Tiefenrausch

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chronic
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Tiefenrausch

Beitrag von chronic » 13. Jan 2020, 23:04

Tiefenrausch der „Versand für ethnobotanische Kostbarkeiten“ aus Osnabrück (Lotte) war ein früher deutscher Ethnobotanik Händler, der unter anderem lebende Kakteen in seinem Sortiment führte.
Einer dieser Kakteen, ein Trichocereus peruvianus, soll ein besonders potenter Klon gewesen sein.

Einige Leute haben bei sich Zuhause diesen angeblichen "Tiefenrausch" Klon stehen oder sind an ihm interessiert. Nachdem ich in den letzten Monaten drei ziemlich verschiedene Phänos von diesem peruvianus gesehen habe sind mir Zweifel gekommen ob es überhaupt so etwas wie DEN einen "Tiefenrausch" Klon gibt. Nach etwas Recherche machte ich Mitte letzten Dezember Martin Veigel den ehemaligen Inhaber von Tiefenrausch ausfindig und rief ihn spontan an um mehr über die damalige Kakteen Genetik zu erfahren. Er bestätigte mir meinen Verdacht und erzählte, dass sie zwar teilweise Kakteen direkt aus Südamerika bekamen, die Mehrzahl der gehandelten Trichocereus aber vom deutschen Kakteenhändler Uhlig bezogen wurden. Einen speziellen Klon "Tiefenrausch" hat es nie gegeben. Von daher mag es sein, dass die sich in Umlauf befindlichen Pflanzen oder deren Nachkommen zwar ursprünglich vom Tiefenrausch Versand bezogen wurden, einen speziellen Klon wie von von einigen US- amerikanischen Ethnobotanik Händlern es jedoch nie gab. Zumindest einer dieser drei Phänos wurde laut Aussage eines Halter von ihm psychonautisch genutzt. Mit einem vermuteten durchschnittlichen Alkaloid Gehalt von 1% liegt der im oberen Durchschnitt.
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Bender
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von Bender » 14. Jan 2020, 03:46

Danke für die Info, wird sicher mehr interessieren da der angebliche „Tiefenrausch-Klon“ nicht unbekannt ist.
MagiaJo64658
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von MagiaJo64658 » 18. Nov 2020, 17:44

Also ich als gelernter Gärtner denke,
der Effekt des regelmäßigen Stressens einer Pflanze führt definitiv zu einer erhöhten Alkaloidproduktion,
aber bräuchte die Kakteee erstmals optimale Wachstumsbedingungen dh. Gewächshaus mit NHL nicht unter 600W Beleuchtung
um überhaupt in der Lage zu sein ordentlich Alkaloide zu bilden, in der Natur am Normalen Standort Mexiko+Wüste hätte sie soviel Licht wie 3000Watt - 4000W NHL brächten,
je nach Wolkigkeit halt auch.
Der Punkt ist diese Bedingungen hat ein Kaktus am Fenster in Mitteleuropa nie, auch wenn er bisl wächst und nicht direkt krepiert.
Wird wohl eher ein Trichocereus peruvianus gewesen sein der Klon denn er enthält tatsächlich knapp 10mal mehr Mesk. als der sehr ähnliche Trichocereus pachanoi.
Habe beide in unversehrtem Zustand set ca 7Jahren und hoffe immernoch auf Blühte +Samen.
Es gäbe noch die Möglichkeit dem Trichocereus den direkten Vorläufer in der Biosynthese des Meskalins zu injizieren welches der Kaktus dann umsetzt.
Insider wissen dies vermutlich aber schon.
¸.•´ ♥ ☂Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ☂♥ ¯`•.¸ Denn es gibt einfach keine Worte welche annähernd in der Lage wäre zu beschreiben,
welche Sichtweißen ☂ch erfahren durfte, h☂erfür bin ☂ch unendlich dankbar, dies ist nicht selbstverständlich
(Erfahren vor 2006) :hahaha:
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chronic
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von chronic » 18. Nov 2020, 23:54

Ich beschäftige mich nun schon einige Jahre mit der Materie, so dass ich ruhigen Gewissens sagen kann das peruvianus durchschnittlich keinen höheren Alkaloidgehalt hat als pachanoi. Diese Annahme ist überholt, veraltet. Vielmehr liegen sie in etwa gleich was den Alkaloidgehalt angeht. Eine große Ausnahme ist der Ogunbodede, ein pachanoi, der gleich richtig heftig ausreißt und bei dem bei einer Testung 4,7% Meskalin detektiert wurde. Das ist schon eine heftige Nummer. Die Umweltbedingungen spielen natürlich eine Rolle und können im Jahresverlauf Fluktuieren. Besser, da vor allem weitere aktive Alkaloide mitspielen ist bridgesii, sowie scopolicola die durchschnittlich bist fast auf das doppelte von pachanoi/ peruvianus kommen.

