200µg LSD - Christusbewusstsein

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Leuchtkugel
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200µg LSD - Christusbewusstsein

Beitrag von Leuchtkugel » 28. Dez 2019, 15:47

Hi Forum

Am Abend des 26. Dezember ging es mir mental ziemlich mies und ich war regelrecht bescheuert im Kopf.
Immer wieder kam mir der Gedanke LSD zu nehmen, doch jedes mal drehte sich mir dabei schier der Magen um.
Weshalb ich nicht wollte.

In Gedanken war ich auch immer wieder beim Thema Gott und fragte mich warum so viel leid überhaupt sein muss, warum Gott den ganzen Quark nicht einfach sein lässt.
Und weil ich, während ich mich auf Gott besann immer wieder an LSD denken musste und es wegen besagtem Magen einfach ignorierte, hörte ich darauf bei eben dieser Besinnung die Worte "Nimm LSD" sie schienen von Gott selbst zu kommen.
Leuchtkugel: "Bist du wirklich sicher?, ich fühle mich überhaupt nicht nach einem Trip, ich besitze gerade überhaupt nicht die Mentale Stärke dafür"
Gott: "Ja, lass dich einfach komplett fallen und vertrau mir"

Um zu bestätigen das es sich hier nicht nur um Einbildung handelte, nahm ich noch mein einfaches JA/NEIN Pendel zur Hand und fragte hier nun laut "Gott soll ich jetzt wirklich LSD nehmen?"
Ich Schloss die Augen und weil es mir so mies ging, schweifte ich gedanklich komplett ab, ich habe sogar vergessen das ich gerade ein Pendel in der Hand halte.
Geschätzt 1-3 Minute später öffnete ich die Augen, sah das Pendel wie es perfekt auf JA ausschlug und erinnerte mich nun natürlich auch wieder.

Na gut, dachte ich, wenn Gott das will, dann mach ich das.
Aber wie sieht es mit der Dosis aus.
Im Kopf nannte mir Gott 200µg, die ich dann, wo ich das Pendel schon in der Hand hatte mit diesem auch gleich bestätigte.

Da ich schon so oft nun LSD nahm, kann ich diese Pappen kaum mehr in den Mund nehmen, es ist für mich ähnlich ekelhaft geworden wie der Geschmack von Ayahuasca.
Mit verzerrtem Gesichtsausdruck schluckte ich die 2 geschmacklosen Pappen, während ich um Schutz und Führung bat und dankte.
Nun legte ich mich ins Bett und besann mich die nächsten 2 Stunden Mantraartig weiter auf Gott und lies mich wie erwähnt ganz fallen.

Nach ca. 30-60 Minuten hielt ich es im Bett nicht mehr aus, da die Luft im ZImmer, selbst mit geöffnetem Fenster zu stickig war.
Da entschloss ich kurzerhand meinen Campingsstuhl und meinen neuen Winterschlafsack heraus zu holen und gab beide in mein im Frühjahr selbstgebautes Balkongewächhaus das mich vor den ständigen Regenschauern dieser Nacht schützte.
Die Luft darin ist einfach viel besser, da ich es so gebaut habe, das permanent große mengen frische Luft hineinkommen. (damit die Pflanzen im Frühjahr/Sommer nicht gleich kaputt gehen wenn ich mal vergessen die Tür zu öffnen)
Auch ein Räucherwerk bereitete ich vor und gab gleich mehrere Copale auf die glühende Kohle, kroch in den Schlafsack, machte es mir im Stuhl gemütlich und besann mich wieder auf Gott.

