Ein dissoziativer Durchbruch ins M-Hole - starker Trip mit MXPr

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kleinerkiffer84
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Ein dissoziativer Durchbruch ins M-Hole - starker Trip mit MXPr

Beitrag von kleinerkiffer84 » 11. Okt 2020, 19:15

Das war eine Fahrt gestern. Gestern habe ich wieder mit dem sehr exotischen Dissoziativum MXPr experimentiert. Dabei habe ich die Dosis etwas höher angesetzt, als beim ersten Versuch, da ich etwas tiefer
in die Sphäre dieser Substanz vordringen wollte, was mir auch mehr als gelungen ist. Ich bereitete mir 4 Lines mit je 20mg auf einer einer CD Schachtel vor. Nachdem ich die erste Line gezogen hatte, setzte
ich mich noch vor den Laptop um meinen Lieblings Youtube Kanal zu schauen, ähnlich wie ich es auf Opiaten oder Lowlevel-Ketamin mache. Innerhalb weniger Minuten setzte schon ein dissoziatives Gefühl ein, dass
aber weniger euphorisch ist, als bei Ketaminderivaten. Es war aber auch nicht dysphorisch. Es war, ja, wie war es, dass wird jetzt wirklich schwer zu beschreiben und mit zunehmender Dosis wird es immer
ungenügender in Worte zu fassen, wie sich MXPr anfühlt, weil diese Substanz sowas von seltsam und schräg ist. Es fühlt sich nicht euphorisch an, aber auch nicht dysphorisch, sondern so etwas ähnliches wie
sehr neutral, aber dennoch berauscht, ich kann es nicht besser in Worte fassen.

Jedenfalls, die erste Veränderung die ich wahrgenommen habe war die, dass sich bei geschlossenen Augen so etwas wie ein Nullpunkt oder Singularität zeigt, zu der alles Sein zusammengezogen wird.
Das war zunächst noch subtil, aber bei geschlossenen Augen dennoch zu vernehmen.

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Ich stand dann auf um die 2. Line zu ziehen und nun wurde die Wirkung rasch stärker. Was ich nun wahrnahm war zunächst eine absolut autistische Wahrnehmung ähnlich wie bei der ersten Reise mit MXPr, jedoch
wurde die dissoziative Komponente nun rasch so stark, dass sie weit über eine gewöhnliche autistische Wahnehmung hinausging. Ich erfuhr eine rasche und vollständige Dissoziation von allem, was mich als
Mensch im Alltag ausmacht. Das ganze war so etwas wie NICHT-emotional, aber es war schon eher etwas angenehm als dysphorisch, wobei aber Euphorie keineswegs das richtige Wort ist. Die Substanz ist äusserst schräg.
