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Arkan
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Re: NEWS

Beitragvon Arkan » 12. Jun 2018, 22:49

https://netzfrauen.org/2018/01/22/marihuana-2/

Bitte lesst alle diesen Artikel und wehret den Anfängen.

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Re: NEWS

Beitragvon Arkan » 19. Jun 2018, 23:16

https://finanzmarktwelt.de/eu-parlament ... net-93074/

Ist es nur ein Zufall, dass ein so wichtiger Vorgang wie ein „Zensur-Filter“ für das Internet beschlossen werden soll, während im Fernsehen die Fussball-WM läuft? So kriegt es kaum jemand mit? Ja, das muss ein Zufall sein! Was da auf uns zurollt, haben die meisten Menschen in Deutschland und Europa noch gar nicht mitbekommen. Und interessanterweise scheint die treibende Kraft hinter dieser Neuerung Axel Springer zu sein!

Leute seit wachsam. :rolleyes: :7g35sujz.gif:

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Kukulcan
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Re: NEWS

Beitragvon Kukulcan » 20. Jun 2018, 23:19

Moin zusammen,
das ist dieser Zeit kein Zufall, das ist total traurige Tradition!

Sommer 2006:
Im Land braut sich ein Sommermärchen zusammen. Wohlwissend, dass die gute Stimmung schwere Entscheidungen leichter zu ertragen macht, beschließt die große Koalition, die Mehrwertsteuer um satte drei Prozent von 16 auf 19 Prozent zu erhöhen. Es ist die größte Steuererhöhung, die die Bundesrepublik jemals gesehen hat.

6. Juli 2010:
Was fast unbemerkt bleibt: Einen Tag vor dem Spiel beschließt Schwarz-Gelb den Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen von 14,9 auf 15,5 Prozent anzuheben. Die Medien berichten pflichtgemäß. Das war's.

28. Juni 2012
Die Änderung des Meldegesetzes berechtigt Kommunen jetzt ungefragt sensible Daten von Bürgern an Werbetreibende weiterverkaufen zu dürfen.

2014
Auf der Agenda stehen unter anderem Haushaltsbeschlüsse, terminiert für Donnerstag, den 26. Juli, den Tag, an dem Deutschland im letzten Vorrundenspiel gegen die USA antritt.

[zitat]
"Wir haben jetzt schon Wert darauf gelegt, dass wir möglichst keine Debatten haben, wenn die Deutsche Nationalmannschaft ein Länderspiel hat", sagte CDU-Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer dem Deutschlandfunk. Um Viertel vor fünf soll nach Möglichkeit Schluss sein. Anstoß ist um sechs Uhr.

- Fracking Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will noch vor der Sommerpause ein Gesetz durchs Parlament bringen, das Fracking ermöglicht.

- An diesem Mittwoch hat der Aufsichtsrat der zu 100 Prozent staatlichen Bahn den Wechsel von Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla zum Bundeskonzern abgesegnet - nur ein halbes Jahr, nachdem sich der CDU-Mann überraschend aus der Regierung verabschiedet hatte. Künftig soll Pofalla als Chef-Lobbyist für die Kontakte zu Politik und Wirtschaft zuständig sein.

- Lebensversicherungen Die neuen Regeln, mit denen die Ausschüttungssummen für Kunden gekappt werden, könnten noch während der WM-Wochen beschlossen werden.

-Ökostrom Für Solarstrom-Fans könnte sich während der WM Unheil zusammenbrauen.
Noch vor dem Finale sollen Bundestag und Bundesrat die Ökostrom-Reform beschließen. Die meisten Details, etwa zu Förderkürzungen bei Windstrom an Land, sind unstrittig.

- Pkw-Maut Bis Anfang Juli - wenn gerade die K.O.-Spiele in Gang sind - will Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sein Konzept für eine Pkw-Maut vorlegen - eine Vignette soll es werden, für etwa 100 Euro pro Jahr.

- Drohnen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vermeidet das Thema, wenn es irgendwie geht. Die Anschaffung von "unbemannten fliegenden Systeme", wie es im Fachjargon heißt, für die Bundeswehr ist äußerst umstritten.
[/zitat]

Die Beschlüsse aus 2014 sind sehr stak gekürzt...


25. Juni 2017
Die Ehe für alle tritt ohne große Beachtung in Kraft.

Schritt für Schritt kommen wir der totalen Überwachung immer näher. Ermittlungsbehörden dürfen mit dem Bundestrojaner künftig Schadsoftware auf private Geräte spielen.

Am Tag darauf wurde uns Bürgern eine weitere Freiheit beschnitten: Das Tafelgeschäft in Deutschland wurde von 15.000 Euro auf 10.000 Euro reduziert. Dies wird nur ein Zwischenschritt sein bis es eines Tages komplett abgeschafft wird. Dies bedeutet, dass man in Deutschland noch für bis zu 10.000 Euro legal z.B: in Edelmetalle oder Diamanten investieren kann ohne seine Personalien anzugeben.

