Grüne Nachrichten

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syzygy
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon syzygy » 14. Aug 2016, 12:08

galuben sogar seelische Gesundheit wäre eine Utopie
Falls du dich damit auf mich beziehst, ich hab das Wort (Utopie) gewählt weil du von einer Gesellschaft geschrieben hast die aktuell nicht die unsere ist.
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Herr von Böde
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon Herr von Böde » 14. Aug 2016, 12:49

Nein, Du hast das zwar auch benutzt, und es hat mich aufgeschreckt und betroffen gemacht das Du das so gesagt hast (Utopie bezeichnet meist ja keinen nicht aktuellen Zustand sondern einen ideellen unerreichbaren Zustand) aber in dem Abschnitt aus dem Du zitierts spreche ich von "wir" und "glauben" und das ist auch ausdrücklich so gemeint.
In der Regel ist es schon so das wir zivilisierten, artigen, gut erzogenen unseren Zustand als "gottgegeben" hinnehmen und jede Verbesserung, persönlich wie gesellschaftlich als Utopie abtun. Das siehst sicher nicht nur Du so .
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syzygy
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon syzygy » 14. Aug 2016, 13:54

Tu ich aber nicht :rolleyes:

PS.: Kann es sein, dass du selber oft pauschalisierst?
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Herr von Böde
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon Herr von Böde » 14. Aug 2016, 14:26

Ja natürlich, sonst könnte niemand denken.
Man denkt ja zumeist in Begriffen und Begriffe sind immer etwas Pauschalisiertes.

Allerdings bin ich mir dessen bewusst und mache das gezielt da wo es nötig ist um auszudrücken wovon ich rede und sicher nicht auf übertriebene Weise.

Das unsere Zivilisation eine von Grund auf kranke ist sieht man allein an ihrer Unverträglichkeit, sowohl zu anderen Kulturen als auch zur Erde als ganzes zu guter Letzt auch daran was sie an Krankheit aus sich selbst heraus produziert (sorry, ich sehe das jeden Tag, nicht nur beruflich, eben auch bei Freunden und Familie in unterschiedlichen Ausprägungen). Natürlich auch am völlig unvernünftigen von Dogmen regiertem Wirtschafts- und Staatssystem mit Wachstums(Kompensations)wahn und Scheindemorkatie.
Psychisch krank oder gestört ist der der an sich selber leidet oder der an dem seine Umwelt leidet.
Das trifft auf unsere Zivilisation voll und ganz zu aber ganz sicher nicht auf die Menschheit als ganzes.

Deswegen ist es einfach menschenverachtender Unsinn zu sagen der Mensch zerstört die Umwelt, da muss man schon genauer sein, va. wenn man wirklich was verändern will.
Das bringt nämlich nichts 2 MRD Schwarze in Afrika von der Erde zu verbannen (da wo "Überbevölkerung" auftritt), die tun der Erde nämlich nichts, sondern besser die einige 100 Mio. Europäer und Amerikaner auszusiedeln, damit wäre der Erde mehr geholfen.
Die Pauschalisierung in dem Zusammenhang von der Menschheit zu reden ist einfach unkorrekt und ethisch mehr als bedenklich.

Wenn ich eine kranken Körper habe (unsere Gesellschaft) heisst das natürlich nicht das jede einzelene Zelle befallen sein muss. Ich denke das versteht schon selbst.
In dem Sinne pauschalisiere ich nicht sondern behaupte offensichtliches.
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hammock
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon hammock » 14. Aug 2016, 21:25

Ja natürlich, sonst könnte niemand denken.
Man denkt ja zumeist in Begriffen und Begriffe sind immer etwas Pauschalisiertes.

Allerdings bin ich mir dessen bewusst und mache das gezielt da wo es nötig ist um auszudrücken wovon ich rede und sicher nicht auf übertriebene Weise.
Das ist einzig und allein deine eigene Sichtweise. ... denk mal drüber nach ;-)


Was ich damit sagen möchte ( "Das Wort zum Sonntag" ) :

Es ist an der Zeit, dein hiesiges Umfeld für nicht allzu blöd einzuschätzen !


... und das mit allerliebst gemeinten Grüßen!

:hallo:
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Herr von Böde
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon Herr von Böde » 14. Aug 2016, 21:34

Was genau meinst Du?
Das Begriffe immer pauschal sind?

Das es weniger pauschal ist die Menschen konkret zu benennen die die Probleme machen als allgemein 8und fälschlich !!!) von "der Menschheit" zu sprechen??

Ich halte überhaupt niemanden für blöd, ich weiss nicht warum das nicht klar ist.

Ich halte Pauschalaussagen wie die oben (kommentarlos) zitierte für gefährlichen Unsinn wenn man sie nicht hinterfragt und 1zu1 für sich übernimmt (weil es sich so klug und vernünftig anhört).
Das hat aber nichts mit Blödheit zu tun sondern mit Panzerung.
Man möchte klug sein, man möchte für etwas eintreten, vergisst sich aber selber dabei und das eigene Denken.
Man selbst geht unter, versteckt sich hinter so einem "Zitatschild". Nichtmal wird Stellung dazu genommen.

Ist Euch denn wirklich klar welches Menschenbild durch so eine Aussage vermittelt wird und wenn dem so ist, steht Ihr wirklich hinter diesem Menschbild ??
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon hammock » 14. Aug 2016, 22:09

Ich halte überhaupt niemanden für blöd, ich weiss nicht warum das nicht klar ist.
Dann is ja juut, ich hatte mir nämlich schon Sorgen gemacht.
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Zebra
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon Zebra » 25. Aug 2016, 00:03

Fungi recycle rechargeable lithium-ion batteries

Bild

Although rechargeable batteries in smartphones, cars and tablets can be charged again and again, they don't last forever. Old batteries often wind up in landfills or incinerators, potentially harming the environment. And valuable materials remain locked inside. Now, a team of researchers is turning to naturally occurring fungi to drive an environmentally friendly recycling process to extract cobalt and lithium from tons of waste batteries.

