Psychotria, eine interessante Pflanzenfamilie.

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chronic
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Psychotria, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von chronic » 12. Dez 2013, 17:49

Psychotria, eine interessante Pflanzenfamilie.

Familie: Rubiaceae Unterfamilie Rubioideae Stamm Psychotrieae

Psychotrias, die größte Gattung in der Familie Psychotrieae (Rubiaceae), wachsen als Sträucher, kleine Bäume oder Lianen, selten als krautige Pflanzen in tropischen Wäldern.
Die Erstveröffentlichung des Gattungsnamens Psychotria erfolgte 1759 durch Carl von Linné in Systema naturae. Der botanische Name Psychotria leitet sich von den griechischen Wörtern Psyche für das Leben, Seele und Trophein für Ernähren ab.

Eine Unterscheidung der verschiedenen Arten lässt sich über die Farbe der Beeren, der Form und dem Aussehen der Blätter, Blüten, der Stängel und der Stipula durchführen.
Desweiteren anhand ihrer Inhaltsstoffe und heutzutage mittels genetischer Untersuchungen.

Viele Arten produzieren wichtige Chemikalien, wie Psychotria Ipecacuanha (Ipecac-Sirup ein Emetikum oder auf deutsch, Brechmittel), oder die uns interessierende der DMT-haltigen Taxa, allen voran Psychotria viridis. Etliche Arten, hauptsächlich welche aus Zentralafrika oder dem pazifischen Raum, sind durch Entwaldung selten oder sogar fast ausgestorben.
Die Brechsträucher (Psychotria) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und damit mit unserem Kaffee (Coffea arabica) nah verwand. Entsprechend der Auffassung welche Gattung noch eigenständig oder in Psychotria eingegliedert sind schwanken die Artenzahlen. Die Gattung ist pantropisch verbreitet und umfasst etwa 800 bis 1500 Arten, nach anderer Quelle etwa 2.000 Arten (Davis et al. 2001), von denen etwa 800 Taxa gültig sind. Die Klassifizierung der Psychotriaarten ist selbst für ausgebildete Botaniker sehr schwierig. Allen gemein ist das die beerige Frucht ein oder zwei, selten vier Kerne enthält.
Manche Arten beherbergen symbiontische Bakterien in den Blättern, mit deren Hilfe sie Stickstoff fixieren können.

Ein kurzer Überblick einiger wichtiger Psychotrien:
Psychotria alba
Gesicherte psychoaktive Komponente im Hinblick auf N-N-DMT. Allerdings nur 60% von P. viridis.
Diese Art wächst schneller und ist einfacher in der Haltung als P. viridis.
Vielfach wird angenommen das es sich mit Psychotria carthaginensis um ein und die selbe Art handelt. Dieser Art gehören die meisten Pflanzen an die fälschlicherweise als Psychotria viridis verkauft werden. Man kann davon ausgehen das es sich bei nahezu allen Pflanzen die in Europa als P. viridis verkauft werden um P. alba, bzw. P. Psychotria carthaginensis handelt.

Psychotria alboviridula
Eine Abkochung der Blätter wird von den Tikuna bei Bissen der Roten Ameisen verwendet.

Psychotria beccaroides Wernham
Die Pflanze enthält Poly-indolalkaloide des Psychotridine Typus., nach den Untersuchungen von Roth et al. aus dem Jahr 1985. Diese Alkaloide haben eine pharmakologische Aktivität, wie Beretz et al. 1985 feststellte. Welcher Qualität dieser Wirkung nun ist, ist nicht klar.

Psychotria brachiata
Die Makuna-Stämme (Indiovolk in Brasilien) verwenden den Tee aus den Blättern bei Atemwegserkrankungen.

Psychotria brachybotrys (brachypoda)
Zerstoßende Blätter in Wasser ausgezogen werden von den Andokes (Süd- Ost- Kolumbien) als Augentropfen verwendet, um einen "klareren Blick" zu bekommen, sie verwenden es um Tiere bei der Jagd besser und andere Menschen mit mehr Verständnis sehen zu können. Dieser Art wird ebenfalls eine schmerzlinderte Wirkung nachgesagt.

