Semilanceata kultivieren

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HB-A
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von HB-A » 21. Mai 2022, 18:11

Daidalos hat geschrieben:
26. Apr 2022, 22:39
Edit: ohne shroomery Account werdet ihr den Beitrag nicht lesen können. Ohne Fremdwerbung zu machen...
Aber da habens halt schon einige geschissen bekommen.
Auf einen Artikel verweisen, der nicht lesbar ist: erfolgreiche Ego-Erweiterung
Bist Du Dir bewußt,
daß es möglicherweise keine objektive Wahrheit gibt ?
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Dick Moby
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von Dick Moby » 22. Mai 2022, 09:49

Ist nicht Ziel Infos auszutauschen und gemeinsam zu lernen?
Why so negative?
5.000 I.E. D3+K2, Magnesium Bisglycinat, Bulletproof Coffee, 0,5-1g Hericium Erinaceus und etwas unbehandeltes Meersalz als Frühstück.
Kombiniert mit 16 Stunden Intermittent fasting und 120g Heidelbeeren täglich für ein neues Leben
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HB-A
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von HB-A » 22. Mai 2022, 11:03

Dick Moby hat geschrieben:
22. Mai 2022, 09:49
Ist nicht Ziel Infos auszutauschen und gemeinsam zu lernen?
Why so negative?
Hi Dick,

klar geht es hier um Austausch und auch gemeinsame Weiterentwicklung.

Hast Du mal versucht, den Text des Links zu lesen ?
Dann erzähle mir bitte, was drinsteht.

Wenn ich/Du erst 10 Postings in Englisch schreiben muss _bevor_ ich den Text lesen kann/darf,
wie würdest Du diesen Hinweis/Tipp bewerten ?

Btw, was draufsteht ist auch unten drin:
P1040057.JPG
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Bist Du Dir bewußt,
daß es möglicherweise keine objektive Wahrheit gibt ?
glaspilz
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von glaspilz » 10. Jun 2022, 21:58

kleinerkiffer84 hat geschrieben:
26. Okt 2021, 20:01
Zum Thema SKKKs kultivieren ist mir neulich auch eine Grundsatzfrage in den Sinn gekommen.
Angenommen ich kenne eine Wiese, die ein perfekter Lebensraum für SKKKs wäre, jedoch seit Jahren dort absolut keiner zu finden ist.
Was würde passieren, wenn ich einen frischen SKKK, der gerade einen Hut öffnet, von einer anderen Wiese auf einen perfekten Platz auf diese Wiese stelle und dort die Sporen abfallen?
Wie wahrscheinlich wäre es, dass dort irgendwann mal SKKKs wachsen. Was denkt ihr? Ist es 1 zu 100 oder weniger?
Andererseits, genauso vermehrt er sich ja in der Natur auch, weshalb sich mir hier die Frage stellt, ob es nicht ganz trivial funktionieren könnte. :smiley33.gif:
Wir verteilen schon viele Jahren SKKK Sporen auf scheinbar geeigneten Magerwiesen und bisher konnten wir keinen Fruchtungserfolg beobachten. Sporen scheinen sich aber nicht nur über die Luft zu verbreiten und können auch über den Dung zur Fruchtung kommen. Es gibt die Theorie, dass die richtig guten Hot Spots, jene Stellen in ein oder zwei Jahren sind, bei denen ein Schaf oder ein Kuh seine Graspilzmahlzeit als Dung hinterlassen hat. Das Schafe und Kühe die Kahlköpfe essen und als Wiederkäuer nicht aussortieren, können wir immer wieder beobachten. Der Psylocybe Cubensis (in Mexiko auch "Scheisspilz" genannt und nur begehrt bei den Touristen) kam ja anscheinend auch erst über die Rinder der spanischen Eroberer nach Südamerika und würde ja den möglichen Transportweg der Sporen über ein Tier bestätigen.

Bei uns dürfen die Schäfer seit einigen Jahren nicht mehr durch die Naturschutzgebiete und müssen an den Hauptstrassen entlang. Es gibt daher bei uns nicht mehr die berüchtigten Stellen im Tal mit den grossen Vorkommen. Nun ist es bei uns eher wie in der Schweiz und wir finden unsere vereinzelten Pilze auf den Berghängen mit Kuhbeweidung. Wir werden aber weiter jedes Jahr suchen und doch wird in der Expansion dem Cyanescens bei uns die Zukunft gehören. Der Semilanceata ist aus gutem Grund Indoor nur schwer zu züchten und Outdoor nur bedingt zu führen.
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von HB-A » 11. Jun 2022, 11:13

Moin,

nach langem SUCHEN, hatte ich die ersten Semis auf einer Pferdeweide GEFUNDEN.

