covid -19

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Herr von Böde
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Re: covid -19

Beitrag von Herr von Böde » 11. Jan 2021, 22:43

Herr von Böde hat geschrieben:
11. Jan 2021, 21:49
Gremlin hat geschrieben:
10. Jan 2021, 18:54
Hetz Hetz Hetz und wieder Hetz :svomit_100-100.gif:

The Queen.jpg

Geschisse nix als blöd geschisse was der unters Volk bringt. :wut:


:dftt:
Ich liebe trotzige Kinder die rumzicken, zum Knuddeln
:heart:




...

Nein, da verstecke ich mich doch unter gar nicht vorhandener Stärke.

Es ist nicht zum Knudedeln, ich verstecke nur meinen Schmerz.

Gremlin, ist Dir bewusst, das Du mir weh tust mit Deinen Worten?

Willst Du das? Warum willst Du das? Was habe ich Dir getan??
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Gaius
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Re: covid -19

Beitrag von Gaius » 12. Jan 2021, 09:04

Jetzt auch noch AfD youtube. Ich gehe mich Mal kurz übergeben.

Derweil Irland am eskalieren mit B117 Mutation:
b117.jpg
Daily new confirmed COVID-19 cases per million people
Shown is the rolling 7-day average.

Dort darf man sich ohne guten Grund nicht mehr 5 km von seinem Heim bewegen.
Welche das Festland mit ziemlicher Sicherheit etwas zeitverzögert demnächst erleben darf.
Und für viele wird es dann nur noch Morphium und Tavor geben zum entspannten wegsterben:
https://www.fr.de/panorama/coronavirus- ... 64454.html
Für Corona-Patienten: Morphium-Vorrat aufstocken? Klinik gibt bedrückende Empfehlung für Ärzte heraus
Morphium und Betäubungsmittel sollen Ärzte laut der Empfehlung einer Uni-Klinik vorrätig haben - für Covid-19-Patienten. Bekämpfen lässt sich die Krankheit damit nicht.
Aber AfD-Trulla echauffiert sich, dass man nicht mehr frei (Freiheit! Widerstand!) reisen darf. :svomit_100-100.gif:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Herr von Böde
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Re: covid -19

Beitrag von Herr von Böde » 12. Jan 2021, 22:41

Überleg Dir doch mal was die AFD so eroplgreich macht.

Du gehst kotzen und Du schüttest Deine Kotze über relevante Bevölkerungsmengen.

Deine Moral unterscheidet sich einzig in der Wahl der Hassobjekte, der Hass ist der gleiche. Oder wie kann ich Dich anders verstehen??
Gib mir die Möglichkeit Dich zu verstehen !!

Du wertest ab, Du kotzt auf Menschen und machst das auch noch viel unverschämter als es sich die AFD je erlauben würde.

Die Übersteigerung, der Hass ist das Problem, die Unfähigkeit zur Auseinandersetzung.

Merkst Du es nicht ?

Ist Dir wirklich nicht klar was passieren wird ??

Menschen fühlen sich überfordert, darum rennen sie zur AFD - oder zu jeder beliebigen anderen Partei.
Und solcher Hass wie Du ihn predigst, kann nur zu weiterer Überforderung führen. Du eskalierst. Du eskalierst verbal. Wird das salonfähig, kann nur Gewalt auf den Straßen die einzige Folge sein.
Willst Du das ???

Willst Du die 10-20% AFD Leute wieder an Bord holen, meinetwegen die Dummen und Unzulänglichen, oder gehören die - wenn es nach Dir ginge - gleich in die Gaskammmer ??

Nocheinmal die Frage an Dich, bist Du überhaupt an Deeskalation interessiert ?
Weisst Du etwas von Deeskallationstechniken?

https://de.wikipedia.org/wiki/Deeskalation
Der Deeskalation dienen nicht-aggressive Wortwahl und Verhaltensweisen. Auch negativ besetzte Begriffe sollten vermieden werden.