Psychotria capensis
Sie wird zur Behandlung von Magenbeschwerden eingesetzt. Wurzelauszüge werden benutzt um Erbrechen auszulösen.
Das Holz ist hart und feinkörnig, es ist ein gutes allzweck Holz mit schöner Maserung.
Vorkommen: Eastern Cape über KwaZulu-Natal, entlang Mosambique bis nach Simbabwe.

Psychotria capitata
Die Karapanás trinken eine heiße Abkochung der Blätter bei Erkältungen.

Psychotria carthaginensis Jacquin
Es war lange nicht ausreichend klar, ob diese Art nun das halluzinogeneTryptamin DMT (Dimethyltryptamin) enthält oder nicht.
1972: Rivier et Lindgren entdecken DMT (Dimethyltryptamin) in höherer Konzentration als in der verwandten Art Psychotria viridis.
1984: Die Gruppe um McKenna et al. konnte diese Entdeckung nicht bestätigen, anhand eines Beispiels der Pflanze, die nicht hundertprozentig identifiziert worden.
Diese Art soll ebenfalls schneller wachsen und einfacher in der Haltung sein als P. viridis.
Siehe auch P.alba

Psychotria colorata
Extrakte aus den Blättern, Blüten, Früchten und Wurzeln von Psychotria colorata werden traditionell als Analgetikum von der indigenen Bevölkerung des Amazonasbecken wie auch der Caboclos (indianisch, weiße Mischbevölkerung) verwendet. Vornehmlich zur Behandlung von Ohren- und Bauchschmerzen. Der gemeinsame Name ist Perpétua do Mato.
In den Blüten wurde eine vierfach höhere Alkaloidkonzentration gefunden wie in den Blättern. Die analgetische Wirkung wurde an Tieren untersucht und erwies sich als reversibel durch Naloxon, einem Opioid-Antagonist, was auf eine mu-Opioid-Rezeptor -vermittelte Wirkung hinweist. Vereinfacht gesagt, es enthält ein mäßig potentes Opioid. Und dessen nicht nur eins. Gefunden wurden Hodgkinsin und Psychotridine.

Psychotria cuspidata
Für die Eingeborenen im Süden Kolumbiens sind die Früchte und Samen giftig

Psychotria egensis
Die Yukuna verwenden die Blätter als Brechmittel.

Psychotria Elata
Flor de Labios, Hot Lips Plant.
Nicht nur durch die knallrote Farbe der Blüte fällt diese Pflanze auf, vielmehr ist es ihre Form, die sie so speziell macht.
Die Psychotria Elata erinnert an einen Kussmund, und zwar den des "Rolling Stones"-Logos.
Heimat: Kolumbien, Ecuador, Costa Rica, Panamá.

Psychotria expansa
Die Pflanze enthält Alkaloide, nach den Untersuchungen von Arbain et al. aus dem Jahr 1989. Genaueres liegt derzeit nicht vor.
Vorkommen: Westsumatra.

Psychotria forsteriana Gray
Die Pflanze enthält Poly-indolalkaloide des Psychotridine Typus., nach den Untersuchungen von Roth et al. aus dem Jahr 1985. Diese Alkaloide haben eine pharmakologische Aktivität, wie Beretz et al. 1985 feststellte.
Vorkommen: Südamerikanischer Regenwald

Psychotria griffithii
Eine weitere Psychotriaart die im malayischen Raum gegen Schmerzen eingesetzt wird.

Psychotria hirta Ridley
Die Pflanze enthält Alkaloide, nach den Untersuchungen von Arbain et al. aus dem Jahr 1989.
Vorkommen: Westsumatra.

Psychotria insularum Gray
Die Pflanze wird ethnomedizinisch verwendet, wie Cox 1991 und Whistler 1992 festgestellt haben.
Vorkommen: Polynesien

Psychotria involucrata
Die Blätter werden in Kolumbien als Fischgift verwendet.

Psychotria ipecacuanha oder Cephaelis ipecacuanha.
Aus ihrem „Wurzelstock“ wird in der Medizin ein Sirup (Ipecacuana-Sirup) erzeugt, der ein starkes Brechmittel darstellt. Weitere
Vorkommen: Tropische Tieflandregenwälder Mittel- und Südamerikas von Nicaragua bis Brasilien.