Sicher dürfte die Alkaloidproduktion durch UV- Strahlung und Kälte- Hitzestress, wie durch Wassermangel angeregt werden. Doch schwächen sie unter Umständen auch die Pflanze und sind daher für in Kultur befindliche Pflanzen als Kontra an zu sehen. Nach dem Schnitt bilden Trichos wenn sie liegen gelassen werden natürlicherweise vermehrt Alkaloide um sich vor Fressfeinden zu schützen. Deshalb ist es für einen etwas höheren Alkaloidgehalt ratsam einen geschnittenen Kaktus einige Monate liegen zu lassen bevor er genutzt wird. Wer es denn braucht. Zumindest macht diese Tatsache andere potentiell Pflanzen schädigende Aktionen überflüssig.

Das Injizieren von Dopamin oder anderen Stoffen bringt keinen wirklichen Benefit. Das Gerücht wurde von Adam Gottlieb in Peyote and Other Psychoactive Cacti aufgebracht und hat bis jetzt keinem Test stand gehalten. Meiner Meinung nach schädigt diese Prozedur den Kaktus nur. Von der Injektion bis hin zur Volumenvermehrung im Gewebe durch die eingebrachte Flüssigkeit besteht die Gefahr das der Kaktus fault oder platzt.

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tsorp
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von tsorp » 20. Nov 2020, 17:12

krass !
sehr aufschlussreiches video, beantwortet synchronizitätischerweise mehrere fragen, die ich im anderen thread gerade gestellt hatte.
irre, dass der nach 4000jahren immernoch so aussieht.
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chronic
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von chronic » 20. Nov 2020, 17:37

Freut mich das der Vortrag gefällt.
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tsorp
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von tsorp » 20. Nov 2020, 17:44

:)
jetz ist nur noch die frage, wo man zb ogun findet

danke für die vielen tollen informationen, habe es auf zweifacher geschwindigkeit geschaut
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chronic
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von chronic » 22. Nov 2020, 00:40

tsorp hat geschrieben:
20. Nov 2020, 17:44
:)
jetz ist nur noch die frage, wo man zb ogun findet
Den wirst du finden. Allerdings sind die bekannten Klone preislich nicht mit den allerwelts Trichos zu vergleichen. Ogunbodede ist selbst im Vergleich zu anderen bekannten Klonen nochmal ein ganzes Stück teurer. Die Seltenheit und die Geschichte haben ihren Preis.
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tsorp
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Re: Tiefenrausch

Beitrag von tsorp » 24. Nov 2020, 08:07

und dann wird der bestimmt auch oft namentlich angeboten, ohne das es vlt wirklich ogun ist, oder?
alleyesongreen
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Re: Tiefenrausch (gefährliches halbwissen)