Folgenden Gesprächstechniken wird eine deeskalierende Wirkung zugeschrieben:

Aktives Zuhören
Ich-Botschaft nach dem Gordon-Modell
Gewaltfreie Kommunikation
Was ist Dein Ansinnen ??
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Re: covid -19

Beitrag von Herr von Böde » 13. Jan 2021, 00:05

https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_neue_ioannidis_studie_erweist_lockdowns_als_wirkungslos

Neue Ioannidis-Studie erweist Lockdowns als wirkungslos

Für die Wirksamkeit von Lockdowns zur Eindämmung von Epidemien, die Reduktion von Infektionszahlen und/oder Todesfällen, hat es nie eine Evidenz gegeben. Inzwischen liegen über 20 Studien zur weltweiten Irrelevanz von Lockdowns in Hinblick aufs Infektionsgeschehen vor, welche die pcr-gestützten offiziellen Zahlen dabei nicht in Frage stellen. Zur jüngsten gehört eine Studie der Stanford-University (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484), die am 5. Januar von der Zeitschrift „European Journal of Clinical Investigation“ zur Publikation akzeptiert wurde und an der u.a. John Ioannidis mitgewirkt hat. Sie kommt zum Schluss, dass Stay at home-Pflicht und Geschäftsschließungen keinen signifikanten Effekt auf den Anstieg der Infektionszahlen haben. Selbst wenn Lockdown-Befürworter ihrerseits auf Studien Bezug nehmen können, die minimale Effekte nachweisen oder nennenswerte behaupten, so bliebe der Nutzen von Lockdowns wissenschaftlich umstritten. Dagegen unumstritten sind die negativen Folgen für die Volkswirtschaft, die ökonomischen Einzelexistenzen und die öffentliche nicht nur psychische Gesundheit. Damit sind die Lockdowns unverhältnismäßig, ergo verfassungswidrig. Zum Abstract der Ioannidis-Studie:

Abstract
Background and Aims

The most restrictive non‐pharmaceutical interventions (NPIs) for controlling the spread of COVID‐19 are mandatory stay‐at‐home and business closures. Given the consequences of these policies, it is important to assess their effects. We evaluate the effects on epidemic case growth of more restrictive NPIs (mrNPIs), above and beyond those of less restrictive NPIs (lrNPIs).
Methods

We first estimate COVID‐19 case growth in relation to any NPI implementation in subnational regions of 10 countries: England, France, Germany, Iran, Italy, Netherlands, Spain, South Korea, Sweden, and the US. Using first‐difference models with fixed effects, we isolate the effects of mrNPIs by subtracting the combined effects of lrNPIs and epidemic dynamics from all NPIs. We use case growth in Sweden and South Korea, two countries that did not implement mandatory stay‐at‐home and business closures, as comparison countries for the other 8 countries (16 total comparisons).
Results

Implementing any NPIs was associated with significant reductions in case growth in 9 out of 10 study countries, including South Korea and Sweden that implemented only lrNPIs (Spain had a non‐significant effect). After subtracting the epidemic and lrNPI effects, we find no clear, significant beneficial effect of mrNPIs on case growth in any country. In France, e.g., the effect of mrNPIs was +7% (95CI ‐5%‐19%) when compared with Sweden, and +13% (‐12%‐38%) when compared with South Korea (positive means pro‐contagion). The 95% confidence intervals excluded 30% declines in all 16 comparisons and 15% declines in 11/16 comparisons.
Conclusions

While small benefits cannot be excluded, we do not find significant benefits on case growth of more restrictive NPIs. Similar reductions in case growth may be achievable with less restrictive interventions.
Ich denke wenn sich die Damen und Herren Machthaber und Machtaherinnen, schlicht und einfach nur verrant haben, einen rieseigen Fehler gemacht haben, dann brauchen sie die Möglichkeit unbeschadet aus der Sache wieder herauszukommen, es braucht Amnestieversprechen.
Das wäre die einzige Chance sie nicht zu zwingen die Sache durchzuziehn bis das Virus sich auf natürlichem Wege wieder eindämmt, nämlich die warme Jahreszeit anbricht.