Psychotria lyciiflora
Herkunft Neukaledonien. Enthält Hodgkinsin ein opioides Analgetikum das sich auch in P. collorata findet.,

Psychotria nervosa
P.nervosa soll angeblich in ihren glänzenden Blättern Spuren von Dimethyltryptamin enthalten. Andere Quellen verneinen dies.
Die Samen wurden einst als Kaffee-Ersatz (Koffein frei) verwendet. In früheren Zeiten wurde die Pflanze zur Behandlung der Ruhr eingesetzt. In der Neuzeit wird sie noch in der Karibik, Mexiko und Südamerika verwendet um Blutungen zu stoppen, Fieber zu senken und um Erkältungen, Asthma, geschwollene Füße, Magenschmerzen, und dermatologische Krankheiten zu behandeln. Die Wurzeln können wie Ipecacuanha genutzt werden.
Eine weitere Nutzung ist als ornamentale Gartenpflanze.

Psychotria "nexus"
Psychotria 'Nexus' ist eine Hybride aus Psychotria carthaginensis und Psychotria viridis. Gezogen von Darren dem Eigner von Herbalistics, einem australischen Ethnobotanik Shop.
Die Art wurde schon erfolgreich für Ayahuascatränke verwendet.

Psychotria oleoides (Baill.) Schlecht.
Die Pflanze enthält Poly-indolalkaloide des Psychotridine Typus., nach den Untersuchungen von Roth et al. aus dem Jahr 1985. Diese Alkaloide haben eine pharmakologische Aktivität, wie Beretz et al. 1985 fest- stellte. Einige dieser Verbindungen sind funktionelle Antagonisten des Somatostatin (SRIH). Somatostatin ist ein Peptidhormon, das vom Pankreas- (D-Zellen) endokrin während der Verdauung ausgeschüttet wird.
Vorkommen: Neukaledonien

Psychotria poeppigiana
Im Grenzland zwischen Peru und Kolumbien werden die Wurzeln zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet.
Die Ka'apor ein Indiovolk im nordosten Brasilien´s benutzen einen Extrakt als Fischgift.
Im Gebiet des heutigen Surinam bei den Trioindianern fanden Auskochungen der Blätter Verwendung als Umschlag bei Verstauchungen, rheumatischen Beschwerden sowie bei Prellungen.
Ein anderes Volk des Gebiets, die Wayana, verwendeten saftgefüllte Hochblätter der Blütenstände gegen Ohrenschmerzen und Keuchhusten.
Die Blätter sind reich an N-N-DMT und offensichtlich geeignet als Ayahuasca Zusatz verwenden zu werden.

Psychotria psychotriaefolia (Seemann) Standley
In Kolumbien und Ecuador wird laut Pinkley (1969) und R.E. Schultes (1969) diese Pflanze als Ayahuaska-Zutat verwendet. Inzwischen ist R.E. Schultes zu der Erkenntnis gelangt, dass diese Pflanze eigentlich nichts anderes ist, als die bekannte Psychotria viridis, welche er verkannte. Deshalb wurde seiner Meinung nach, diese Art fälschlicherweise erfunden. Es bleibt nichts anderes übrig, als an dieser Stelle, an die Beschreibungen bei Psychotria viridis zu verweisen.
1970: Der Marderosian et al. entdeckten DMT und bemerkten etwas später, dass die Pflanze als Psychotria viridis nachbestimmt wurde!
1986: R.E. Schultes, der ursprünglich über die Pflanze publiziert hatte, bezeichnet nun die Bestimmung als einen Herbariumfehler, der zur fälschlichen Einführung als neue Art "Psychotria psychotriaefolia" geführt hatte.

Psychotria punctata (Syn. Psychotria bacteriophila oder getüpfelter Rauschkaffee ) wird in ihrer Heimat Ostafrika ähnlich traditionell genutzt, wie das auch in der westlichen Welt bekannte Brechmittel Ipecac. Siehe auch Psychotria ipecacuanha.
Die Bezeichnung Rauschkaffee ist mehr als eine Anspielung bezüglich der Kaffee ähnlichen Blätter zu sehen.
Interessant ist der Blick auf die Unterseite der Blätter. Zu sehen sind kleine kugelförmige Strukturen, die in ihrem inneren, mit symbiontischen Bakterien aus der Gattung der Klebsiellen besiedelt sind.
Dies im Gegensatz zu den Leguminosen die Stickstoff über ihre Wurzeln produzieren.

