NEWS

Moderatoren: chronic, Gaius

Donfoolio
Beiträge: 92
Registriert: 11. Apr 2015, 16:44

Re: NEWS

Beitragvon Donfoolio » 22. Okt 2018, 15:26

Seit seinen Anfängen im Jahr 1984 findet jährlich das Parlament der Religionen statt.
Dieses Jahr wird die grosse Veranstaltung in Toronto von statten gehen, und das erste Mal wird
eine Gruppe von zwölf Ayahuasqueros zugegen sein, um ihre Rechte zu verteidigen.

Hier kann man eine Spende einsenden, um die Gruppe zu unterstützen:

https://www.gofundme.com/ayahuasca-parl ... 66f70c4fd9
Und hier die offizielle Website:

https://www.parliamentofreligions.org/p ... 18-toronto
Benutzeravatar
Corto
Beiträge: 167
Registriert: 30. Sep 2018, 12:54

Re: NEWS

Beitragvon Corto » 2. Nov 2018, 23:01

Drug-Checking
Vorbereitungen für Drogentest-Projekt laufen in Berlin an

Nach jahrelangen Überlegungen will Berlin Testmöglichkeiten für Drogen wie Ecstasy-Pillen schaffen. Ein Modellprojekt zum sogenannten Drug-Checking starte am Donnerstag, teilte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, das allerdings vorerst noch keine Substanzen testet.

Wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit dem rbb am Donnerstag sagte, werde zunächst die rechtliche Situation geprüft. Deshalb stünden auch die genauen Abläufe des Projekts noch nicht fest. Klar sei aber, dass die Substanzen von den Testern nicht auf dem Drogenmarkt gekauft werden, da der Handel mit Betäubungsmitteln strafbar ist.

Drug-Checking bedeutet, dass Konsumenten bei einer offiziellen Stelle etwa Pillen vom Schwarzmarkt chemisch auf die Inhaltsstoffe und Dosierung der Drogen untersuchen
lassen können.

Es geht laut der Senatsverwaltung für Gesundheit dabei darum, möglichst genaue und umfassende Informationen über die Inhaltsstoffe und deren Dosierungen zu erhalten und die Ergebnisse publik zu machen so dass unter Umständen die Konsumenten über mögliche Gefahren gewarnt werden können.
Berlin benötigt Ausnahmegenehmigung

Für das Projekt stehen 30.000 Euro in diesem und 120.000 Euro im kommenden Jahr bereit. Den Zuschlag haben laut Angaben der Senatsverwaltung Organisationen der Berliner Drogen- und Suchthilfe erhalten. Zunächst sollen diese ein Gutachten zur rechtlichen Machbarkeit des Angebots einholen. Wegen der Rechtslage in Deutschland benötigt Berlin für das Testangebot eine Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte.

Selbst im Falle eines Erfolges ist allerdings noch völlig offen, wann und wie Drogen in Berlin getestet werden könnten. So sieht der Antrag der Träger weitere Schritte vor: Unter anderem sollen Personal eingestellt sowie Ausstattungs- und Laborressourcen geschaffen werden. Geplant ist eine Internetseite, auf der Ergebnisse veröffentlicht werden sollen. Aufgabe der Träger ist es demnach auch, das Projekt bekannt zu machen und Beratungssprechstunden anzubieten.
FDP kritisiert Drug-Checking

Die rot-rot-grüne Landesregierung hatte im Koalitionsvertrag angekündigt, Maßnahmen zur
"Verminderung der Begleitrisiken von Drogenkonsum" stärken zu wollen. Drug-Checking wurde dabei als ein Baustein genannt.

Befürworter versprechen sich vom Drug-Checking neben öffentlichen Warnungen zum Beispiel vor gefährlichen Pillen auch einen besseren Zugang zu Konsumenten, um sie über Risiken aufklären zu können. Manche hoffen zudem, dass die Hersteller wegen der Kontrollen stärker auf sichere Produkte achten.