Diese Möglichkeit also nicht vernachlässigen... :rolleyes:
Bist Du Dir bewußt,
daß es möglicherweise keine objektive Wahrheit gibt ?
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von glaspilz » 11. Jun 2022, 14:42

HB-A hat geschrieben:
11. Jun 2022, 11:13
Moin,

nach langem SUCHEN, hatte ich die ersten Semis auf einer Pferdeweide GEFUNDEN.

Diese Möglichkeit also nicht vernachlässigen... :rolleyes:
Du findest Anfang Juni SKKKs? Kommst du aus Island? Ich kenne in Deutschland oder der Schweiz kein Mensch der im Juni und Juli schon SKKKs fand. Im frühesten Fall fruchten ein paar Exemplare schon Anfang oder Mitte August im Mittelgebirge bei den kalten Abschnitten. Mehr geht meines Wissens nicht und auch die Pilzthreads zu den Kahlköpfen in den Foren fangen erst im September an von Erfolgen zu berichten. Bist du dir sicher den SKKK nicht mit einer Düngerlingart zu verwechseln?
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von HB-A » 11. Jun 2022, 16:36

Natürlich nicht !

Wir sprachen von dem Ersten, mittlerweilen haben wir noch Hunderte gefunden.
(Ich wurde im Zeichen der Zwillinge geboren.)
Bist Du Dir bewußt,
daß es möglicherweise keine objektive Wahrheit gibt ?
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von glaspilz » 12. Jun 2022, 05:21

HB-A hat geschrieben:
11. Jun 2022, 16:36
Natürlich nicht !

Wir sprachen von dem Ersten, mittlerweilen haben wir noch Hunderte gefunden.
(Ich wurde im Zeichen der Zwillinge geboren.)
Glückwunsch, da freue mich für dich. Hast du auch Albinos gefunden oder gar einen anderen Kahlkopf wie den Psylocybe Semilanceata? Ich würde sehr gerne ein Beet Cyanescens oder Azurences irgendwann mal entdecken. Bisher war mir das leider vergönnt und es war bisher immer die gleiche wilde Psylocybe Art.
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von HB-A » 18. Jun 2022, 13:09

glaspilz hat geschrieben:
12. Jun 2022, 05:21
Ich würde sehr gerne ein Beet Cyanescens oder Azurences irgendwann mal entdecken. Bisher war mir das leider vergönnt und es war bisher immer die gleiche wilde Psylocybe Art.
Moin G.,

Du hast doch ausreichend Gelände, warum lässt Du sie nicht selbst wachsen ?
(Alle nötigen Infos dazu kannst Du im Forum finden...)

:mrgreen:

Btw, den SKKK mit Sporen auszubringen ist recht aussichtslos; versuche es doch mal mit Flüssigmycel.
(Ist auch nur ein Versuch.)
Bist Du Dir bewußt,
daß es möglicherweise keine objektive Wahrheit gibt ?
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Re: Semilanceata kultivieren

Beitrag von glaspilz » 18. Jun 2022, 14:34

HB-A hat geschrieben:
18. Jun 2022, 13:09
glaspilz hat geschrieben:
12. Jun 2022, 05:21
Ich würde sehr gerne ein Beet Cyanescens oder Azurences irgendwann mal entdecken. Bisher war mir das leider vergönnt und es war bisher immer die gleiche wilde Psylocybe Art.
Moin G.,

Du hast doch ausreichend Gelände, warum lässt Du sie nicht selbst wachsen ?
(Alle nötigen Infos dazu kannst Du im Forum finden...)

:mrgreen:

Btw, den SKKK mit Sporen auszubringen ist recht aussichtslos; versuche es doch mal mit Flüssigmycel.
(Ist auch nur ein Versuch.)
Danke. Wir im Schwarzwald haben inzwischen auch einige Flächen an kaputten Wäldern. An den schattigen Plätzen würde der Cyan relativ gut wachsen und ich setze dazu aktuell die Brut an. Nur das wird 2 oder 3 Jahren dauern, bis ich von einem Beet sprechen kann und daher bezog sich mein Posting dahingehend ein schon aktives Feld zu entdecken. Letztes Jahr habe ich mich dazu auf den Friedhöfen und Parks umgeschaut, wurde aber nicht fündig. Ich finde nicht alles, was ich gerne hätte und das habe ich zu akzeptieren. Morcheln und Cyanescens scheinen sich vor mir zu verstecken, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit.

Den Hinweis bzgl. Flüssigmycel behalte ich im Hinterkopf und werde mich darüber informieren.
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