Permakultur

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tier
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Re: Permakultur

Beitragvon tier » 1. Feb 2016, 17:31

Keine Ahnung. Mir erschließt sich das Prinzip noch nicht, wieso sich der Boden wölbt, wie das funktioniert mit der Feuchtigkeit.
Hab erstmal einiges an Kochsalz draufgekippt in der Hoffnung, dass es wieder trocknet.
mal gucken wie es sich entwickelt ....
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Toadpriest
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Re: Permakultur

Beitragvon Toadpriest » 1. Feb 2016, 18:50

Holz dehnt sich aus, wenn es feucht wird und da nach unten und den Seiten nicht möglich ist wölbt es sich nach oben. Wahrscheinlich müssen die betroffenen Teile ausgetauscht werden.
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Pusemuckel
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Re: Permakultur

Beitragvon Pusemuckel » 1. Feb 2016, 19:57

Hab erstmal einiges an Kochsalz draufgekippt in der Hoffnung, dass es wieder trocknet.
mal gucken wie es sich entwickelt ....
*autschen*!!! Kochsalz drauf --> das löst sich auf, dring in die Fugen ein und dann noch mehr Schaden!!
Sorry, aber bei Wasserschaden ist außer Außtrocknung durch Belüftung nicht viel zu machen.... außer beten!! :angel: :pope: :angel:
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tier
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Re: Permakultur

Beitragvon tier » 1. Feb 2016, 21:02

Holz? Hätte gedacht Aus holz sind nur die Seitenleisten und der Boden ist so nen billig kunstoff zeugs. Nagut, wenn es holz ist, dann ist plausibel dass es sich verzieht.
das wasser ist halt drunter gelandet, mit Lüften ist da nicht viel.
Wie kann man nur so empfindlichen Boden verbauen...
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Pusemuckel
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Re: Permakultur

Beitragvon Pusemuckel » 2. Feb 2016, 06:28

Das ist meistens billigstes Preßspanholz!
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Re: Permakultur

Beitragvon sesamstrasse1312 » 5. Feb 2016, 14:50

So ein Wahnsinn, genau so einen Thread habe ich gesucht. Ich und mein Nachbar haben das Ziel, unseren gemeinsamen grossen Garten und den Fischweiher möglichst nach dem Permakulturprinzip zu gestalten. Wir haben einen Südhang, einen Weiher, einen kleinen Obstgarten, einen Hühnerhof/Kompost, eine kleine Wiese, einen kleinen Rasen und den Gemüsegarten - dazwischen diverse Bäume.

Der Gemüsegarten hatte leider letzte Saison etwas Probleme mit dem Ertrag, was eigenartig ist, da in den Jahren zuvor die Erträge jeweils riesig waren. Mit einem einzelnen Chabis (ich glaube, das heisst auf deutsch Kohl) konnte eine vierköpfige Familie eine Woche lang Kohlsuppe essen.

Eigentlich wollte ich den Südhang für meine Ethnibotanikversuche verwenden, doch der Nachbar möchte aus iben genanntem Grund dort Terassen für neue Gemüsebeete machen anstatt am alten Platz. Das fürde heissen, ich könnte den ehemaligen Gemüsegarten für meine Projekte verwenden. Vielleicht teilen wir uns auch auf - wir sind sowieso so etwas wie eine Art Kommune wo alles geteilt wird.

Jedenfalls wollte ich am Südhang, wo zur Zeit Sträucher wachsen und ein Paar Wiesengräser/-blumen, meine ersten Desmanthus pflanzen, was ein guter Anfang gewesen wäre. Das werde ich ielleicht dennoch tun. Vermutlicb werden wir von alle überall etwas verpflanze jnd schauen, wo was gut kommt.

Jetzt zum Thema. Wir werden sowieso aus dem Kompost/Hühnerhof Erde Humus entehmen und die Beete damit umgraben. Wir heitzen mit Holz, da gibt es immer Reste, und auch im Garten fällt einiges an Gehölz an. Meine Idee ist es jetzt, im Gemüsegarten Hügelbeete zu errichten, von Norden nach Süden verlaufend, damit auch im Früh und Spätsommer genug Sonne auf die bepflanzte Fläche trifft. Was haltet ihr davon? Und was haltet ihr von der Idee, diverse Gewächse wild durcheinander zu pflanzen, egal ob Stechapfel, Karotte, Präriemimose oder Blumenkohl und dann aus der Erfahrung und Beobachtung für ein erstes etwas daraus lernen?