Die Berliner FDP ist der Ansicht, dass Drug-Checking den Handel und die Verbreitung von Drogen nicht verhindert. Vielmehr kümmere sich der Senat zu wenig um Suchtmittelprävention und Aufklärung, teilte der gesundheitspolitische Sprecher Florian Kluckert mit. "Es werden Unsummen von Geldern für Rechtsgutachten und Machbarkeitsstudien zur Cannabisfreigabe verschleudert, statt die Mittel für eine vernünftige Drogenprävention und Suchtmittelbekämpfung einzusetzen."
Drug-Checking bereits in mehreren Ländern

In anderen Ländern wie der Schweiz gibt es Drug-Checking schon seit Jahren. Dort geht beispielsweise ein Team aus Labortechnikern und Sozialarbeitern in Clubs und untersucht vor Ort die Drogen. Ein Test dauert etwa 20 Minuten. In dieser Zeit werden strukturierte Beratungsgespräche mit den Konsumenten geführt. Außerdem wird online vor hoch dosierten Pillen gewarnt. Eine Befragung im Auftrag des Senats zeigte, dass Partygänger in Berlin verbreitet Drogen wie Cannabis, Amphetamine und Ecstasy nehmen.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in Berlin 168 Menschen durch illegale Rauschgifte gestorben. Die Mehrzahl der Drogentoten sind in Berlin Männer. Das Durchschnittsalter lag um die 40 Jahre. Am häufigsten wurde bei den Rauschgiftopfern Heroin nachgewiesen, aber auch Kokain, Amphetamine und andere Arzneimittel.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... kJcFCegBaA
"The more you know, makes You realize you know nothing"...
Benutzeravatar
Arkan
Beiträge: 362
Registriert: 1. Jun 2018, 00:55

Re: NEWS

Beitragvon Arkan » 8. Nov 2018, 15:14

https://tvthek.orf.at/topic/Inland/1386 ... pPGr8hEarg

Bei den Konservativen in Austria bröckelts, Holz und Hanf statt Erdöl. :peace:

Arkan
Benutzeravatar
harekrishnaharerama
Beiträge: 165
Registriert: 5. Nov 2018, 14:20
Wohnort: Berlin noch...

Re: NEWS

Beitragvon harekrishnaharerama » 8. Nov 2018, 16:04

Biomasse ist ein knappes Gut. Trump sagt auch viel, wenn der Tag lang ist, aber letztlich müssen sich auch diese Leute der Realität stellen - und meist kommt heraus, dass es nur heiße Luft ist.

Wenn überhaupt sind die Rohstoffe in der Luft und Wasser enthalten. Kohlenstoff im CO² als normaler und Wasserstoff als hocheffizienter Energieträger, mit dem wir noch einige Schwierigkeiten haben. Stickstoffe und Kohlenstoffe können auch als Materialausgangsstoffe genutzt werden.

Man muss sich vor Augen halten, dass selbst Sand knapp geworden ist und mittlerweile gestohlen wird:

https://www.br.de/themen/wissen/sand-ro ... e-100.html



Ich hätte Lust auf eine vegane Gemeinschaft/WG auf dem Land. Überlege anderenfalls in die Nähe vom Ökodorf Sieben Linden zu ziehen.
Benutzeravatar
Herr von Böde
Beiträge: 1098
Registriert: 18. Apr 2016, 00:33
Wohnort: Planet Earth (meist)

Re: NEWS

Beitragvon Herr von Böde » 9. Nov 2018, 08:50

Biomasse ist ein knapp gehaltenes Gut :)

Nicht die Knappheit ist das Problem sondern die Stabilisierung der Preise, die Marktfähigkeit.
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß
Benutzeravatar
harekrishnaharerama
Beiträge: 165
Registriert: 5. Nov 2018, 14:20
Wohnort: Berlin noch...

Re: NEWS

Beitragvon harekrishnaharerama » 9. Nov 2018, 10:30

Es gab Berechnungen dazu, inwieweit man Erdöl und Erdgas durch Biomasse ersetzen könnte - ist nicht möglich. Man benötigt ein Vielfaches der Anbauflächen der BRD - ist aber auch mindestens ein Jahrzehnt her, dass man darüber diskutiert hatte.