Beitrag von alleyesongreen » 28. Aug 2021, 19:34

hallo chronic! ich bin der namensgeber und herausgeber vom PeruTR, dem
Tiefenrausch Peruvianus und verkaufe den seit fast 20 jahren. ich habe nicht
nur ein paar jahre erfahrung mit der materie, sondern über 20!
mir gefällt nicht was du hier über den perutr schreibst. und statt aufzuklären,
schädigt das eher seinen und meinen ruf in den raum zu stellen, dass es die
clone only sorte PeruTR nicht geben würde.
ich bin dieses jahr schon von 2 kunden darauf angesprochen worden mit
dem link zu diesem post und der behauptung, dass es meine sorte garnicht
geben würde. weil ich nur privat verkaufe und zb. keine professionelle internet
seite dafür habe, steht dieser post an erster stelle bei google, wenn man
Tiefenrausch Peruvianus eingibt. und es ist kein guter post! sondern rufschädigung.
statt mich ausfindig zu machen, was einfach ist, obwohl ich auf ebay nicht mehr
verkaufen kann, hast du dir zwar die mühe gemacht den besitzer von tiefenrausch
ausfindig zu machen und ihn anzurufen, der damit eigentlich nicht viel zu tun hat,
statt mich zu kontaktieren, der ihn seit 20 jahren herausbringt und ihm den namen
gegeben hat. die sorte ist bei uhlig nicht zu finden. und ich schätze, das was ich
damals von tiefenrausch gekauft habe, waren dann importe aus südamerika.
rausfinden lässt sich das nach so langer zeit aber schwer.
ist aber auch egal. es sind alles klone, die ich seit fast 20 jahren verkauft habe.
es gibt keine phänos. was es gibt, ist das die selbe klon sorte je nach haltungs-
bedingungen völlig anders aussehen kann. bei mir, ich halte relativ feucht mit
vielen düngergaben in erde unter kunstlicht, werden die dornen nie sonderlich
lang. jemand dem ich welche verkauft habe und ein paar jahre später mal kontaktiert
habe hält sie in kies und sehr trocken und gibt zb gesteinsmehl und sowas. und
bei ihm sah er völlig anders aus. auch für mich schwer zu erkennen oder zu glauben,
dass es die selbe sorte, der selbe klon, war. mit ganz langen dornen, ähnlich wie
ein bridgesii und farblich auch anders.
weil du jetzt 3x den selben kaktus mit einem anderen aussehen gesehen hast,
schlussfolgerst du, dass es die clone only sorte nicht gäbe. was nicht nur falsch
und unprofessionell ist, sogar für mich rufschädigend. ich gebe diese klon sorte
seit fast 20 jahren heraus, weil sie gut ist, sehr potent und auch leicht zu halten
und gut wächst. ich kläre die leute mit viel mühe darüber auf und gebe ihnen
weiter was ich davon weiß. und dann kommt jemand wie du und sagt, dass es
eine klon sorte wie aus amerika nicht gäbe. es gibt eine deutsche clone only
sorte seit fast 20 jahren. ich habe ihr den namen gegeben. und deswegen heraus-
gebracht, weil mir nach vielen experimenten klar war wie potent und wie zuverlässig
sie ist. und das genau ist was fehlt. weil man viele angeblich psychoaktive kakteen
kaufen kann, die sich dann teilweise als völlig unpotent herausstellen, man viel
geld dafür ausgibt, zb 50,- oder 100,- € pro pflanze und der verkäufer einem nicht
mal sagen kann, ob sie aktiv ist. mein geschäftsmodell ist und war da immer anders.
ich verkaufe nur was gut ist und wovon ich überzeugt bin.
deswegen hat der PeruTR eigentlich einen sehr guten ruf. und das zu recht!
der besitzer von tiefenrausch kann dir eigentlich nicht viel dazu sagen, aber ich!
hättest du mich kontaktiert, hätte ich dir sagen können warum der selbe klon
bei verschiedenen leuten unterschiedlich aussehen kann.
huachuma, aus diesem forum, hat einmal einen von mir gekauft und damals
fotos von ihm gepfropft hier reingestellt. ich selber habe nirgends, außer in
meinen immer wieder verschwindenden anzeigen fotos davon gepostet.
er hat meine emailadresse. und du hättest locker über ihn auch meine email
adresse erhalten können und hättest mich anschreiben und fragen können,
statt den besitzer von tiefenrausch. ich hätte dir geantwortet!
der eine halter über den du am anfang des posts sprichst, das bin ich!
ich habe den leuten ca. 1% als mindestgehalt angegeben, um zu dosieren.
zum einen weil ich wußte, dass für mich 30-60g trocken einen mittleren
bis starken trip auslösen. und zum anderen, weil damals die studie rauskam
" new mescaline concentrations from 14 taxa/cultivars of echinopsis spp.
( cactaceae) ("san pedro") and their relevance to shamanic practice " unter
anderem von olabode ogunbodede und darin der höchste gemessene
meskalingehalt eines peruvianus nur 0,817% vom gesamten trocken gewicht
war und ich es für vermessen gehalten habe, den gehalt meines kaktusses
als weit höher anzugeben. ich habe den leuten, den ich ca. 1% als richtwert
gegeben habe auch immer gesagt, das es kein genauer wert ist, sondern
nur ein ungefährer mindestgehalt nachdem sie sich zum dosieren richten
können. weil 30g trocken schon einen trip auslösten und man bei 60g
einen sehr starken hatte. und das so ungefähr der in der literatur angebenen
schwellenwerte von 300-600mg entsprachen. die studie war damals und ist
auch heute noch die einzig wirklich wissenschaftliche. heute weiß ich, dass
der perutr deutlich mehr enthält und besonders indoor und unter kunstlicht
enthalten kann. viel höhere werte als ich selbst für möglich gehalten habe.