Aber die Frage ist ja auch, warum sieht man soetwas nicht im ZDF ???
Der meistzitieret Wissenschaftler der Welt plötzlich irrelevant ??
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Re: covid -19

Beitrag von Gaius » 13. Jan 2021, 09:52

Weil Ioannidis nur zu einer "Handvoll Leute" gehört, die das so sehen und mit gutem Cherrypicking kann er ein Paper vorlegen, was seine Thesen stützt. Schon lustig, wenn man ihn in den News sucht, findet man nur was in der Rechts-Bubble oder Fox News. Eine Mehrheit der Experten sieht das anders, aber die Bundesregierung auffordern sie sollen den Lockdown beenden weil Ioannidis das sagt ist schon lustig und zeigt wieder deine kognitive Dissonanz. Sein Paper untersucht einen sehr eingeschränkten Abschnitt im Frühjahr und bestätigt in den Zahlen sogar, dass ein Lockdown wirkt. Er verweist nur darauf, dass spezifische Maßnahmen mehr helfen, als ein kompletter Lockdown ohne die Wirtschaft zu krass zu belasten, das ist ja auch durchaus ein sinnvoller Hinweis, dass daraus "Lockdown wirkt nicht" gemacht wird ist halt die Maßnahmen-Kritiker Bubble.

Oxfort und Wien haben auch sehr umfassende Lockdown Studien vorgelegt. Aber das liest ja keiner von euch.
https://www.rbb24.de/panorama/thema/202 ... udien.html

Dazu wird die Zero-Covid Strategie besprochen, die von vielen Experten unterstützt wird, aber soweit traut sich nicht Mal die Bundesregierung und fährt auf Halbmast, dessen Wirkung auf lange Sicht schlimmer ist, aber mit der Menge an Verwirrten demokratisch auch nicht machbar ist:
https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... erts-.html

Eigentlich wäre es ja schön gar keinen staatlichen Lockdown zu benötigen, wenn Solidarität und Eigeninitiative funktionieren würde, tut es aber leider nicht. Dank sehr erfolgreicher Desinformations-Kampagnen.

Lockerungen vor B117 wären ziemlich gewagt, das weiß auch die Bundeskanzlerin, wenn man sich UK und Irland ansieht. Man sieht jetzt in dieser "Winter Welle" ziemlich gut wo die Fälle runter gehen bei einsetzenden Maßnahmen, da gibt es jetzt viel mehr neue Beispiele die in dem Paper nicht berücksichtigt sind, allerdings werden diese Wirkungen gerade von B117 zerfetzt. Ioannidis hat sich außerdem selber abgeschossen, da er auch früh die widerlegte Aussage hatte es wäre nur eine Grippe. Nun feuert er schon seit Monaten gegen Lockdowns allgemein, dem hört da nur noch die rechte Bubble zu, weil die jede gegenläufige Meinung grösser machen, als sie eigentlich ist und merken das selber nicht. Ihre Handvoll Experten (wo die meisten es nicht Mal sind) haben den Durchblick, die riesige Menge an Experten mit gut belegten Fakten werden einfach ausgeblendet. Aber den Anderen wird vorgeworfen, eine Minderheiten Meinung habe zu wenig Gewicht und würde nicht in der Presse auf gleicher Ebene besprochen. Wir drehen uns im Kreis.

Zu deinem AfD Geschwurbel: Nazis haben sich selber komplett aus dem Diskurs verabschiedet und ich ziehe da eine Linie und gehe nicht auf sie zu, sondern bitte sie höflich sie sollen sich verpissen. Auf der Skala nach rechts kann ich da deutlich einen Strich ziehen, mit Hass hat das nichts zu tun, einfach nur pure Ablehnung.

