Aussteigen/Selbstversorgung

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Kukulcan
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Kukulcan » 28. Feb 2019, 20:25

Moin zusammen,
wie geil!

Braucht Ihr noch motivierte Helfer, die mit dieser Gesellschaft ebenfalls abgeschlossen haben?
Am Geld klemmts, am Willen etwas aussergewöhntliches aufzubauen ist meinerseits viel Enthusiasmus vorhanden.

:mrgreen:
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 2. Mär 2019, 00:48

Kukulcan hat geschrieben:
28. Feb 2019, 20:25
Moin zusammen,
wie geil!

Braucht Ihr noch motivierte Helfer, die mit dieser Gesellschaft ebenfalls abgeschlossen haben?
Am Geld klemmts, am Willen etwas aussergewöhntliches aufzubauen ist meinerseits viel Enthusiasmus vorhanden.

:mrgreen:
Ich trete hier was das Geld angeht auch erheblich kürzer, weil hier in den ersten 2-3 Jahren ein paar Investitionen anstehen (va. für die Imkerei) verzichte ich sogar erstmal aufs Auto (vielleicht ergibt sich hier aber auch was wegen Carcharing), dh. aber erstmal: Einkaufen mit Rad, der nächste NP Markt ist 8,5km weg und auf der Strecke mit Höhenprofil steht meist eine steiffe Briese (zurück radelt es sich aber fast von selbst). Wenns richtig Winter wird ist das bestimmt ätzend :lol: Allerdings kann man gratis das Rad mit dem Bus mitnehmen (der selten fährt), so das man ggf. nur eine Strecke radelt.
Der Halbtagsjob bringt mir rd. 940,- netto... Das heisst also wirklich kurz treten. Merkt man -abgesehen vom fehlenden Auto - aber gar nicht so, denn soviel Möglichkeiten Geld auszugeben gibts hier auch nicht...

3 Wohnungen werden hier am Hof noch frei, 2 davon sind aber eher was für eine kleine Familie.
Im Nachbardorf (3,5km) hat sich grad ein "Lebensmittelverein" gegründet der zum Ziel hat regionale Lebensmittel in einem besetzten alten Consum anzubieten. Besetzt in sofern dass das Gebäute durch Renovierung vor dem Verfall bewahrt wird und man vom Kreis die Zusicherung hat "in Ruhe gelassen" zu werden. Da könnte man vielleicht sogar gratis wohnen, wenn man sich die Hinterräume herrichtet und sich in dem Verein (bestehnd derzeit aus unter 10 Leuten) mit angagieren will.
Überblick das Projekt aber selbst noch nicht genau scheinen aber gute Leute zu sein die wissen was sie tun.

Helfende Hände sind nie verkehrt und es geht auch mit knappem Geld - wenn man weiss worauf man sich da einlässt ;-)

Kannst gern mal schnuppern kommen im Sommer oder späten Frühling.


Heute ging die "Brennsaison" für Gartenabfälle los :)
Da schmeckt auch mal das eine oder andere Bier ...
CIMG6383.JPG
CIMG6393.JPG
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von harekrishnaharerama » 2. Mär 2019, 07:35

Hört sich für mich richtig gut an und das funktioniert auch, nach meiner Erfahrung. Auch innerhalb der Stadt.
Die Legalisierung ist mehr als nur unbeschwerter Zugang zu Drogen. Es ist ein Kampf der Kulturen, den wir maßgeblich mitbestimmen sollten.
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Kukulcan
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Kukulcan » 2. Mär 2019, 08:36

Moin zusammen,
Kannst gern mal schnuppern kommen im Sommer oder späten Frühling
Das Angebot behalte ich gerne im Hinterkopf und schreibe Dich die Tage via PN an.
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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 12. Mär 2019, 18:44

Das erste Saatgut keimt. Gurken, Paprika und allerlei Kräuter:
CIMG6478.JPG
Noch nie ein Pflanzenlampe so öffentlich aufgehängt :angel:
CIMG6479.JPG
Als nächstes kommen jetzt Kartoffeln, Radieschen, Möhren und der nächste große Schwung Kräuter :)
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von syzygy » 13. Mär 2019, 17:42

Hab noch viele Samen von Marihuanilla (Leonurus sibiricus), was auch ne super Bienenweide ist. Wenn du interssiert bist, kann ich dir gerne welche abgeben :)
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 20. Mär 2019, 14:46

Endlich sind sie da, eine nicht grad geringe Menge Pflanzkartoffeln der Sorten "Agria","Bamberger Hörnchen", "Belana" und "Laura" .

Ich gehe davon aus das die wirkliche Herausforderung nicht der Anbau sondern die optimale Lagerung sein wird.
Ideal wärs natürlich wenn ein Teil der Ernte nicht nur zur Selbstversorgung mit Kalorien bis ins nächste Früjahr reichen würde sondern eben auch wieder Saatkartoffeln anfallen.

Wahrscheinlich wird das mehrere Jahre Tüftelei mit Erdmieten brauchen:
CIMG6514.JPG
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Kukulcan » 20. Mär 2019, 15:56

Moin zusammen,
Kartoffeln lagern:
kühl, dunkel und trocken.

Für neu auspflanzen:
Ich weiss (noch) von meinen Grosseltern, dass wenige Kartoffeln die bereits Würzelchen gebildet haben reichen.
Diese Kartoffeln kann man in Stücke schneiden, ohne die Würzelchen zu verletzen und wieder einsetzen.
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 20. Mär 2019, 21:00

Hi,
Kukulcan hat geschrieben:
20. Mär 2019, 15:56

Kartoffeln lagern:
kühl, dunkel und trocken.

...
sowiel ist klar, wobei "trocken" auch nur heisst nicht in Stau - oder kondensnässe, die Luftfeuchte darf recht hoch sein, sollte sie sogar.

So reicht das für die Hausfrau und ein paar Wochen, mir gehts um die Lagerung über einen ganzen Herbst und Winter :)
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Kukulcan » 20. Mär 2019, 21:27

Moin zusammen,
[...]über einen ganzen Herbst und Winter[...]
Im Herbst wurden zentnerweise Kartoffeln eingekauft, in ein "Gitter Cubus" im Keller gefüllt und dort lagen (und lagerten) die Kartoffeln zur Entnahme bis dann so um das neue Frühjahr herum, alle alle waren.

Es war ein "Gewölbekeller" vielleicht um die 5x5 oder 5x6 Meter.
Im Winter suakalt, im Frühjahr / Sommer kühl und muffig..
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