Des weiteren habe ich nun vor, die Phalaris aquatica fürs erste in Aquaponic Schwimmtöpfen auszubringen, was meint ihr dazu?

@chronic
Könntest Du mir vielleicht mit ein, zwei guten Strains, vielleicht dem AQ1, aushelfen und mir entsprechende Rhizome zusenden? Einfach damit ich aus einem Vergleich etwas lernen kann... das wäre saunett! :w00t:
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Re: Permakultur

Beitragvon chronic » 5. Feb 2016, 16:31

Wie ist denn euer Hang beschaffen? Meist ist der Boden steiniger als auf ebenen Terrain wo er entweder durch Muränenabgang mit anschließender Verwitterung und dem ansammeln von humosen Bestandteilen sogar zu Löß werden kann oder er ist durch wiederholte Überflutungen entstanden. Beides ergibt für den Anbau besonders prädestinierte Böden. Ein weiteres Problem in Hängen ist die verminderte Wasserbindungs Kapazität was besonders im Sommer zu Problemen führen kann. Klar kann man auf Hängen etwas anbauen, dann aber Gewächse für die das Terrain geeignet ist. Eine Möglichkeit wären Terrassen deren Anlage sehr aufwendig ist.

Zur Permakultur werden verschiedene Konzepte gezählt die man je nach Gegebenheiten kombinieren kann. Einfach mal alles ausprobieren wird Frust bringen. Eine der Basics ist das Verständnis des Terroirs und der Kompalibilität der einzelnen Gemüsearten zueinander. Nicht alles harmoniert miteinander. Hat man etwas Platz kann man eine Art lichten Waldgarten mit überwiegend Obstsorten schaffen der mit einem klassischen Bauerngarten kombiniert wird. Um erste Schritte zu machen empfiehlt es sich einige Bücher zum Thema zu lesen um die Grundlagen zu verstehen.

AQ1 kannst du gerne von mir haben. Allerdings sollte man abwarten bis das Gras wieder richtig austreibt um die Kultur nicht unnötig zu stressen.
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Re: Permakultur

Beitragvon sesamstrasse1312 » 6. Feb 2016, 07:57

Ja wie gesagt, es wird wohl Terassen geben.

Ok, also nicht einfach drauflos pflanzen, sondern sich erst informieren und von bestehendem Wissen profitieren. Ok das werde ich beherzigen, danke. :smiley42:

Ich bin halt erst eingezogen und es ist das erste Mal, dass ich ein derart grosses Terrain mitplanen muss. Schliesslich möchte ich auch entheogene Pflanzen mit einbringen, auch Pilzbeete.

Danke für die Tipps, ich melde mich...

Edit: ich bin halt erst gerade hier eingezogen und kenne mich noch nicht so aus, weder mit den örtlichen Begebenheiten noch mit Permakultur. Mein Nachbar, der Hausbesitzer, wohnt schon 40 Jahre hier, ist schin länger im Gaia Media Verein (kennt daher auch einige bekannte Gesichter) und weiss schon etwas mehr über Permakultur als ich. Er wird mir bestimmt helfen können. Naja, sobald ich ihm gesagt habe, dass ich in seinem Garten, in den ich mich eingemietet habe, psychoaktive Pflanzen setzen möchte. Obwohl, wirklich neu ist das nicht, es hatte berreits das eine oder andere Hexenkraut als ich im Herbst eingezogen bin. :tongue:
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Re: Permakultur

Beitragvon chronic » 26. Aug 2017, 11:45



Die Masse wird zu Lemmingen erzogen - Sepp Holzer

Der Permakultur-Pionier und Agrar-Rebell aus Salzburg beschreibt die Entwicklung unserer Gesellschaft, und die Prägung zu "Lemmingen", die bereits im Kindesalter beginnt.

Wir lassen uns verwenden und leben nicht für uns selbst.

Der Mensch muss selbstständig sein, nicht abhängig gemacht werden.
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Re: Permakultur

Beitragvon Arkan » 30. Nov 2018, 23:02



Hat das mal jemand getestet?

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