The researchers will present their work today at the 252nd National Meeting & Exposition of the American Chemical Society (ACS).

"The idea first came from a student who had experience extracting some metals from waste slag left over from smelting operations," says Jeffrey A. Cunningham, Ph.D., the project's team leader. "We were watching the huge growth in smartphones and all the other products with rechargeable batteries, so we shifted our focus. The demand for lithium is rising rapidly, and it is not sustainable to keep mining new lithium resources," he adds.

Although a global problem, the U.S. leads the way as the largest generator of electronic waste. It is unclear how many electronic products are recycled. Most likely, many head to a landfill to slowly break down in the environment or go to an incinerator to be burned, generating potentially toxic air emissions.

While other methods exist to separate lithium, cobalt and other metals, they require high temperatures and harsh chemicals. Cunningham's team is developing an environmentally safe way to do this with organisms found in nature -- fungi in this case -- and putting them in an environment where they can do their work. "Fungi are a very cheap source of labor," he points out.

To drive the process, Cunningham and Valerie Harwood, Ph.D., both at the University of South Florida, are using three strains of fungi -- Aspergillus niger, Penicillium simplicissimum and Penicillium chrysogenum. "We selected these strains of fungi because they have been observed to be effective at extracting metals from other types of waste products," Cunningham says. "We reasoned that the extraction mechanisms should be similar, and, if they are, these fungi could probably work to extract lithium and cobalt from spent batteries."

The team first dismantles the batteries and pulverizes the cathodes. Then, they expose the remaining pulp to the fungus. "Fungi naturally generate organic acids, and the acids work to leach out the metals," Cunningham explains. "Through the interaction of the fungus, acid and pulverized cathode, we can extract the valuable cobalt and lithium. We are aiming to recover nearly all of the original material."

Results so far show that using oxalic acid and citric acid, two of the organic acids generated by the fungi, up to 85 percent of the lithium and up to 48 percent of the cobalt from the cathodes of spent batteries were extracted. Gluconic acid, however, was not effective for extracting either metal.

The cobalt and lithium remain in a liquid acidic medium after fungal exposure, Cunningham notes. Now his focus is on how to get the two elements out of that liquid.

"We have ideas about how to remove cobalt and lithium from the acid, but at this point, they remain ideas," he says. "However, figuring out the initial extraction with fungi was a big step forward."

Other researchers are also using fungi to extract metals from electronic scrap, but Cunningham believes his team is the only one studying fungal bioleaching for spent rechargeable batteries.

Cunningham, Harwood and graduate student Aldo Lobos are now exploring different fungal strains, the acids they produce and the acids' efficiencies at extracting metals in different environments.

https://www.sciencedaily.com/releases/2 ... 093037.htm
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Zebra
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon Zebra » 13. Sep 2016, 19:52

Woodpeckers carry wood-eating fungi that may help them dig holes

If a woodpecker wants a home, it does more than just knock on wood – it takes some tiny helpers with it. The red-cockaded woodpecker seems to carry spores of fungi that rot wood in what appears to be a symbiosis that benefits both partners.

Red-cockaded woodpeckers live in the pine forests of the south-eastern US. They have an important role as “ecosystem engineers”, digging tree cavities that they use for many years and that are then used by other species when they move out.

The birds live in family groups, and each group usually has several cavities at different stages of construction. It’s no quick bodge job – carving out the holes can take eight years.

Some people think that woodpeckers get help from fungi to make their cavities, but evidence for this has been lacking – until now.

Michelle Jusino of the US Forest Service Center for Forest Mycology Research in Wisconsin and her colleagues have caught woodpeckers at a field site in North Carolina, swabbing their beaks, wings and feet.

The team found a wide range of fungal spores, including many that cause wood decay and are found in cavities that woodpeckers excavate.

To see whether the birds bring the fungi to their cavities, the team drilled holes through the sapwood into the heartwood in 60 trees near cavity clusters maintained by woodpeckers. Thirty of these cavities were covered with steel screens with openings too small for woodpeckers to get through.

After 26 months, the holes that were accessible to the birds had fungal communities living in them that were more similar to those found in natural woodpecker excavations than to the communities in the inaccessible holes. This suggests that woodpeckers do disperse fungi, but any benefit to the birds is still unproven.

Researchers would have to inoculate trees with different fungi and show that birds could excavate more readily in some than others. “Something like that would take many, many years, maybe a decade to test out,” says Jusino. “I would very much like to do it, but doing this kind of work in a field study is extraordinarily difficult.”
Shortage of homes

Red-cockaded woodpeckers are endangered in the US, and one of the factors limiting their population size is the need for a cavity for each individual. Conservation managers try to help out by drilling holes through sapwood to help them get started.

“For those particular birds to ever be independent of cavity management, we need to know what is limiting excavation and why,” says Jusino. “I didn’t necessarily expect to find this result but it’s very, very exciting. If our birds are shown to carry fungi, more than likely there are very many other birds that carry fungi.”

But Teresa Lorenz, an ornithologist at the University of Idaho in Moscow, says that while the study is important and well-designed, the findings shouldn’t be extrapolated to other woodpeckers. “Most woodpeckers I work with rapidly create a cavity, from start to completion within one week,” she says.

https://www.newscientist.com/article/20 ... dig-holes/

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syzygy
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Re: Grüne Nachrichten

Beitragvon syzygy » 18. Sep 2016, 10:02

How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
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