Was mir konkret an Dissoziation aufgefallen ist, war die Erkenntnis, wieviele Rollen/Leben/Theaterstücke man im sogenannten Alltag spielt. Diese verschiedenen Leben wurden alle visuell vor dem geistigen inneren
Auge voneinander getrennt und ich konnte sie in so einer Klarheit wahrnehmen, wie verschiedene Chats in Whats App oder Telegram. Mir wurde vor dem geistigen Auge absolut klar, dass dies verschiedene
Rollen sind, die man im Alltag spielt, die man aber mit Alltagsbewusstsein gar nicht als in der Weise separiert wahrnimmt, sondern als so etwas wie einen einzelnen Handlungsstrang. In diesem Bewusstseinszustand
jedoch, wurde mir in einer Klarheit wie selten davor aufgezeigt, wieviele Handlungssträge mein Leben eigentlich hat. Wieviele Rollen ich spiele. Das kann man sich am besten genau so vorstellen, wie verschiedene
Chats in Whats App, dass sind im Grunde auch Rollen, die aber voneinander getrennt sind. Genauso geschah es nun mit den Rollen die ich im Leben einnehme und die durch MXPr aufgrund der dissoziativen Wirkung
stark voneinander getrennt wurden. Ich konnte wie durch Chats hindurch "scrollen" sozusagen und dann ganz bewusst in nur 1 dieser Rollen hineinschlüpfen und diesen Handlungsstrang meines Lebens leben.
Wobei hineinschlüpfen nicht ganz korrekt ist, denn MXPr ist ausgesprochen stark dissoziativ. Es war eher so, dass ich einen bestimmten Handlungsstrang meines Lebens selektieren konnte und mich dann gleichzeitig
sehr stark und bewusst von diesem dissoziieren konnte, obwohl ich ihn schon in Bildern vor dem geistigen Inneren Auge gesehen habe. Bei MXPr ist alles umgestülpt, ich finde kein besseres Wort dafür.
Man kann in diese Handlungsstränge so etwas wie ANTI-hineinschlüpfen oder NICHT-hineinschlüpfen, so als ob man von deren Oberfläche abprallen würde. Das ganze hat auch ein gewisses garstiges Gefühl an sich,
dass mich ansatzweise an Salvia erinnert. Auch insgesamt hat die Droge Ähnlichkeit mit Salvia, wobei sie aber doch noch deutlich näher an unsere bekannte Alltagswelt angelehnt ist. Während man mit Salvia
in den Hyperraum hinausgeschossen wird und Parallelwelten durchlebt, mit teils ganz anderen physikalischen Gesetzen, beschränkt man sich bei MXPr auf seine eigenen "Theaterrollen" im irdischen Leben,
welche man aber in einer nie zuvor dagewesenen Dissoziation voneinander getrennt aufgezeigt bekommt.