Fällt mir gerade "Die Holzlüge" ein:



Der Mensch hat längst die Grenzen des Wachstums erreicht. Wachstum bzw. Fortpflanzung macht auch keinen Sinn, ist kein Inhalt oder Wert.
Versucht mal beim nächsten Trip drüber nachzudenken ^^


Wenn man so will, ist die Apokalypse da :elefanten-smilies-0003:
Ich hätte Lust auf eine vegane Gemeinschaft/WG auf dem Land. Überlege anderenfalls in die Nähe vom Ökodorf Sieben Linden zu ziehen.
Benutzeravatar
Herr von Böde
Beiträge: 1098
Registriert: 18. Apr 2016, 00:33
Wohnort: Planet Earth (meist)

Re: NEWS

Beitragvon Herr von Böde » 9. Nov 2018, 11:56

Die Frage ist wie man Wachstum definiert ;-)

Es gibt ein ganz enormes Wachstumspotential, das ist nur kein marktfähiges oder wirtschaftliches Wachstum.

Man sollte den Begriff Wachstum nicht einfach blind den Materialisten überlassen :)

Der Mensch für sich kann ganz gut ohne Erdöl wachsen, es wird vielleicht sogar so sein das der Schwund materieller und umwelt- Ressoursen und ganzer Lebensräume erst den Anstoß zu mehr Wachstum - man mag auch Reife sagen - ermöglicht. Weil ES nämlich immer wächst und sich neue Wege suchen wird wenn alte versperrt sind.
So geshen ist die Apokalypse = "Enthüllung" oder "Entschleierung" recht begrüßemnswert. :)

Viel wird vom "Aufwachen" geredet aber kaum einer ist sich bewusst das genau das im Wort Apokalypse angelegt und mitgemeint ist.

Ja, vielleicht leben wir in der Apokalypse aber ist das so schhlimm ??
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: »Du siehst ja schlecht aus!« Erwidert der andere: »Mir geht es auch nicht gut. Ich habe Homo sapiens.« »Ach,« tröstet der erste, »mach dir nichts draus. Das geht schnell vorbei.«
Nein, das ist kein Fatalismus, das ist Vertrauen :)
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß
Benutzeravatar
hand
Beiträge: 850
Registriert: 26. Dez 2013, 18:58

Re: NEWS

Beitragvon hand » 9. Nov 2018, 12:29

Die meisten Probleme ergeben sich erst daraus, dass sich der Mensch ungehemmt immer weiter vermehrt auf einem Planeten mit begrenzter Größe. Nur durch eine Umkehrung des Bevölkerungswachstums lässt sich wieder eine Art Gleichgewicht einstellen.

http://www.vhemt.org

Ganz so extrem muss man es nicht praktizieren, aber wenn sich jedes Paar auf max. 2 Kinder beschränken würde, wäre das ein guter Ansatz.
Benutzeravatar
harekrishnaharerama
Beiträge: 165
Registriert: 5. Nov 2018, 14:20
Wohnort: Berlin noch...

Re: NEWS

Beitragvon harekrishnaharerama » 9. Nov 2018, 13:15

@Böde: Die Herkunft entscheidet noch nicht, ob etwas gut oder schlecht ist. Man kann gute Sachen aus Erdöl machen, genauso wie man schlechte Sachen aus nachwachsenden Rohstoffen machen kann. Plastik ist ein gutes Bespiel dafür. Man kann Plastik aus Erdöl herstellen, dass biologisch abbaubar ist und man kann auch welches aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, dass genauso umweltschädlich ist wie die üblichen PVC, PE, PS etc.

@hand: Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Konzept der Familie - was ja nichts anderes ist als Feudalismus im Kleinen - keine Zukunft hat. Es geht nicht darum, dass ich im Urin habe, dass meine Gene überleben müssen. Man muss endlich begreifen oder wieder begreifen, dass der Körper ein Vehikel ist und kein schützenswertes Unikat. Es ist völlig Wurst, ob ich der moderne Mensch ein Schwarzer, ein Brauner, Gelber oder Roter ist, ob er ein anderes Tier als Basis hat als den Affen, wie Reptilien oder ob wir als Außerirdische wieder geboren werden. Elementar wichtig ist, dass die hier anwesenden Lebewesen lernen, was die Schöpfung von uns will, was wir für Möglichkeiten jeseits des Fickens, Fressens und Schlafens haben.