Auf einer absoluten Ebene weiß ich, das wir alle "Eins" sind, aber auf der relativen Ebene können mich die grössten Deppen am Arsch lecken.
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Re: covid -19

Beitrag von Herr von Böde » 13. Jan 2021, 11:20

Richtig Gaius, es gibt unterschiedliche wissenschaftliche Positionen.

Das ist ja genau meine Feststellung und Frage: warum sieht man davon nichts im ZDF, sondern nur bei den "Rechten" ??

Weil Ioannidis ein Rechter ist, ein Nazi, weil seine Wissenschaft nichts taugt ??

Warum diskutiert man nicht öffentlich - genau das wäre ja die Pflicht, der Auftrag, grade des öffentlich rechtlichen Rundfunkes - die unterschiedlichen Positionen, stellt sie dar und lässt sie durch ihre Vertreter diskutieren ?? So hätte der Bürger, der in unserer Gesellschaft ja ein Aufgeklärter sein soll, die Chance seiner Bürgerpflicht auch nachzukommen, diese Positionen abzuwägen, die Argumente zu verstehen und nachzuvollziehen um so eine eigene, aufgeklärte Position die er sich durch die Nutzung des eigenen Verstandes entwickelt, zu finden?
Warum findet das nicht statt ??

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, die beide schlimm sind:
1. Man hat schlicht und einfach etwas zu verbergen . Das ist der Verdacht, auf dem "Verschwörungstehorien" zwangsläufig gedeihen müssen.
oder
2. Man hat sich längst von dem Idealen der Aufklärung verabschiedet und traut dem dummen Bürger gar nicht zu sich eine fundierte Meinung zu bilden.
Diese Haltung würde in letzter Konsequenz auch die Abkehr von der Demokratie bedeuten, ein dummes Volk, von dem "alle Macht ausgeht" wäre eine Katastrophe.

Siehst Du da andere Möglichkeiten ? Übersehe ich da etwas ??

Und, zu den Nazis: Ich sehe den Nazi, den Faschisten, als pathologisch. Er ist ein Leidender, der sein Leiden - oder die Schuld für sein Leiden - auf in Wirklichkeit völlig Unbeteiligte projeziert.
Der Nazi ist ein dringend Hilfsbedürftiger, Die dahinterstehnde Not muss man beenden, wenn man etwas gegen faschistische Haltungen tun möchte.
Die Ärzte habe das mal im Song "Schrei nach Liebe" sehr gut getroffen.



Auch wenn sie leider nicht zeigen, wo die Liebe denn her kommen soll,

Wo ist unsere Liebe ?? Das Disqualifizieren von Menschen und nicht von Haltungen, die Identifikation eines Menschen mit seiner Haltung muss schiefgehen und sät Hass. Das gilt eben auch für die Identifikation mit der eigenen Haltung. Genau darin liegt Dogmatismus, Chauvinismus, Rassismus und Faschismus .
Der Nazi ist verdammt nochmal mehr als nur ein Nazi !!! Du bist viel mehr als Deine Meinung !!

Du sprichst ausserdem von Carolin Matthie als Nazi. Das kann man nicht erntrhaft bringen, es ist unfair und eine fürchterliche Verharmlosung des Faschismus.
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Re: covid -19

Beitrag von Gaius » 13. Jan 2021, 12:45

False Balance
https://de.wikipedia.org/wiki/Falsche_Gleichgewichtung
Falsche Gleichgewichtung

Falsche Gleichgewichtung oder Falsche Ausgewogenheit (englisch False Balance) ist ein Phänomen der medialen Verzerrung, bei dem vornehmlich im Wissenschaftsjournalismus einer klaren Minderheitenmeinung ungebührlich viel Raum gegeben wird, sodass fälschlich der Eindruck entsteht, Minderheitenmeinung und Konsensmeinung seien gleichwertig.[1] Hierbei werden beispielsweise Argumente und Belege angeführt, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Nachweisen der jeweiligen Seiten stehen oder Informationen unberücksichtigt lassen, die die Behauptung einer Partei als haltlos erscheinen lassen würden.[2]