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Obwohl MXPr nicht euphorisch ist und nun auch etwas garstig wurde, ähnlich wie Salvia, war Drang zum
Nachlegen vorhanden, also stand ich auf um die 3. Line zu ziehen. Mittlerweile merkte ich auch eine körperliche Wirkung. Ich wankte etwas umher wie auf einem Boot im Wind, jedoch nicht so stark wie
bei Ketaminderivaten. Nach der 3. Line schloss ich wieder die Augen und nun trat ich in einen Zustand über, der sich M-Hole nennt. So wie es ein K-Hole gibt, gibt es auch ein M-Hole, welches mindestens
genau so schwer in Worte zu fassen ist. Zunächst war alles durchschossen von einem penetranten Geräusch, dass wie ein Zahnarztbohrer klang. Dieser Zahnarztbohrer war bis zum Ende des Trips hin sehr laut zu hören.
Dieses stark bohrende, dröhnende Geräusch erzeugte auch starke körperliche Effekte. Es war als ob in alle Richtungen an mir gezogen wird, und so als ob Schichten von mir runtergezogen werden, ähnlich wie
bei Salvia, nur doch wieder anders. Ich war mir immer weniger darüber bewusst, dass ich ein Mensch bin, dass ich gerade MXPr genommen habe und konnte mit solchen Dingen wie Realität oder irdisches Leben
zunehmend nichts mehr anfangen. Was von mir selber übrig blieb, war ein völlig dissoziiertes beobachtendes Etwas, in einem schwarzen, endlosen Raum, der teilweise mit weissen Geflackere durchzogen war.
Ich, als dieses beobachtende Etwas, fühlte sich plötzlich absolut frei und so etwas ähnliches wie euphorisch und freudig darüber, nun von all den sogenannten Rollen die es im Alltag spielt, losgelöst zu sein.
Wobei euphorisch nicht wirklich stimmt, es ist ungeheuer schwierig die Emotionen auf MXPr mit Worten benennen zu wollen, denn alles auf MXPr ist umgestülpt, weshalb auch vertraute Dinge völlig invertiert
erscheinen. Mir gefällt "umgestülpt" nicht ganz, denn das sagt niemandem etwas der das liest. Ich weis aber auch kaum, wie ich das anders in Worte fassen soll. Wer Salvia kennt, wird es vielleicht besser
verstehen können, denn bei Salvia sind auch manche Dinge "umgestülpt", aber dennoch sagt das wahrscheinlich niemandem genau das, was ich zum Ausdruck bringen möchte. Ich versuche eine andere Veranschaulichung,
die vielleicht besser greifbar ist. Jeder kennt ja einen Stempel. Den haut man auf das Papier und dann ist das irgend ein Symbol oder eine Schrift. Sieht man sich nun den Stempel selber an, dann ist dort
auch genau die Symbolsprache drauf, die man später auf dem Papier sieht, nur anders, invertiert, negativ, oder eben umgestülpt. Ich finde diese Veranschaulichung kommt recht nahe an MXPr ran.
Bei MXPr ist ALLES was man wahrnimmt INVERTIERT. So nimmt man zum Beispiel schon die Emotion "Euphorie" wahr, wie oben beschrieben, aber es ist nicht das was man als Euphorie ansonsten kennt, sondern es
ist von der anderen Seite betrachtet, das Negativ davon, die invertierte Euphorie, oder auch NICHT-Euphorie, wobei es aber auch keine Dysphorie war, also nicht das Gegenteil von Euphorie.
Das ist unglaublich schwer in Worte zu fassen und es ist schon fast nervig, dies versuchen zu wollen. Das gleiche gilt insbesondere auch für die oben beschriebenen Gedankenbilder von den Rollen meines
Lebens. Diese waren zwar schon visuell in der Weise sichtbar wie im Alltag, aber auch in einer invertierten Form, wie ein Stempel, ich kann es absolut nicht besser in Worte fassen.
Für etwa eine Stunde befand ich mich völlig dissoziiert von allen Rollen und allen anderen Dingen, die mein Selbst im Alltag ausmachen in einem schwarz-weiss flackernden endlosen Raum, der so etwas
wie eine invertierte Singularität war. In dieser invertierten Singularität befand sich nun mein invertiertes wahres Selbst. Bei Begriffen wie "invertierte Singularität" oder "invertiertes wahres Selbst"
hört einfach die alltägliche Auffassungsgabe auf, mit der man dies am Tag danach noch befriedigend greifen könnte, aber meine vage Erinnerung an das M-Hole sagt mir, dass diese Worte die am ehsten geeigneten
in der menschlichen Sprache sind, um das Erlebte wiedergeben zu können. Aufgrund dieser starken Invertierung, empfand ich das M-Hole auch ähnlich wie Salvia garstig und antilogisch-anstrengend, obwohl
es gleichzeitig schon auch so etwas wie invertiert-euphorisch war.