Was die Fortpflanzungskontrolle anbelangt, glaube ich nicht an die "Ein-Kind-Politik". Das würde nur weitere Egomanen erzeugen. Wir brauchen unbedingt eine gemeinsame, auf unsere wirklichen Anforderungen zugeschnittene Absprache. Man muss davon abkommen, Kinder "auf den Markt" zu schmeißen. Das hat mit einer funktionierenden Familie bzw. Gemeinschaft nichts zu tun. Es geht auch nicht darum dass Erna oder Hans so geil ist. Es muss eine gemeinschaftliche Verantwortung und Aufgabe existieren BEVOR ein Kind gezeugt wird.

Mal ganz abgesehen davon, dass die tierische Methode sowieso überholt sein wird. Man wird sich in Zukunft die Gene holen, die sich bewährt haben und diese in einer Art neuem "Ei", einer künstlichen Gebärmutter, heranziehen. Das ist für alle Beteiligten mit den wenigsten Risiken verbunden. Man kann zu jeder Zeit eingreifen, wenn eine Störung sich abzeichnen sollte und die Mutter ist durch das Kind nicht gefährdet. Zudem kann das Kind auch dann voll ausreifen und muss nicht als Frühgeburt ausgestoßen werden.
Ich hätte Lust auf eine vegane Gemeinschaft/WG auf dem Land. Überlege anderenfalls in die Nähe vom Ökodorf Sieben Linden zu ziehen.
Benutzeravatar
Herr von Böde
Beiträge: 1098
Registriert: 18. Apr 2016, 00:33
Wohnort: Planet Earth (meist)

Re: NEWS

Beitragvon Herr von Böde » 9. Nov 2018, 14:18

@krishna, was man machen kann ist gar nicht die Frage. Bezogen auf Erdöl reicht die Tatsache das der Mensch die meiste Zeit ohne auskam um wundervoll zu gedeihen.
Wir brauchen kein Erdöl, wir brauchen es nur dann wenn wir stumpf darauf beharren das sich nichts verändern darf und das unsere heutige Welt die denkbar beste ist.

Es ist schon richtig das die Herkunft nichts über einen Wert sagt.
Ich habe auch nicht gewertet, ich habe nur in Frage gestellt das Apakalypse also Entschleierung oder besser vielleicht Entteuschung etwas böses sei das es unbedingt zu verhindern gilt :)
Du hast eine Wertung durchblicken lassen die ich nur in Frage stelle.

@hand, die These von der Überbevölkerung ist unhaltbar, Ameisen bringen mehr Biomasse auf die Waage als sämtliche Menschen es täten. Diese Biomasse ist problemlos zu ernähren.
Es ist allein die entfremdete Organisation des Zusammenlebens das jede denkbare Beschädigung zeitigt.
Die Überbevölkerungspropaganda nutzt aus dem Christentum stammende Schuldkomplexe und hält sie am leben. Der Mensch ist kein Sünder. Er kann sich nur zu einem machen.
Der Mensch ist ein natürliches Wesen das die Natur hervor gebracht hat und das ihn auch wieder in die Schranken weisen wird.
Menschen sind nicht schlecht und viele Menschen sind auch nicht schlechter.
Ganz gefährlich aus meiner Sicht die Probleme auf den Menschen zu reduzieren (und das tut man mit solchen Thesen zwangsläufig) es ist allein das Verhalten und Miteinander das Probleme macht.
Wir brauchen uns (überspitzt gesagt) nicht auszulöschen wir können einfach in eine andere Richtung wachsen, uns verändern.

Natürlich würde eine vernünftige Lebensweise auch die Population verringern.
Das heisst aber nicht das eine Beschränkung der Population zu einer vernünftigen (natürlichen) Lebensweise führt.

2000m² (Wikipedia)
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß

Zurück zu „Gesellschaft und Politik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast