Moby`s Dicks, Steine und Experimente

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Dick Moby
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Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 18. Apr 2020, 22:27

Die Mission ist es meine Erfahrungen und die Resultate meiner Arbeit zu teilen.

Sollten an welchem Punkt auch immer Fragen offen stehen, egal ob von Anfänger oder Profi, dann raus damit, ich mache kein Geheimnis aus meinen Methoden!

Ich bin ebenso offen für Anregungen.

Ich starte mit ein Paar vergangenen grows von SWIM, welcher mir den Auftrag gab seine Arbeit hier in der Ich Form zu teilen und werde dann in der nächsten Zeit folgende hinzufügen.
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Solltest du einen schlechten Tag haben, vergiss eins nicht - Du kannst einen guten Tag haben und die Kleinigkeiten genießen, den Geruch des Kaffees, die Vögel, die frische Luft, Musik oder was auch immer dich in positiver Weise erregt, ODER du kannst einen schlechten Tag haben und dich von Negativen Emotionen kontrollieren lassen, es ist deine eigene Entscheidung. Übernimm die Kontrolle und hab einen guten Tag.
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Mein Bericht startet mit PE6 Multispore auf folgendes high nute Agar Rezept:

250ml Wasser
5g Agar
2g heller Backmalz
1g Dextrose
2,5g Honig
1g Spirulina

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Hier ist die Platte eine Weile nachdem sie mit Sporen beimpft wurde.
Dadurch dass das Rezept viele Nährstoffe enthält, ist das Wachstum extrem langsam.

Es sind starke, unterschiedliche Mycelformationen sichtbar, entschieden habe ich mich für die relativ mittige Kultur auf der rechten Seite, weil sie am dicksten, relativ gleichmäßig und groß gewachsen ist.

Die Kultur wurde auf einer neuen Platte vermehrt und zum beimpfen von Roggen (gekocht mit zwei Esslöffeln Gips und circa 1,5 Tassen übrigem Kaffee + rest Wasser) benutzt. Roggen mit Gips zu kochen ist ziemlich ineffizient, weil der Hauptteil im Abfluss landet, also kann man ihn dort weglassen und einfach nur ins bulk mischen.

Von der Platte und der Brut gibt es keine Bilder.

Der spawn (brut) wurde 1:1 mit Kokohum + etwas Gips gebulkt.
Es wird einem überall geraten das bulk substrat auf field capacity zu bewässern, leider wird oft gesagt, dass field capacity bedeutet = 2-3 Tropfen Wasser austretende Flüssigkeit, wenn man das bulk mit der Hand auspresst.
Unser Ziel ist aber so viel wie möglich Wasser im bulk zu haben, also wird maximal bewässert, bis das Coir kein weiteres Wasser mehr halten kann.

Ich sterilisiere grundsätzlich alles, auch das bulk Substrat und Casings.

Nachdem das Bulk sterilisiert wurde, habe ich die Brut gebulkt und mit Folie abgedeckt, um die Kolonisation zu beschleunigen indem der Co2 pegel höher gehalten wird. Außerdem verringert das Abdecken die Verdunstung des Wasser aus dem Substrat, was später den Ertrag verringert.

Hier Flush 1 Erste Generation PE6

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Die entstandene Problematik durch das Abdecken war, dass unter der Folie während der Kolonisation des bulks sich eine gute Menge Wasser angesammelt hat.
Ich habe das Wasser nicht abgetupft, sondern die Pfütze in der Mitte gelassen, was zu Cluster pinning in der Mitte geführt hat.

Das Problem wurde in der Nächsten Generation "behoben".

Vom ersten Flush der Ersten Generation habe ich zwei Klone genommen und zwar folgende

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Bild

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Meine Wahl fiel auf einen mit extrem kurzem Stamm und verhältnismäßig großem Hut, der Hut enthält mehr Magie als der Stamm, also war für mich klar, dass das Klon nummer eins wird.

Der zweite Klon ist ein mutierter wavy cap pheno mit einem zweiten Lamellenring, der außerdem mehr gebläut hat als die anderen.

Beide wurden auf unterschiedliche Platten geklont und damit neuer Roggen beimpft, die Brut beider Klone wurde zusammen im selben tub wieder gefruchtet, dazu aber später mehr, vorher kommt eine weitere PE6 Generation 1 Box.