Falsche Gleichgewichtung kann mitunter aus ähnlichen Motiven wie Sensationsjournalismus entstehen, sodass Fragestellungen mit wissenschaftlichem Konsens auf einmal als strittige Debatte dargestellt werden. Gründe lassen sich beispielsweise in der Hoffnung der Entscheidungstragenden suchen, die einen größeren kommerziellen Erfolg als bei einer zutreffenderen Darstellung des Problems erwarten. Insbesondere gilt dies aber bei wissenschaftlichen Themenbereichen, deren Forschungsergebnisse Auswirkungen auf Wirtschaftszweige oder politische Entscheidungen erwarten lassen. Falsche Gleichgewichtung findet damit als Teil zeitgenössischer Polarisierung in westlichen Gesellschaften und in der Wissenschaftskommunikation Beachtung.

Im Gegensatz zu anderen Verzerrungen durch Medien ist Falsche Gleichgewichtung auf den Versuch zurückzuführen, Verzerrungen zu vermeiden. Für Produktionsleitung und Redaktion kann unbemerkt bleiben, dass sie konkurrierende Ansichten nicht im Verhältnis zu ihren Stärken und ihrer Signifikanz behandeln, indem sie sie komplett gleichwertig behandeln. Dies kann sich zum Beispiel in gleichen Anteilen an der Sendezeit äußern, auch wenn im Voraus bekannt sein kann, dass einzelne Positionen auf falschen oder umstrittenen Informationen beruhen.[3]

Ein bekanntes Beispiel für falsche Ausgewogenheit ist die vermeintlich ausgewogene Berichterstattung bezüglich der menschengemachten globalen Erwärmung. So ergab eine einflussreiche Studie aus dem Jahr 2004, dass von 636 untersuchten Medienartikeln, die zwischen 1988 und 2002 in vier großen US-amerikanischen Zeitungen erschienen waren, rund 53 % „ausgewogen“ berichteten, also die Thesen annähernd gleich gewichteten, dass der Mensch erheblichen Anteil an der globalen Erwärmung habe bzw. dass die Klimaerwärmung ausschließlich natürlich sei. 35 % der Artikel betonten die Existenz der menschengemachten Erderwärmung, erwähnten aber genauso die Gegenthese, dass die Erwärmung natürliche Ursachen habe. Nur 6 % der Artikel gaben hingegen den wissenschaftlichen Konsens korrekt wieder, indem sie die Erwärmung dem Mensch zuschrieben, ohne eine Gegenthese zu präsentieren. Dabei veränderte sich die Berichterstattung auch über die Zeit. Während 1988 noch der Großteil der Berichte die Sicht der Wissenschaft korrekt wiedergab, gingen Journalisten ab ca. 1990 mit dem Einsetzen von Desinformationskampagnen der organisierten Klimaleugnerszene u. a. durch die Global Climate Coalition und das Heartland Institute dazu über, „ausgewogen“ zu berichten. Gleichzeitig ging die Presse dazu über, Wissenschaftler als zunächst am häufigsten zitierte Quellen durch Politiker als Informationsquellen zu ersetzen.[4][5] Durch die vermeintlich ausgewogene Berichterstattung, die ihren Ursprung in der Fairness-Doktrin hat, wurden damit Klimaleugner und ihre Thesen in den Medien systematisch bevorzugt, da sie viel mehr Aufmerksamkeit erhielten, als ihnen aufgrund des breiten wissenschaftlichen Konsenses eigentlich zustand.[6]
und

Confirmation Bias
https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler
Bestätigungsfehler
Ein Bestätigungsfehler (auch Bestätigungstendenz oder Bestätigungsverzerrung, engl. confirmation bias) ist ein Begriff der Kognitionspsychologie, der die Neigung bezeichnet, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (bestätigen). Die erste Theorie zu dieser kognitiven Verzerrung stammt von Peter Wason.
Die haben oben Klimawandel als Beispiel, da hatten wir genau die gleichen Diskussionen, jetzt Corona, als nächstes dann Impfungen... es geht immer so weiter...

Minderheiten möchten ihre Meinung gleich gewichtet sehen, das Problem hat man heute bei sehr vielen Themen und da man das alles heute so schön durch die digitale Manege ziehen kann, kommt sowas wie dieser Faden dabei raus. Wobei es eigentlich ziemlich albern ist im Internet mit festen Meinungen zu diskutieren:
Holm Gero Hümmler: Man kann nicht erwarten, jemanden überzeugen zu können, der seit langem an solche Zusammenhänge glaubt. Dazu wäre einfach ihre oder seine persönliche Fallhöhe zu groß. Dabei gilt, grob vereinfacht, die Regel: je älter, desto verbohrter. Ich habe dazu Menschen befragt - die einzigen, die sich von einem Irrglauben, ob Verschwörungsmythen oder in Sekten, wieder abwandten, waren alle unter 40.
Wie schon zigmal erwähnt will ich gar nicht hier diskutieren, kommentiere oder widerspreche hier nur Schwurbeleien aus deiner Quellenauswahl.
Also das einfach unwidersprochen stehen lassen?
Holm Gero Hümmler: Auf keinen Fall! Man muss klarstellen, dass es Widerspruch gibt - nicht unbedingt für die Verschwörungstheoretiker, aber für die, die mithören oder mitlesen, egal ob an Omas Kaffeetisch oder auf Twitter und Facebook. Es darf nicht der Eindruck entstehen, es gebe keine Gegenargumente.

„Man sollte immer sachlich bleiben.“
Das fällt mir offen gestanden etwas schwer...
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Re: covid -19

Beitrag von Admin » 13. Jan 2021, 23:55

Gremlin ich hoffe das du meine Nachricht an dich gelesen hast. :rolleyes:

Ein Anspruch den dieses Forum hat ist das Wissen nicht aus dubiosen Quellen stammt. Etwas das HvB bei vielen seiner Beiträge vermissen lässt. Gibt es stichhaltige Fakten, gar mit Quellenangaben, wird sich so lange gewunden oder der Spieß umgedreht bis es für ihn scheinbar wieder passt. Dieser Thread ist ein gutes Beispiel für den Versuch nicht untermauerte Randmeinungen in die Gesellschaft zu tragen. Meiner Meinung nach ist dieses Scheuklappendenken spalterisch und alles andere als konstruktiv. Das Argument jedem dummen Geschwätz im Zuge der Meinungsfreiheit eine Basis zu geben, in dem man es verlinkt, stärkt nur die Macht derer die sich nicht um gut recherchierte Beiträge bemühen. In erster Linie den Leichtgläubigen, den Egomanen, den Populisten.
Es gibt genügend Raum auf YouTube, Facebook und Co. wo sich der wer will mit seinen kruden Thesen unter Gleichgesinnten austauschen kann. Muss das noch in die die kleinste Ecke getragen werden? Und wieso müllt man ein Pflanzenforum mit Themen wie diesem thematisch fremden Covid Thread zu? Gibt es für so etwas nicht genügend Plattformen auf denen man sich austauschen kann? Ursprünglich wurde der Bereich Gesellschaft und Politik eingerichtet um sich zu pflanzlich sozialen Entwicklungen auszutauschen.
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Re: covid -19

Beitrag von Gaius » 14. Jan 2021, 08:34

Stimme zu, auf der anderen Seite hält ein gepflegtes Offtopic Gelaber ein Forum am Leben.