Nach dieser Stunde flachte dann die Wirkung rasch ab und innerhalb von einer weiteren halben Stunde kam ich aus dem M-Hole zunehmend raus und wurde mir wieder klar darüber, dass ich ein Mensch bin,
der gerade MXPr konsumiert hat. Ich stand auf um mir erstmal eine Tüte CBD Gras zu drehen und nebenbei fiel mir ein, dass ja noch eine Line hier liegt. Die Line zog ich und zur Überbrückung der Wartezeit
rauchte ich einfach den Joint draussen. Als ich etwa bei der Hälfte angekommen war, überfuhr mich die Wirkung noch einmal richtig extrem. Jetzt ging es so ab, dass ich zusehen musste rasch rein zu kommen
und mich ins Bett zu legen. Völlig dissoziiert wankte ich rein, fiel ins Bett und tauchte noch einmal hammerhart ins M-Hole ab. Für mindestens eine weitere Stunde durchlebte ich nun so etwas wie einen
invertierten Durchbruch auf DMT oder 5-MeO-DMT. Das ist jetzt wirklich schwer in Worte zu fassen. Stellt euch vor ihr habt einen DMT-Durchbruch und ihr seid im DMT-Dom. So in etwa wirkte es visuell auf den
ersten Blick, nur das die Farben deutlich blasser waren und eher von blau und grau dominiert waren. Aber rein visuell kann man es sich erstmal so vorstellen. Nun ist aber der grosse Unterschied der,
dass MXPr im Gegensatz zu DMT ja ein Dissoziativum ist, sprich in gewisser Weise das Gegenteil davon. Das führte dazu, dass dieser Durchbruch auch invertiert war oder das Negativ von einem Durchbruch war.
Das war so garstig anstrengend, weil das vom Gehirn in dieser anti-logischen Weise nicht erfasst werden kann, sodass es mich wirklich in gewisser Weise an Salvia erinnerte. Stellt euch vor, man würde den
DMT-Dom als 3 dimensionalen Raum modellieren und dann umstülpen, sodass alle Objekte in diesem Raum umgestülpt sind, von innen nach aussen, wie einen Socken, den man umstülpt, ich kann es nicht besser
veranschaulichen. Diese völlig veränderte Sichweise führte dazu, dass der Raum um mich herum sehr garstig-antilogisch-anstrengend wirkte, ähnlich wie Salvia. Das gleiche gilt auch für die weisse Energie
die durch den Raum flackerte. Diese erinnerte mich an die weisse 5-MeO-DMT Enerige, nur das sie eben auch invertiert war. Ich spare mir an dieser Stelle zu versuchen zu beschreiben, wie invertierte
weisse 5-MeO-Energie veranschaulicht werden kann, denn das ist nicht möglich. Das beschriebene Szenario wurde auch durchschossen von diesem Zahnarztbohrer-Geräusch. Auch dieses Geräusch war invertiert.
Man darf sich bei einem invertierten Geräusch nicht einfach nur ein Geräusch vorstellen, dass rückwärts abgespielt wird, dass wäre zu einfach. Nein es war auch umgestülpt, wobei es absolut unmöglich ist,
dass besser oder näher in Worte fassen zu können. Ein K-Hole ist ja schon wirklich fernab unserer Alltagswelt, aber ein M-Hole ist so abgedreht, dass man einfach an die absoluten Grenzen dessen stosst,
was man mit Worten, Bildern oder Auffassungsgabe irgendwie erfassen könnte. Während ich für mindestens eine Stunde in diesem absolut negativ, invertiertem Raum namens M-Hole war, nahm ich parallel neben
mir in so etwas wie einer Parallelwelt, sehr ähnlich wie man es von den Salviabuchseiten kennt, eine Entität wahr, die wirkte wie ich in einer anderen Zeitlinie. Diese kroch hinter einem Tisch herum
und während sie Kabel herumsteckte gab sie mir zu verstehen, dass es sehr viel Energie kostet, diese Simulation aufrecht zu erhalten. Sie sagte mir, dass ist keineswegs alltäglich so eine Sichtweise erleben
zu dürfen und das ich nun das Privileg dazu habe. Ich versuchte soweit es ging, diese absolut bizarre Sphäre zu erfassen und sie mir in Erinnerung zu behalten, auch wenn ich nicht mehr richtig wusste,
dass ich ein Mensch bin, der gerade MXPr konsumiert hat, bis ich schliesslich einschlief.

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Als ich heute Mittag aufwachte, stand ich auf und dachte erstmal nach, was ich gestern eigentlich noch gemacht habe. Dann fiel mir wieder der MXPr Trip ein und ich sagte zu mir selber.
"Alter bin ich froh, dass ich den Verstand nicht verloren habe! Bin ich froh das ich noch einmal normal geworden bin!"

Zwar war es natürlich schon hochinteressant solche bizarren Bewusstseinszustände zu erleben, aber MXPr hat ähnlich wie Salvia, so etwas garstig-anstrengendes.
MXPr gehört zu den seltsamsten Substanzen die ich bislang getestet habe, es finden sich kaum Worte dafür. Gerade weil es aber so exotisch ist, liefert es in seinen Tiefen möglicherweise noch Einsichten,
die mit anderen Psychedelika bislang nicht zugänglich waren, sodass es sich lohnt, die Sphären zu erforschen.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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