Bei der folgenden Box wurde das Problem mit der Kondensation unter der Folie mit einem Casing gelöst, das casing hat beim auftragen jegliche Restfeuchtigkeit aufgesaugt und somit das Problem beseitigt.
Mein Casing Rezept besteht aus 50% Weißtorf, 50% Vermikulit und 0,85g Natron pro 300ml Casing Substrat.

Weißtorf ist besonders Nährstoffarm und war außerdem der einzige Torf der nicht zusätzlich vorgedüngt wurde.
Das Casing soll aus zwei Gründen extrem wenige Nährstoffe enthalten.

Grund 1
Kontamination den geringst möglichen Spielraum lassen um auszukeimen und die Box zu versauen, das Casing wird nämlich oftmals nicht zu 100% besiedelt.

Grund 2
Das Casing signalisiert dem Mycel durch den geringen Nährstoffanteil, dass es keine weiteren Nährstoffe zu besiedeln gibt und die Fruchtung eingeleitet werden soll, Stichwort Casing bei Exoten und Trüfflern.

Somit kommen wir zum ersten Vorteil eines Casings, die Fruchtung wird stimuliert und zwar gleichmäßig über die ganze Fläche (wenn das Casing anständig aufgetragen wurde! Darauf werde ich in der nächsten Zeit eingehen, einige Experimente mit Casings habe ich Dokumentiert).

Weitere Vorteile eines Casings sind das Reduzieren der Verdunstung des Wassers im Substrat (Ähnlich wie die Abdeckfolie während das bulk kolonisiert) und zusätzliche Wasserversorgung während der Fruchtung, da wir das Casing während der Fruchtung durch direktes besprühen konstant feucht halten können und das Mycel die zusätzliche Feuchtigkeit für die Fruchtproduktion nutzt, was in erhöhtem Ertrag resultiert.

Das Natron wurde als Alkalischer gegenspieler hinzugefügt. Die Oberfläche den Substrats wird durch das Mycel nach einer Zeit in ein leicht säuerliches Milieu umgewandelt, was Kontaminationen zu gute kommt, diese bevorzugen nämlich saures Milieu, Der Natron arbeitet hier gegen.

Also hier das Ergebnis des 3-4mm dicken Casings aufgetragen nachdem das bulk zu 99% kolonisiert war.

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Die Fruchtung hat Gleichmäßig angefangen.

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Hier ein bisschen weiter in der Fruchtung.

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Und schließlich kurz vor der Ernte

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Weil es so schön war noch aus einem anderen Winkel

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Und noch einer :wink:


Also das ist doch schon ein saftiger Unterschied zur Box die nicht gecased wurde, anmerkung das ist keine Mörder Kultur an der ich vorher Monate gearbeitet habe, es handelt sich um die selbe Kultur wie die andere Box, nämlich ein transfer nach Multispore auf Agar und dann direkt Roggen beimpft.

Eine andere wichtige zu erwähnende Sache ist, bemalt nicht die Boxen von außen oder von innen schwarz in der Hoffnung dadurch Pins am Boden und den Seiten zu verhindern, das bringt fast nichts!
Die schwarze Farbe hemmt lediglich das Licht, welches an den Seiten und am Boden die Fruchtung stimuliert, allerdings ist Licht nicht der einzige Trigger für die Fruchtung.

Wir wollen für maximalen Erfolg IMMER ein ausgeschnittenes Stück Mülltüte in die Box, unter das Substrat und darin dann bulken.

Das Mycel hält sich an der Folie fest wenn es das bulk kolonisiert und genau das wollen wir.
Dadurch, dass das Mycel sich an der Folie festklammert, kann von den Seiten und am Boden kein Wasser verdunsten, was A dafür sorgt, dass wir weniger Wasser verlieren, was dann wieder in geringerem Ertrag resultiert UND außerdem dadurch die Fruchtung von den Seiten und dem Boden verhindert.
Die Feuchtigkeit kann nur nach oben hin durch das Casing entweichen, was zusätzlich für ein deutlich besseres Pinset sorgt.

Wenn die Folie sich schon in Flush eins von den Seiten löst, dann hast du die Folie wahrscheinlich zu Groß geschnitten oder nicht anständig genug das Substrat beim bulken "reingelegt".

Fortsetzung folgt bald
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 18. Apr 2020, 22:47

Anmerkung zur Nutzung von Bags.

Ich habe vor kurzem noch bags mit einem vakuumierer verschweißt (ohne Vakuum).

Vorher die Luft raus drücken.
Du solltest den Schnellkochtopf von alleine abkühlen lassen, also nicht selbst den Druck durch das Ventil auslassen, da ansonsten entweder das bag sich aufbläst und ausleiert oder es ins Ventil gesaugt wird, wo dann ziemlich wahrscheinlich ein Loch reinschmilzt.

Größere bags brauchen entsprechend mehr LC zum beimpfen.

Eine andere wichtige Sache ist, lass genug Platz zum Luftfilter hin.
Wenn du die bags zu voll machst und dein Roggen, oder was du ansonsten als spawn nimmst, zu nah am Filter patch ist, dann wird ziemlich wahrscheinlich oben eine Schicht austrocknen und schimmeln.

Pass auf, dass du beim durchkneten (um die kolonisation zu beschleunigen) und beim Befüllen der Bags möglichst auch nichts mit dem Filter in Berührung kommen lässt.

Außerdem extrem wichtig ist, dass der Filter nicht nass wird, ansonsten ist es sehr wahrscheinlich, dass er anfängt zu schimmeln und der schimmel durch den Filter ins bag gelangt und die Brut versaut.

Wickel den verschweißten Beutel mit dem Luftfilter nach innen ein und trockne den Filter falls nötig nach dem Sterilisieren mit etwas sauberem ab.

Ich hatte letztes Jahr eine menge Ärger mit einer 50er Packung china bags, versuch meine Fehler zu vermeiden.
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 18. Apr 2020, 23:00

Nachtrag zur Worterklärung.

Brut (spawn) = durchwachsenes Korn (Roggen, hirse, Dinkel, Mais usw.)

Bulk = das Substrat, welches wir mit unserer Brut mischen, um zusätzlich Wasser und Volumen für die Fruchtproduktion hinzuzufügen (zb. Coco+vermi oder Kacke + Stroh usw.) - Empfehle niemandem Kokohum mit Vermiculite gemischt als bulk zu nutzen, macht den ganzen Arbeitsschritt unnötig lange und außerdem verbraucht man zwei unterschiedliche Rohstoffe, die beide gekauft werden müssen. Reines Kokohum ist unkomplizierter und bringt außerdem bessere Resultate.

(Ab)deckschicht (casing) = dünne Schicht eines Nährstoffarmen Substrates, die möglichst nicht zu 100% kolonisiert werden soll, welche den Mycelkuchen zum einen etwas vorm austrocknen schützt, zum anderen aber auch die Fruchtproduktion stimuliert, außerdem kann man die Deckschicht permanent feucht halten, um dem Mycelium mehr Feuchtigkeit für die Fruchtproduktion zur Verfügung zu stellen.
__________

Es gibt für jeden Schritt unterschiedliche Zusammensetzungen (Rezepte)


Ein casing ist keine Pflicht (bei cubensis), manche Leute haben sogar deutlich bessere Erfolge ohne casing, das musst du für dich rausfinden.
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von chronic » 19. Apr 2020, 18:04

Sehr Interessant!
Tolle Bilder und gut für Einsteiger erklärt! :wub: :good:
Ge'ez ጫት

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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 19. Apr 2020, 18:44

chronic hat geschrieben:
19. Apr 2020, 18:04
Sehr Interessant!
Tolle Bilder und gut für Einsteiger erklärt! :wub: :good:
Cheers!
A man a mission
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 20. Apr 2020, 00:13

Bevor ich mit Flush 2 und 3 des tubs mit Casing weitermache, schiebe ich das für die Klone benutzte Agar Rezept dazwischen.

Hier ist mein Black Agar Rezept:

Bild

Zur Erklärung was auf dem Zettel steht.

Ursprünglich habe ich 250ml Agar gekocht, wobei man üblicherweise 5g Agar und 2,5 - 5g Nährstoffe (nutes) benutzt.
Anstatt 5g Agar habe ich nur 4,5g berechnet, um das Medium weniger fest zu haben.
Gibt es dafür einen besonderen Grund? - Naja, mit 5g war es mir zu fest :shrug:

Also, da dieses Rezept ein Experiment war, habe ich nur 100ml davon gekocht, deshalb steht auch Tryout auf dem Zettel.

Auf 100ml runtergerechnet + Nährstoffquellen nach Gefühl dosiert und gewogen ergab sich folgendes Rezept, welches ich seit dem sehr häufig verwende:

100ml Wasser
1,8g Agar
0,1g Gips
1g heller Backmalz
0,5g Aktivkohle (Acc = Active charcole)
0,2g Spirulina
und eine Prise frisches, trockenes Kaffeepulver

Am besten ist es die trockenen Zutaten nach dem Wiegen zu vermischen und dann langsam mit dem Wasser aufzumischen.

Die Aktivkohle wurde rein für die schwarze Farbe hinzugefügt, hat allerdings noch zusätzlich eine leicht antibakterielle Wirkung und erhöht außerdem die Keimrate von Sporen, was hier aber irrelevant ist, weil das Rezept zum Klonen von Früchten genutzt wurde.

Ich fülle meine Agar Platten zur Zeit direkt und unsteril mit dem gekochten Agar, lasse die Platten abkühlen, damit sie fest werden und ich sie angenehmer einpacken kann.
3-4 Platten zusammen in Alufolie und dann für 45 min im Schnellkochtopf sterilisieren.

Diese Methode heißt pre pour.
Gewöhnlich hat man eine gute Menge Kondensation in der Platte, wenn man sie gefüllt sterilisiert, diese kann man kurz vor dem beimpfen IN DER SAB (still air box) ausschütteln, indem man die Platten kopfüber hält, ohne sie zu öffnen, und dann das Wasser seitlich rausschüttet (evtl. etwas schütteln, damit das Wasser rauskommt), ein Paar übrige Tropfen sind nicht Schlimm, wenn man sauber arbeitet und den Arbeitsbereich vorher anständig gereinigt hat.

Unter Umständen ist es für manche Leute angenehmer die Platten leer zu sterilisieren und sie dann in der SAB mit sterilisiertem Agar frisch zum schütten, das muss jeder für sich rausfinden.
In der Zucht gibt es viele verschiedene Methoden für jeden einzelnen Schritt, Ich erkläre hier was ich mache, was allerdings nicht bedeutet, dass das die "Besten" Methoden sind.
Was für dich funktioniert hängt von dir und deinem Equipment ab, also probier dich einfach durch und gib nicht auf, wenn Dinge nicht auf Anhieb funktionieren, das gehört bei der Pilzzucht dazu.

Hier das köchelnde Agar auf dem Herd

Bild

Ich köchel es solange, bis alles aufgelöst ist und das Agar spürbar anfängt zu dicken.

Hier noch ein Bild von einem Golden Teacher Klon, der direkt rhyzo auf dem Black Agar gewachsen ist

Bild

Hier eine spätere PE6 Kultur

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Und hier noch eine Georgia Galindoi Kultur, die sich sichtbar quält auf diesem Rezept zu wachsen

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Der Post wurde sehr müde geschrieben, hoffe das ergibt einigermaßen Sinn, werde Fehler mit frischen Kopf korrigieren
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tsorp
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von tsorp » 20. Apr 2020, 18:49

wow ! megaschönes rhizo wachstum da
Echtjetzt
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Echtjetzt » 20. Apr 2020, 21:12

Das Rezept mit dem Black Agar find ich echt Klasse:)

Hatte mir vor kurzem ebenfalls einige Petrischalen mit Nährlösung im Ddkt fertig gemacht.
hab diese allerdings nur 25 min sterilisiert, also ab dann wenns pfeift ;)
War das zu kurz? Hatte irgendwo gelesen das 25 min bei Flüssigkeiten ausreichen würde..
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Dick Moby
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Dick Moby » 20. Apr 2020, 21:28

Ja da hat das Myzel gute Arbeit geleistet :D

25min sollte reichen, ich gehe nur immer auf Nummer sicher, Bekannte von mir fahren auch gut mit 30min.
Roggen wird auch immer 24h eingeweicht und dann 2h sterilisiert, bin absolut kein Fan von unnötigen Risiken
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Gremlin
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Re: Moby`s Dicks, Steine und Experimente

Beitrag von Gremlin » 20. Apr 2020, 23:27

Pictures aud dem Schlaraffeland. :thumbsupsmileyanim:
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Unsere Feinde können alle Blumen abschneiden, aber nie den Frühling abschaffen. Pablo Neruda
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