mir schon an den Kopf und frage mich, was habt Ihr überhaupt verstanden? Inwiefern hat euch das weitergeholfen?
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon Herr von Böde » 4. Jun 2019, 17:31

I...

"Ich habe das entdeckt. Ich bin die Person (die Gottheit), um die sich alles dreht. Ich bin weiter als die normalen Menschen. Usw."
Da fasse ich mir schon an den Kopf und frage mich, was habt Ihr überhaupt verstanden? Inwiefern hat euch das weitergeholfen?
Da würd ich Dir voll zustimmen, ich frage mich aber wo Du eine solche Haltung hier zu erkennen glaubst?

Debatte ist ja immer das Risiko sich lächerlich zu machen, etwas (ungewöhnliches) vorzuzeigen, etwas zu erzählen bedeutet immer das Risiko einzugehen belächelt zu werden, vielleicht auch ignoriert zu werden.

Insofern ist ein Nutzen von Präsentiertem oder Vorgezeigtem nur dann gegegben wenn es hinterfragt und dikutiert wird. Ein blosses Hinstellen bringt natürlich nichts.
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Re: Jenseitsforschung

Beitragvon harekrishnaharerama » 4. Jun 2019, 18:05

Bei Dir muss ich immer aufpassen, dass Du aus einer Nichtigkeit eine Auseinandersetzung machst, in die niemand einsteigen kann, um ein Urteil darüber zu treffen. Und genau das ist der Punkt. Diskutieren kann man erst, wenn mehr als zwei Parteien anwesend sind. Ansonsten handelt es sich um Schilderungen, denen man glauben kann oder nicht. Lächerlich wird es, wenn eine Partei in dieser Situation versucht, die andere davon zu überzeugen, dass es sich so zugetragen hat und sie selber ein Vorrecht auf dieses Ereignis und deren "Richtigkeit" besitzt.

Das sind die "Kernpunkte" von denen ich gesprochen habe, an denen sich Dinge scheiden, sich nachvollziehen lassen oder halt nicht.


Ein Beispiel:

Zwei Nachbarn streiten sich darüber, wie das Obst an einem Baum verschwunden ist. Der eine sagt, es waren Tiere, der andere, es wäre der Nachbar selber gewesen.

Welche Aussage ist jetzt glaubhafter?
Was kann man für sich aus diesen Aussagen Wertvolles herausziehen?
Wie willst Du für oder gegen eine Seite argumentieren?
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