Wurmkompostierung

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lebendig
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon lebendig » 21. Jul 2015, 12:03

sind auf die schnelle erstmal in nem Honigeimer mit dicht schliessenden Deckel mit Löchern und Tyvek abgeklebt gekommen. Als nächstes wandern sie wohl auch in eine angemessene Holzkiste, wo sie sich ungehemmt vermehren können.


Werde Sie nun füttern gehen. Bei Gelegenheit schreib ich gern mehr dazu.



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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon Ergin » 22. Jul 2015, 02:58

Cool, dann auf jeden Fall viel Erfolg dir und zeig uns mal deine Holzkiste wenn sie fertig ist :)
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chronic
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon chronic » 1. Aug 2015, 00:05

Ich habe nun ein Systhem gefunden was ich in meinem Keller unterbringen kann. Siehe das Video von Superwurm.
Eine Stelle hinter dem Haus bietet zusätzlichen Platz um noch etwas unter zu bringen. Mal sehen ob ich dort noch eine Wurmbox unter bringe. Erst einmal der Mörtelkübel.
Damit sollte es möglich sein zumindest einen Teil hochwertigen Kompost herzustellen bzw. meine gebrauchte Erde besser zu reaktivieren.

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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon chronic » 1. Aug 2015, 00:06

Anbei noch zwei Links zu bebilderten Anleitungen von Kompostwurmkisten:

http://www.kompostherstellung.de/wurmbo ... bst-bauen/

http://asv-karausche.de/login/wp-conten ... ung_wp.pdf

@ Ergin
Weisst du ab welcher Temperatur die Würmer ihre Arbeit einstellen? Bei mir im Keller sind es selbst im strengsten Winter meist wenigstens noch 10°C. Ich Denke das bei dieser Temperatur noch ein gewisser Umsatz der Biomasse statt findet.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon Ergin » 1. Aug 2015, 01:06

Cool, dass du auch eine Wurmbox anlegen willst!
Achte auf jeden Fall darauf, dass die Würmer es dunkel haben, also wenn du nur ein Fliegengitter als Abdeckung hast am besten was drauf oder ins dunkle.
Pass nur auf dass sie dir nicht abhauen, die kommen durch die engsten Ritzen durch wenn die abhauen wollen.
Jedoch hab ich die Erfahrung, dass sie in der Holzbox entweder nicht abhauen wollen oder, und darauf Tippe ich eher, nicht an trockenem Holz hochklettern weil die Angst haben auszutrocknen!
Also meine stehen draußen im Kellerabgang damits nicht so heiß wird und überwintern in der Garage, bis 10 Grad ist bei denen noch Wohlfühltemperatur, danach wird's kritisch, wobei sie jedoch schneller arbeiten je wärmer es wird bis zu etwas über etwas unter 30 Grad, darüber sterben die Würmer auf Dauer, genauso wie unter 0 Grad :)
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon lebendig » 1. Aug 2015, 09:56

Moin zusammen und danke für die Anleitung chronic.

Auch wenn ne Holzkiste kein Problem darstellt, das Trenngitter für einen kontinuierlichen Betrieb hatte ich nicht auf dem Schirm.

Muss mich noch weiter mit der Konstruktion beschäftigen müssen, hätte nämlich gern was mit Ablauf für frischen kokonfreien Wurmkomposttee.


bis in
bälde
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon Ergin » 1. Aug 2015, 11:04

Also das Trenngitter ist zwar nützlich aber nicht zwingend Notwendig.
Man kann den Wurmhumus auch gut mittels Licht von den Würmern trennen. Dafür einfach das Substrat auf einen Haufen schütten und Licht draufscheinen lassen, nach 10 Minuten immer die ersten paar cm von außen abtragen, die Würmer sind extrem lichtscheu und verziehen sich eigentlich alle in tiefere Schichten. Den letzten Rest(für 10cm Substrat Höhe sollte es mindestens reichen) dann einfach reichen in die Box und gewohnt weiterkompostieren;)

Wie schon gesagt in einer Holzbox wirst du keinen Wurmtee haben, da er im Holz versickert, da müsstest du schon eine Plastikbox machen.
Hier ist jedoch gut beschrieben, wie du Wurmtee aus Wurmhumus machen kannst, wenn du ihn durch ein Tuch filterst ist er dann ja auch Kokonfrei;)
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon chronic » 7. Nov 2015, 01:24

Also das Trenngitter ist zwar nützlich aber nicht zwingend Notwendig.
Man kann den Wurmhumus auch gut mittels Licht von den Würmern trennen. Dafür einfach das Substrat auf einen Haufen schütten und Licht draufscheinen lassen, nach 10 Minuten immer die ersten paar cm von außen abtragen, die Würmer sind extrem lichtscheu und verziehen sich eigentlich alle in tiefere Schichten. Den letzten Rest(für 10cm Substrat Höhe sollte es mindestens reichen) dann einfach reichen in die Box und gewohnt weiterkompostieren;)
Schön und gut. Blöd ist das man auf diese Art ewig braucht um sein Substrat abzuschöpfen. Aussieben würde ich mir noch gefallen lassen.
Das aktuelle Problem bei mir besteht darin das ich alte Tomatenerde mit groben Bestandteilen via Regenwürmern refresht habe und nun nicht weiss wie ich die Würmer aus dem Substrat beim Umfüllen fern halte. Jemand eine Idee?
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon Ergin » 16. Nov 2015, 21:43

Mhh also ich würde sagen das kommt auf die "höhe" des Substrates an. Bei einem etwas höheren Haufen in dem sich in den oberen Schichten die frischen bzw nicht mehr ganz frischen Sachen befinden und die unteren Schichten komplett umgesetzt sind halten sich die Würmer Erfahrungsgemäß zum Großteil in den oberen Schichten auf :unsure:
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Re: Wurmkompostierung

Beitragvon chronic » 16. Nov 2015, 23:00

Mhh also ich würde sagen das kommt auf die "höhe" des Substrates an. Bei einem etwas höheren Haufen in dem sich in den oberen Schichten die frischen bzw nicht mehr ganz frischen Sachen befinden und die unteren Schichten komplett umgesetzt sind halten sich die Würmer Erfahrungsgemäß zum Großteil in den oberen Schichten auf :unsure:
Ergin Danke für deine Antwort. So in etwa habe ich vor die Würmer grob zu trennen. Und zwar das frische Nahrung auf die eine Seite kommt und das fertige Substrat langsam abgeschöpft wird.

Es ist faszinierend wie die alte Erde schon nach kurzer Zeit aussieht. So faszinierend, dass ich mir eine zweite in den Keller stelle, nur für pflanzliches Material zur Vererdung.
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