und fast ohne unangenehme nebenalkaloide. weswegen er auch einer der
angenehmsten ist.
jetzt nochmal zu dir. du hast ein video gemacht, das du hier auch gepostet
hast, von deiner interdisziplinären "forschungsgruppe" und du redest hier
auch von einem ogunbodede, der besonders toll sein soll.
mensch chronic, du kannst nicht mal die wissenschaftliche ogunbodede
studie richtig lesen und interpretieren, obwohl du student bist, der das
können sollte, ohne dich hier persönlich angreifen zu wollen!!
zum einen sind die san pedros, die 1948 oder 1960 getestet wurden,
heute nicht als ableger und lebendiger kaktus vorhanden oder können
von jemand vertrieben werden! das ist einfach zu viel zeit! die 4,7% aus
der zweiten tabelle, der aktuellen ogunbodede studie, werden im text
danach auch verglichen mit den ergebissen um 5% von 1948 und 1960
und das es wichtig ist zu beachten was für die zahl extrahiert und untersucht
wurde, eben der gesamte kaktus oder nur das chloropyllhaltige stark meskalinhaltige
gewebe. die 4,7% der zweiten tabelle stammen von chloropyll parenchyma
des von ogunbodede extrahierten san pedros aus matucana. wenn jetzt
verbreitet wird das dieser 4,7% hätte ( was normalerweise immer den
gesamtalkaloidgehat des gesamten kaktus, also wp angibt ), ist das falsch!
weil das nur die zahl seines chlorophyllhaltigen gewebes ist.
wenn jetzt jemand viel geld damit verdienen möchte, indem er sagt,
hey, ich habe hier diesen ogunbodede klon aus der studie,
mit dem megagehalt, aber ich will auch viel geld dafür - selbst wenn
das ogunbodede selbst ist, der den untersuchten aus seinem gewächs-
haus verkauft, ist das nicht vergleichbar und nicht zulässig zu sagen,
er hätte 4,7%, weil das in der form unwissenschaftlich wäre.
und du diese zahl dann falsch verstehst oder falsch weitergibst.
oder jemand damit einen betrugsversuch macht, der die studie dafür
ausnutzt und einfach irgendeinen als besonders potent verkauft!
oder der von ogunbodede geteste, als besonders potent angesehen wird.
obwohl es nur die zahl des getesteten chlorophyll parenchymas ist,
die man so nicht mit den anderen whole plant zahlen vergleichen kann!
zum anderen kannst du nicht richtig lesen bzw. hast du nicht richtig gelesen!
in der studie stehen die zahlen immer mit dem zusätzlichen kürzel " wp "
und " cp " des untersuchten materials, der untersuchenden extraktion.
wp steht für whole plant - also trocken material der gesamten pflanze.
und cp steht für chlorophyll parenchyma - also nur des grünen gewebes
unterhalb der kaktus haut - dem ort mit der höchsten meskalinkonzentration.
wenn ein kaktus da ca. 5% enthält ist das nicht besonders hoch und die
gesamte pflanze enthält wahrscheinlich trocken eher 1%, höchstens 1,5-2%,
vielleicht sogar weniger als 1%, je nachdem wie dick sie ist. das ist also
nichts besonderes und du darfst die wp ergebnisse der studie nicht mit
den cp ergebnissen verwechseln oder noch schlimmer sie gleichsetzen!
und dann ein gerücht in die welt setzen oder verbreiten, ja der
ogunbodede, das ist schon ne ganz andere hausnummer.
denn von diesem wurde auch nur das cp getestet.
der stärkste gemessene kaktus der studie bezogen auf das gesamtmaterial
ist einer der pachanoi aus der schweizer kultur mit 2,375%. die anderen zahlen
um 5% stammen alle von untersuchtem chlorophyll parenchyma.
sind also nicht mit den whole plant untersuchungen vergleichbar!
da hätte dann der schweizer pachanoi auch ein vielfaches der 2,375%.
dieser fehler ist völlig unprofessionell! ich denke der perutr kann sogar
locker stärker sein als das bei entsprechender haltung zb. unter kunstlicht.
soviel dazu. mal sehen was von dir kommt und ob. ich werde dir in jedem
fall antworten! und es war mir wichtig in deinen post mit den halbwahrheiten
meine stellungnahme reinzusetzen. weil die meisten gerüchte in foren
entstehen, weil jeder posten kann, egal wie erfahren und dann unerfahrene
das für bare münze nehmen, weil die eben noch keine ahnung haben, nicht
viele infos dazu existieren und sie sich dann darüber informieren, ohne
das erkennen zu können was eindeutig falsch ist.
mit gruß
..und noch was, ein geschnittenes stück ein paar monate liegen zu lassen
damit sich sein alkaloidgehalt wegen den fressfeinden erhöht ist doch
völliger mumpitz. und du hast nicht mal nen nachweiß für diese behauptung.
ein frisch geschnittenes stück von einer pflanze,
die gerade entweder unter vollsonne oder kunstlicht steht, wird potenter
sein als das liegengelassene! zum einen wegen der vitalität und weil
sich die pflanze dann auf produktionshöchstniveau befindet, zum anderen
ist es eher wahrscheinlich, dass sich bei einem liegengelassenen unbewurzelten
und ungewässerten kaktusstück die alkaloide über die monate eher sogar
noch abbauen. die pflanze hat nichts wovon sie energie schöpfen könnte,
um alkaloide aufzubauen. und stoffe zerfallen über die zeit oder zb. lichtein-
wirkung oder auch wärme. das ist noch so eine von deinen sachen, die
sich eher als unlogische behauptung lesen. und die dann unerfahrene
als verifizierte information eines " erfahrenen " aufschnappen.
ich darf sowas im verkauf immer wieder berichtigen.
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