Ephedra als Heilpflanze

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DivineMomentsofTruth
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Re: Ephedra als Heilpflanze

Beitrag von DivineMomentsofTruth » 6. Apr 2021, 09:33

Ja, mir ging es darum, ob jemand das Kraut von distachya helvetica schon erfolgreich zur Bronchienerweiterung eingesetzt hat, also ob das Alkaloidprofil/verhältnis dafür geeignet ist.
Insgesamt ist die eigentliche Potenz, ob es jetzt halb so stark, genauso oder stärker ist wie sinica ja eigentlich egal. Ich frage speziell nach dieser Art, weil es momentan die einzige ist, die ein Freund, der Allergiker und Asthmatiker ist, in Mengen zur Verfügung hat, dass er sich zur schlimmsten Pollenzeit vielleicht ein paar Mal einen Tee machen kann. Er hat zwar auch eine sinica, aber die wächst einfach überhaupt nicht.
Die Dosierung ist dann wieder so eine Sache. Mein Freund hatte mit 0.5g getrocknetem Sinica als Tee schon eine deutliche bronchienerweiternde und allergiehemmende Wirkung, die für ihn als medizinische Dosis gereicht hat. Sonst verspürte er nur leichte stimulierende Effekte aber keinerlei negative Wirkungen wie z.B. beschleunigten Herzschlag. Generell wird ja viel viel mehr angegeben. Bei Rätsch sinds 6g wenn ich mich recht erinnere als med. Dosis und bis zu 20g bei rekreativer Nutzung. Das erscheint mir so extrem viel und auch gefährlich, aber vielleicht ist der Stoffwechsel bei meinem Freund da ein bisschen anders, dass er eben nicht so viel von dem Zeug "braucht".

Gerardiana wäre aufgrund meiner Recherche - die hauptsächlich auf dem Durchforsten dieses Threads und deinen Infos beruht :) - generell die Wunschspezies meines Freundes. Allerdings haben die bei Google findbaren Staudenhändler diese Art nicht mehr lieferbar, obwohl noch in Shops gelistet.
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chronic
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Re: Ephedra als Heilpflanze

Beitrag von chronic » 7. Apr 2021, 00:44

Um zur eigentlichen Frage zu kommen, ja E. distachya habe ich schon als Antiallergikum gegen Birkenpollen genommen. Das funktioniert. Die fragliche E. distachya ssp. Helvetica von dem norddeutschen Pflanzenhändler habe ich. Nur in all den Jahren nie genommen.
Bei Rätsch finden sich einige Schmankerl was Dosierungen angeht. 6 g als medizinische Dosis, bzw. 20 g als Psychoaktivum ist heftig. Zumindest nach meiner Erfahrung. Selbst bei distachya. Mit den 0,5- 1 g je nach Konstitution kommt man schon gut klar wenn es um eine antiallergische Wirkung geht.

Bei den Händlern muss man etwas aufpassen was die korrekte Bezeichnung ihrer angebotenen Ware angeht. Ein Mitglied von hier hatte vor Jahren mal bei diversen Händlern angerufen um zu erfragen woher sie ihre Pflanzen haben. Da gab es einige schwammige Aussagen. Einer gab sogar zu das er sich nicht wirklich sicher ist was er da hat.
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DivineMomentsofTruth
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Re: Ephedra als Heilpflanze

Beitrag von DivineMomentsofTruth » 8. Apr 2021, 11:09

Rätschs zweifelhafte und manchmal übertriebene Dosierungsempfehlungen wären eigentlich einen eigenen Thread hier wert :)
Ich find es schon gefährlich, wenn im "Standardwerk" Angaben gemacht werden, bei denen der nur durch diese Quelle informierte Konsument schwere Risiken eingeht.
Mein Freund wird auf jeden Fall das helvetica mit sehr geringer Dosierung mal selbst testen, an einem Tag, wenn die Pollenbelastung mal recht hoch ist.
Was mich noch interessieren würde, chronic, war das bei dir vorbeugend (also z.B. morgens an einem Tag, bevor man draußen den Pollen ausgesetzt ist) oder eher "behandelnd" (also wenn man schon deutliche Allergiesymptome hat zur Linderung).
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Re: Ephedra als Heilpflanze

Beitrag von chronic » 9. Apr 2021, 00:13

Vorbeugend habe ich Ephedra nie genommen, sondern immer erst wenn deutliche Allergiesymptome aufgetreten sind. Und einige Male habe ich Ephedra rekreativ genommen um sein Potential aus zu loten. Die Dosen brauchten letztlich nie so hoch sein wie man es oft liest. Da kommt man schnell in Bereiche die weniger angenehm sind. Ich zumindest.
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