Der Reigen geht weiter §30a regelte den Schutz von Bankkunden:
Ohne großes Aufsehen und ohne große Diskussion haben Bundestag und Bundesrat - ein uraltes 398 Jahre gültiges Bürgerrecht - das Bankgeheimnis offiziell abgeschafft.

Das tollste an dem Tollhaus ist, die Geschäftsordnung verlangt bei einer Abstimmung, dass mindestens die Hälfte der 620 Abgeordneten anwesend sein müssen.


Da war auch noch was mit der Mortler in 2017, ist das aber auf die schnelle unauffindbar.
Wäre ums BTMG gegangen, soweit ich mich erinnere.

Weiterhin viel Spass mit Murksel und CO
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
Mark Twain
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Arkan
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Re: NEWS

Beitragvon Arkan » 25. Jun 2018, 23:58

https://hanfjournal.de/2017/11/08/cbd-e ... achts-vor/

CBD-Extrakt aus Hopfen? Kanada macht‘s vor!


Die meisten unter euch wissen ja bereits, dass unsere geliebte Hanfpflanze (Cannabis Sativa) botanisch zur gleichen Familie gehört wie der Grundstoff unserer heimischen Bierproduktion, der Hopfen (Humulus Lupulus). Namentlich ist das die Familie der „Cannabacae“, also der sogenannten „Hanfgewächse“, die etwas 11 Gattungen und ca. 170 Arten weltweit umfasst.

Daher scheint es auf den ersten Blick nicht verwunderlich, dass die kanadische Firma „Isodiol“ jetzt per Presseerklärung mitgeteilt hat, den ersten CBD-Extrakt weltweit anbieten zu wollen welcher nicht aus Cannabis, sondern ausschließlich aus den Blüten der Hopfenpflanze exktrahiert wurde. Nach dem Erscheinen der Pressemitteilung schnellte der Aktienkurs von „Isodiol“ kurzzeitig auf das dreifache seines vorigen Standes. „Isodiol“ erklärte hierzu dass für viele CBD-ProduzentInnen die rechtlichen Hürden im Umgang mit Cannabis immens hoch seien, sodass ein legal anzubauender Ausgangsstoff für die CBD-Produktion eine enorme Kostenentlastung für die entsprechenden Firmen bedeuten könnte. „Die Entwicklung einer Extraktionstechnik von Cannabinoiden aus anderen Pflanzen als Cannabis wird in der Branche großen Wirbel machen und uns definitiv zum globalen Marktführer auf diesem Segment schieben.“ meinte dazu Marcos Agramont, CEO von „Isodiol International“.


Wann genau die ersten Produkte mit „Hopfen-CBD“ auf dem Markt kommen sollen steht allerdings noch nicht genau fest. Interessant wäre an dieser Stelle auch noch die Frage, ob außer Cannabidiol noch weitere Cannabinoide aus Hopfen oder anderen Cannabis-Gewächsen extrahiert werden könnten. Dazu stehen wir zur Zeit in Recherche mit diversen Fachleuten und werden euch hier definitiv auf dem Laufenden halten.

https://hanfjournal.de/2017/11/08/cbd-e ... achts-vor/

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Zebra
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Re: NEWS

Beitragvon Zebra » 26. Jul 2018, 19:39

Australian Grass Got Kangaroos So High on DMT They Couldn't Walk Straight

iral videos of distressed kangaroos bouncing around erratically have stirred up concern and sympathy across the internet. Despite claims that these kangaroos look “drunk,” it might be more accurate to say that these kangaroos are high. They’ve been eating DMT-laced grass for days, and if earlier research on what the plant does to sheep holds true for kangaroos, it’s also causing a slew of other weird and potentially fatal effects.

In June, The Guardian reported that the kangaroos are suffering from a condition called “phalaris staggers,” which happens when kangaroos — or pretty much any other animal — munches too much phalaris aquatica, a grass that produces DMT naturally. DMT is a potent psychedelic substance sometimes referred to as the “God molecule.”

In addition to giving animals the staggers, the plant can turn kidneys green and cause a strange amount of “head nodding,” as the studies on sheep have shown. Sometimes, the kangaroos suddenly die from eating all that grass through a condition called “phalaris toxicity.”

While there is little research into how DMT interacts with kangaroo brains, there is a small body of literature showing how it interacts with sheep because farmers in Australia have been feeding it to their flocks for decades. A 2014 paper published in the Australia Journal of Toxins noted that eating phalaris not only caused “hyper-excitability,” “muscle tremors,” and “an ill-coordinated ‘proppy’ gait” but also caused the sheep’s kidneys to turn green and small amount of a “golden brown deposit” to manifest in their neurons.

No one really knows why phalaris aquatica causes these strange effects in sheep, and researchers at the University of Melbourne are currently working on confirming whether the grass is really behind the weird behavior of their kangaroos. As of right now, evidence that the DMT inherent in the grass is the culprit comes from a 1967 study in which scientists injected DMT into the jugular veins of sheep, and waited to see whether their behavior mimicked that of sheep with “the staggers”:
“Each of the alkaloids passes quickly into the brain from the blood, and produces neurological signs within 13-16 seconds of injection into the jugular vein of sheep,” the researchers observed. “[It] produces behavioural hyperexcitability and anxiety, licking of the lips, salivation, wrinkling of the face, nodding of the head, chewing movements, flaring of the nostrils, twitching of the tail,… and localized spasms of muscles.”
This is an incredibly old study, but there have has been some more recent research that highlights DMT’s causal role here. The 2014 paper cites three other papers from 1973, 1979, and 1998 that describe how drought conditions contribute to the amount of alkaloids (the chemical class that DMT belongs to) produced by different types of phalaris plants. Specifically, in areas where soil cobalt (a mineral that protects against moisture loss in some plants) was low, the levels of alkaloids were very high:
Therefore, soil cobalt deficiency could reduce the plant’s drought tolerance causing enhanced alkaloid toxin production due to stress, thereby increasing the likelihood of incidence of phalaris toxicity in deficient soils,” the 2014 paper summarized.

The research on how DMT can potentially affect wildlife and livestock has been effectively been cornered by Australian researchers. When Inverse called sheep experts in 12 states, few had even heard of this condition — although one mentioned that lots of plants are toxic to animals, like rhododendrons. But when it comes to helping the staggering kangaroos, it seems like the Australians are on their own.

https://www.inverse.com/article/47013-k ... -grass-dmt

Ich dachte gar nicht daran, dass das bei Tieren oral auch ohne MAOI wirkt :shock:
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Mindlusion
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Re: NEWS

Beitragvon Mindlusion » 17. Aug 2018, 21:23

Ab sofort zählt der Bund auf Cannabis
Die Hanfpflanze wird zum offiziellen Budgetposten in der Eidgenossenschaft. Für nächstes Jahr rechnet der Bund mit Einnahmen von 15 Millionen Franken.

Den einen hilft es gegen Entzündungen, Übelkeit und angespannte Nerven, die anderen schätzen es schlicht als Genussmittel: In den letzten zwei Jahren verzeichnete der Handel mit legalem Cannabis weltweit eindrückliche Wachstumszahlen. Davon profitieren auch die Bundesfinanzen in der Schweiz, wie aus der neuen Hochrechnung des Jahresergebnisses 2018 hervorgeht.

Demnach dürften Ende 2018 «nicht budgetierte Einnahmen aus Verkäufen von legalem Cannabis» im Umfang von 15 Millionen Franken angefallen sein. Dies teilte das Finanzdepartement am Mittwoch mit. 2017 hatte der Bund aus den Tabaksteuern auf legale Joints laut Auskunft der Eidgenössischen Zollverwaltung noch 13 Millionen Franken eingenommen. Sollte sich die Prognose für 2018 bewahrheiten, würden die Erträge gegenüber dem Vorjahr also ansteigen.

2019 kommt «Gras» ins Budget

Damit nicht genug: Ab sofort wird die Eidgenossenschaft offiziell darauf zählen, dass ihr die aromatische Pflanze auch in den Folgejahren Einnahmen beschert. Wie Sarah Pfäffli, Sprecherin der Finanzverwaltung, auf Anfrage bestätigt, wird das Bundesbudget 2019 erstmals mit Geld aus der Besteuerung von «Gras» kalkulieren.

Der Voranschlag, der in rund zwei Wochen publiziert werden dürfte, sieht gemäss Pfäffli Einnahmen in etwa derselben Höhe wie 2018 vor: 15 Millionen Franken. Man stufe den Cannabishandel nach wie vor als Wachstumsmarkt ein, rechne aber auch mit mehr Wettbewerb und Verdrängung, sagt Pfäffli. Diese zwei Effekte führten zur Budgetierung im bisherigen Umfang.

Budgetposten Cannabis: ein Winzling

Dass der Bund bisher davon abgesehen hatte, Hanf ins Budget mit einzubeziehen, ist durch fehlende Erfahrung zu erklären. Cannabis darf in der Schweiz nur dann verkauft werden, wenn die berauschende Substanz THC in der Pflanze nicht auf einen Anteil von über 1 Prozent kommt. Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass das Bundesamt für Gesundheit erstmals den Verkauf von THC-armen Hanfzigaretten genehmigte – wenig Zeit, um die Dynamik des Marktes zuverlässig einschätzen zu lernen.