Psychotria racemosa
Im Grenzland zwischen Peru und Kolumbien werden die Früchte als Rattengift verwendet.

Psychotria rostrata
Die Pflanze enthält nach den Untersuchungen von Arbain et al. aus dem Jahr 1989 Alkaloide.
Vorkommen: Westsumatra

Psychotria rufescens
Bei den Mocoa werden die Wurzeln zur Heilung von Ruhr verwendet.

Psychotria rufipilis A. Chev.
Die Pflanze wird in Sierra Leone ethnomedizinisch genutzt. Ein Auszug der Blätter soll Bewegungen eines Fötus auslösen, und man sollte damit die Schwangerschaft feststellen können.
Vorkommen: Afrika

Psychotria sulzneri
Psychotria sulzneri besitzt medizinische Eigenschaften und wurde verwendet, um Fieber zu senken, Erkältungen, als auch Asthma, Magenbeschwerden, Schwellungen der Gliedmaßen, Tumore und Hautprobleme zu behandeln.
Beheimatet in einem ziemlich großen Bereich von zentral Florida, den westindischen Inseln, Mexiko und Mittelamerika.

Psychotria uliginosa
Die Blätter werden von Indianern in der Rio Miritiparaná-Region als Grundlage für dunkel-blauen oder schwarzen Farbstoff verwendet, der bei zeremoniellen Körperbemalungen verwendet wird.

Psychotria viridis
Diese wohl bekannteste Psychotriaart enthält das halluzinogene Tryptamin-Alkaloid N,N-Dimethyltryptamin (DMT). Ihre Blätter werden heute noch, vor allem im westlichen Amazonasgebiet, zusammen mit der Rinde von Banisteriopsis caapi und anderer Malpighiaceae zur Herstellung von Ayahuasca verwendet.



Zum Schluß noch eine abschließende Liste aller bis dato taxonomisch erfasster Psychotria species.
http://www.tropicos.org/NamePage.aspx?n ... dinatetaxa
http://fm2.fieldmuseum.org/plantguides/ ... erPage=800

http://www.erowid.org/library/books_onl ... alba.shtml
https://www.erowid.org/library/books_on ... tria.shtml
http://www.erowid.org/library/books_onl ... idis.shtml

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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von Pusemuckel » 13. Dez 2013, 10:14

Hallo chronic,

Danke für diese wirklich überaus informative Auflistung der diversen Psychotira-Arten!!!
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Bosche
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von Bosche » 15. Dez 2013, 18:49

Wow. :o Und ich dachte das es nur die eine Art viridis gibt.
Man lernt halt nicht aus.
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The Buffalo
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von The Buffalo » 13. Jan 2014, 20:38

Klasse Chronik! Danke für die Arbeit!!
Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein!
-Jiddu Krishnamurti
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chronic
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von chronic » 13. Jan 2014, 21:31

Gern geschehen Buffalo.
Leider sind die Bilder aus was für einem Grund auch immer verloren gegangen. Bei Gelegenheit wird der Text renoviert.
Ich hatte es dir gegenüber ja schon mal erwähnt das zu dem Thema noch einige Specials kommen werden. In bälde. Im Moment habe ich noch einige andere Baustellen.
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von curandero » 13. Jan 2014, 21:36

:thumbsup:
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von maffpotter » 6. Mär 2014, 21:14

Ich bin echt begeistert über diesen Artikel..
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von chronic » 6. Mär 2014, 21:29

Danke. In bälde kommt Nachschub zum Thema Psychotrien.
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von chronic » 12. Mai 2014, 14:39

Eingangsbeitrag wurde um Psychotria punctata ergänzt.
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Re: Psychotrias, eine interessante Pflanzenfamilie.

Beitrag von Pusemuckel » 12. Mai 2014, 15:06

Diese "kleine kugelförmige Strukturen" nennt man glanduläre Trichome!! *[klugscheiss]*
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