Immer wenn ich mich auf Gott besinne, nehme ich Gott als Frau wahr, völlig gleich wie ich ihn/sie nenne.
Nicht nur das, auch jedes mal wenn ich vor dem geistigen Auge das Licht Gottes sehe, egal ob nüchtern oder sonst wie, ist da in letzter Zeit noch ein zweites, ein gelbes, ganz nah dabei.
Das Christusbewusstsein, Jesus, an dem ich inzwischen gar nicht mehr vorbeikomme wenn ich mich auf Gott besinne, da es einfach so nah bei Gott ist.
Doch auch Jesus erscheint mir vor dem geistigem Auge meist als Frau wie fast alles andere auch. ^^
Jetzt auf LSD wurde das besonders ausgeprägt, jedoch kurz und vereinzelt sah ich auch den männlichen Ausdruck dieses Bewusstsein, der mir bestätigte das es sich dabei tatsächlich um Jesus Bewusstsein handelte,
welches ich auf dem Peak angekommen als wunderschöne Frau mit unglaublicher Power sah und so enorm viel Anziehungskraft und Charme, das man sich diesem gar nicht entziehen kann, es ist unbeschreiblich.
Engel der Erleuchtung.jpg
Das Bild zeigt den "Engel der Erleuchtung" mit Handdeutung auf das Höhere Selbst, es ist ein Bildnis des Christusbewusstsein im Himmel, in seinem weiblichen Ausdruck.

Einmal kam mir dabei kurz Vibes und Gedanke von und an Freyja, völlig überraschend während ich den weiblichen Jesus vor mir sah. (Freyja gehört bei mir einfach dazu und es ist nicht das erste mal das sie zusammenarbeiten)
Dann hörte ich ein Lied von einer Sängerin die ihren Namen teilt. Es untermalte perfekt das was mir das Christusbewusstsein mitteilte.
Besonders ausgeprägt dabei der Refrain.

Ich verstand warum diese Kreuzigungsgeschichte geschehen musste, Jesus zeigte hiermit den ultimativen Beweis dafür das die Aussagen "Ich bin Gott" für und auf jeden Menschen zutrifft.
Gleichzeitig aber verstand ich auch das die Rolle Gottes selbst für mich als kleinen Menschen viel zu groß ist, ich bin zwar Gott, aber gegenwärtig mit eingeschränktem menschlichem Bewusstsein, aus dem heraus ich nicht in der Lage bin alles was ist zu tragen.

Auch kam mir mehrfach der Gedanke an eine alte Erzählung vor der Schrift, das im alten Matriarchat ein weiblicher Messias existiert haben soll.
Es würde mich nicht überraschen wenn das Jesus als Frau inkaniert war.
Im Matriarchat als Frau, im Patriarchat als Mann, da man auf das jeweils andere Geschlecht ja nicht gehört hat, da es als niederer als das andere galt und somit die Worte aus dem jeweilig unterdrückten Geschlecht so gut wie niemand für voll nahm.
Das entspricht auch der Polarität unserer Welt, es ergibt Sinn.
Auch das sich alles stets wandelt, alle Namen und Worte vergehen irgendwann und es tauchen neue auf die an ihrer Stelle treten, das wird eines Tages auch mit Jesus, Mohammend, Krishna, Buddah, der Bibel dem Quaran ect. passieren.
Das Bewusstsein dahinter bleibt aber immer dasselbe, das sich für die Menschen dann einfach von einer anderen Seite zeigt.

Auch mehrfach erwähnte Jesus das ich gleich morgen zum Kloster Kirchberg soll um dort auf dem gleichnamigen Berg im freien zu übernachten.
Das Kloster besuchte ich schon einmal im Frühjahr, nun ging mir alles mögliche bei diesem Gedanken durch den Kopf dort erneut hinzugehen.

Ich verbrachte etwa 4 Stunden im Gewächshaus, den ganzen Peak, dann wurde es mir zu ungemütlich in dem Stuhl und ich gingen wieder in mein Bett zurück, wo es weiter mit dem Christusbewusstsein ging bis ich wieder halbwegs nüchtern war.
Definitiv einer der besten LSD Erfahrungen die ich bisher hatte.
Auch wenn meine Frage vor dem Trip "was das alles eigentlich soll" nicht beantwortet wurde, hierzu hieß es nur "das erfährst du nach deinem Tod".