Also Mal zur Abwechslung eine Ontopic-Meldung:

https://www.news-medical.net/news/20201 ... ID-19.aspx
Novel cannabis plant extracts could protect against COVID-19
Researchers in Canada have conducted a study suggesting that novel Cannabis sativa extracts may decrease levels of the host cell receptor that severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) uses to gain viral entry to target tissues.
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Re: covid -19

Beitrag von Herr von Böde » 16. Jan 2021, 05:05

Ich muss schon sagen, dass ich einigermaßen irritriert bin, über die Löschung eines Beitrages oder eines Fadens nicht informiert zu werden.
Noch verstörender ist für mich das von Admiseite öffentlich behauptet wird ich würde dubiose Quellen heranziehen ohne mich darauf hinzuweisen, was einer Disqualifizierung meiner Positionen ohne sachliche auseinandersetzung gleichkommt.
Ich finde in den Forenregeln nichts zu "dubiosen Quellen".
Da gehörte das mitsamt Definition hinein und so würde ich die Verantwortlichen anregen dazu etwas zu basteln.

Zur falschen Gleichgewichtung:

Wo trifft denn das in der aktuellen Coronadebatte zu?
Die Botschaft aus den Massenmedien ist doch absolut eindeutig.

Da gibt es keine falsche Gleichgewichtung, ganz im, Gegenteil es gibt das Tabuisieren der Minderheitenmeinung.
Und das verstärkt ja grade die Minderheit, die enormen Zulauf hat.

Und wie will man denn so über die Wertigkeit einer Meinung entscheiden können?
Der Wert einer Meinung hängt ja nicht vom Konsens ab oder davon wieviele Menschen etwas glauben (sonst lebten wir immer noch auf einer flachen Erde oder wahlweise im Nationalsozialismus).
Um den Wert einer Meinung abzuwägen braucht es die Diskussion. Die Meinungsgegner müssen öffentlich streiten und aktuell geht nur eine Seite dem aus dem Weg.

Wo soll das hinführen?

Schlimmstenfalls hat die Mehrheitsmeinung recht, macht sich aber so verdächtig das sie in die Minderheit gerät.
Schau Euch die große Impffreudigkeit an, die Leute - vor allem das Fachpersonal - will das Zeug nicht und das ist vielleicht nur die Folge der riesigen Intransparenz und Tabukulur.

Wissenschaftjournalisten sind in erster Linie Journalisten, sie sind nicht die Wissenschaftler, die Rolle des Wissenschaftsjournalisten wäre nicht die Beurteilung von Wissenschaft sonder die Moderation und Übersetzung des öffentlichen Streits der kompetenten Fachleute, in allgemein verständliche Sprache.

Wenn relevante Menschenmengen einer Minderheitenmeinung anhängen, dann muss dieser Meinung in Debatten Rechnung getragen werden, ggf. um sie als Unsinn zu entlarven - sonst kommt es genau zu dem befürchteten Ungleichgewicht welches dann eine Gesellschaft destabilisiert.
Die Relevanz einer Meinung ist wichtig und die Relevanz ist dann gegeben, wenn viele diese Meinung vertreten.
Rassentheorie war wissenmschaftlicher Unfug, rational indiskutabel und doch war sie so relevant das sie Millionen das Leben gekostet hat, weil die Minderheit gleich mitumgebracht wurde und nicht zu Wort kam.

Ich bin hier der einzige der eine kritische Position einnimmt. Die Frage ist ob ich ein Recht habe diese Position zu vertreten und auf sachaltigen Austausch zu bestehen oder ob ich das nicht darf.
Darf die andere Position noch auftauchen, ohne persönlich angegriffen oder zensiert zu werden, ohne ignoriert zu werden?
Wo wäre denn eine "richtige" Ausgewogenheit wenn ich ich hier nicht schreiben würde??

Zu einem Gleichgewicht gehören immer zwei Arme an der Wage.

Der Wikipediartikel spielt auf den Wert einer Position an, der Wert einer Position lässt sich aber nicht durch den wissenschaftlichen Wahrheitsgehalt allein bestimmen, die gesellschaftliche Relevanz spielt eine noch viel größere Rolle.
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