Das wird sich in den kommenden Jahren nun ändern. Innerhalb des Voranschlags mit ordentlichen Totaleinnahmen von fast 73 Milliarden Franken (Hochrechnung 2018) ist der Budgetposten Cannabis zwar ein Winzling. Aber immerhin: Laut Zollverwaltung waren zuletzt rund 630 Hersteller registriert, und für 2018 ist mit einem Umsatz von gegen 60 Millionen Franken zu rechnen. Cannabis ist definitiv zum Wirtschaftsfaktor geworden. (Tages-Anzeiger)

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/st ... y/29126420
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Herr von Böde
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Beitragvon Herr von Böde » 28. Aug 2018, 15:32

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- Prof. Dr. Rainer Rothfuß
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Re: NEWS

Beitragvon chronic » 30. Aug 2018, 22:33

Research reveals how plant seeds travel across ocean

Recent research in China has unlocked the mystery of plant seeds' oceanic long-distance dispersal, which plays an important role in shaping geographic plant distribution.

Led by the Kunming Institute of Botany under the Chinese Academy of Sciences, researchers used the nettle family (Urticaceae), one of the world's most widely distributed plants, as the focus of the study. Using a multidisciplinary approach combining biogeographical and oceanographic data, the team uncovered how the inland plant's seeds travel across the ocean.

The research shows that the Urticaceae family originated in Eurasia about 69 million years ago and has gone through at least 92 long-distance dispersals.

How do they travel from Eurasia throughout the world?

Researcher Wu Zengyuan said that many seeds from the Urticaceae family can float in seawater for more than 220 days and some can remain viable after 10 months of seawater immersion.

"Ocean current simulation analysis also showed that the seeds cross the ocean with the help of currents," Wu said.

The researchers concluded that in the evolutionary history of the Urticaceae family, the seeds are likely to be transported to the ocean through an inland river and then transported by ocean currents to the other side of the ocean. Finally, the seeds can land on coasts due to extreme weather events such as tsunamis.

The research provides a reference for the geographic distribution of other widely-distributed biological groups. The study was published in the journal Ecology Letters.


https://news.cgtn.com/news/3d3d774d786b ... are_p.html
Ge'ez ጫት

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Beitragvon Herr von Böde » 31. Aug 2018, 17:56

Spannend das Brennesselsamen soetwas überstehen. Dr. Dominique Görlitz hat im Zuge seiner Abora Versuche Kokosnüsse (Samen also die an eine solche Verbreitung angepasst sind) im "Schlepptau" gehabt und hat selbst noch eine "wild" im Atlantik treibende eingefangen. In Europa angekommen waren sie sämtlich nicht mehr keimfähig.
Er hat ein Interesse an der Klärung der Frage wie Nikotin - und kokainnachweise in altägyptischen Mumien zu erklären sind und schliesst aus seinem Kokosnussexperiment das eine zufällige Verbreitung der relevanten Pflanzensamen über den Ozean nicht möglich wäre.

Hier aber nur ein Randthema (etwa ab Minute 61):

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Re: NEWS

Beitragvon Arkan » 24. Sep 2018, 22:27

Rückruf bei dm: Dieses beliebte Produkt kann Sehstörungen verursachen

Ein beliebtes Bio-Produkt ruft die Drogeriemarkt-Kette „dm“ jetzt wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Verbraucher, die es konsumieren, können Sehstörungen erleiden.

Karlsruhe - Durch den Verzehr des „dmBio Paleo Müsli, 500 g“ kann es sogar zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Laut Lebensmittelwarnung.de sind erweiterte Pupillen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit weitere unangenehme Folgen, die durch das betroffene Bio-Müsli zu befürchten sind.

Die Firma dm-Drogeriemarkt weist daraufhin, dass der Rückruf des Artikels „dmBio Paleo Müsli, 500 g“ aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes erfolgt. Betroffen ist die Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis einschließlich 30.05.2019, heißt es in der Mitteilung von dm. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht auf der Seite der Verpackung zu erkennen.

Der Grund für den Rückruf: Im Rahmen von Eigenkontrollen sind bei dem Produkt Tropanalkaloide nachgewiesen worden. Dies sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die vor allem in Beikräutern vorkommen, so die Mitteilung von dm. Da bei der Bio-Landwirtschaft keine Herbizide eingesetzt werden können, kann deren Vorkommen im Getreideanbau nicht gänzlich ausgeschlossen werden, heißt es.

Die Kunden werden gebeten, das Produkt mit den oben genannten MHD nicht zu konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde selbstverständlich erstattet, so das Unternehmen.

https://www.merkur.de/wirtschaft/rueckr ... 6.amp.html

Arkan

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