Auch das lange runterkommen bekomme ich immer besser in den Griff.
Anstatt darauf zu achten wie kalt sich das anfühlt, denk einfach an Gott oder ähnliches, dann wird dir wieder warm und das runterkommen macht auf einmal richtig spaß.

Irgendwann am morgen stand ich dann auf, packte meinen großen Rucksack und nahm den Zug nach Sulz am Neckar um von dort aus die 10km zum Kirchberg zu wandern.
Auch hier ging mir wieder alles mögliche durch den Kopf, was mich da wohl erwarten würde.
Beim Aufstieg auf den Kirchberg, kam ich an einem Grillplatz vorbei, der mir auch schon bei meinem ersten Besuch auffiel.
Dort steht eine Hütte, die ich schon wieder ganz vergessen hatte, sehr groß und sehr schön. "Perfekt um darin zu Schlafen" dachte ich.
2km weiter und 100m höher war ich auf der Spitze des Berges angekommen und genoss ein wenig die Aussicht ehe ich weiter zum Kloster ging.
Nichts nennenswertes passierte, also ging ich wieder zurück zur Bergspitze und überlegte ob ich nun dort Oben oder in der Hütte des Grillplatz Schlafen soll.
Ich fragte das Bewusstsein um Rat das mich dorthin geschickt hatte, die Antwort war eindeutig, der Grillplatz.

Also ging ich zum Grillplatz und bereitete den Schlafplatz vor.
Es war bereits dunkel als ich ankam und erwartete schon gar nicht mehr das irgendetwas passierte.
Doch dann kam plötzlich eine Gruppe Frauen aus dem Wald auf den Grillplatz. (also auch der Grillplatz dort liegt im Wald)
Sie fragten mich ob ich die "Rauhnächte" kenne, worauf ich antwortete schon mal davon gehört zu haben.
Dann luden sie mich ein, an ihrem vorbereiteten Rauhnachtsritual teilzunehmen, wo ich schon mal da war und jetzt wurde mir auch klar, warum ich dort sein sollte.
Es war ein Ritual zum loslassen irgendwelcher Dinge, mitsamt Feuer, Körperräucherung, Zetteln zum Verbrennen, Tee und Glühwein sowie geführter Meditation durch die Gruppenleiterin eine Yoga Lehrerin.
Es dauerte etwa 1 Stunde, das war super. =)

Als sie wieder gingen bedankte ich mich bei ihnen sowie den höheren Mächten die mich dorthin brachten und legte mich schlafen.
In der Nacht sah ich immer wieder LSD Optics an der Decke der Hütte, was mich überraschte, da die Einnahme dort bereits 24 Stunden und mehr zurück lag.
Auch sah ich ähnlich einem Blitz, ein helles leuchten später ein weiteres helles gelbes leuchten bei geschlossenen Augen über mein gesamtes Sichtfeld aufleuchten.
An Träume in dieser Nacht kann ich mich aber leider nicht erinnern.

Morgens darauf, als ich schon wieder los ging und gerade die erste Ortschaft erreichte, die nur wenige 100 Meter vom Grillplatz entfernt liegt, kam mir erneut eine der Frauen aus der Yoga Gruppe entgegen und brachte mir Kaffee und Weihnachtsgebäck und fuhr mich dann zum Bahnhof nach Sulz, während wir uns gemütlich unterhielten.
Nice :thumbsupsmileyanim:
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kleinerkiffer84
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Re: 200µg LSD - Christusbewusstsein

Beitrag von kleinerkiffer84 » 28. Dez 2019, 18:46

Eine schöne Reise, danke fürs Teilen! :good:
Die Erfahrung habe ich auch schon mehrmals gemacht, dass ich eigentlich eine negative Grundstimmung hatte, mir dann die Intention sagte, ich sollte dennoch trippen und es eine wunderbare Reise wurde. :)
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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