Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

sven1977
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Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von sven1977 » 14. Dez 2021, 02:00

Hallo ihr wissbegierigen interessierten Wahrheitssucher,
ich habe jetzt mit meinen 44 Jahren endlich meine ersten Erfahrungen mit DMT gemacht.
Und muss sagen, dass ich danach jetzt weiss, dass ich jetzt weiss dass diese Substanz bei mir dazu geführt hat
dass ich sehr unsicher geworden bin ob ich diesen Weg wirklich weiter gehen will und sollte. Ob ich wirklich
bereit bin dass zu erfahren und zu fühlen wozu mich das DMT vielleicht irgendwann zwingen wird wenn ich noch
höhere Dosierungen wagen würde. In mir sind ganz gemischte Gefühle, ich bin hin- und hergerissen zwischen absoluter
Faszination einerseits und andererseits einem starken Widerstand und Angstgefühlen.
Früher hatte ich immer die Angst auf Psychedelika hängenzubleiben, was eine ziemlich unrealistische Angst ist die man im Grunde von den Medien eingeredet bekommen hat. Nachdem ich nun unzählige Erfahrungen mit LSD bis 350 Mg, LSA, Ketamin, Trüffel, Ayahuasca und einmal
auch 14 Gramm Iboga gemacht habe, weiss ich dass das bei mir nicht passieren wird. Dazu haben wirklich nur ganz wenige Menschen
eine Veranlagung. Als ich das realisiert habe, dachte ich dass meinem psychonautischem Forscherdrang nichts mehr im
Weg steht, aber womit ich jetzt mit DMT auf ziemlich direkte und unmissverständliche Art und Weise konfrontiert wurde ist die Tatsache dass mein Ego im Grunde permanent damit beschäftigt ist, vor unangenehmen Gefühlen zu flüchten. Kompletter
Vermeidungsmodus, sobald eine bestimmte "Temperatur" an schmerzvoll erfahrener Realität überschritten wird.
Da ich mich schon ein Leben lang frage wer ich wirklich bin und mir die Fragen stelle ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wer da genau überlebt und wie sich das dann anfühlt, also ob man zum Beispiel entscheiden kann ob man wieder inkarnieren möchte oder ob man
im Jenseits vielleicht eine Aufgabe hat oder ob man einfach nur unendliches Bewusstsein ist. Und ob es auch eine Seele oder ein Höheres Selbst gibt usw. Denn wenn wir mal ehrlich sind dann ist das alles nur Theorie und mittlerweile gibt es Hunderte von Egos erschaffene Konzepte darüber dass man im Grunde gar nicht mehr weiss was man glauben kann. Und fühlen kann man es auch nicht
da man ja hier in der westlichen Welt gar kein Zugang mehr hat zu seiner wahren Natur. Ich behaupte dass der Mensch heutzutage völlig orierntierungslos und verwirrt durch die Welt läuft und das noch nicht mal mitkriegt. Die meisten glauben ja dass alles normal und in Ordnung ist weil sie ja von der Matrix die ganze Zeit vorgegaukelt bekommen dass man sich halt noch mehr anstrengen muss
und noch ein paar weitere Workshops besuchen muss um endlich ein erfülltes Leben haben zu können. Das System funktioniert weil die Matrix ein in sich ein geschlossenes System ist, die perfekte Illusion aus der 99 Prozent aller Menschen niemals aufwachen werden.
Und meine Hoffnung bestand darin, dass Ayahuasca mir die Antworten liefert, aber das ist nicht geschehen. Meine Ayahuasca Erfahrung war ein sehr intensive Erfahrung in der es in 3 Nächten ausschliesslich um das Bewusstmachen von bestimmten Glaubenskonstrukten meines Egos, um nicht gefühlte Wut und obendrauf als Bonus durfte ich erleben wie ich plötzlich Gedankenlesen und telepathisch kommunizieren konnte. Es war ein stundenlanger Prozess indem mich die "Mutter" sanft aber sehr bestimmt an den Punkt herangeführt hat, dass ich einsehen konnte dass es besser ist für mich wenn ich die Wut komplett zulasse. Und das bedeutete tatsächlich dass ich vor 25 fremden Menschen meine Wut derart rausgeschrien habe dass man mir 2 Kissen gegeben hat die ich dann zerfetzen konnte was ich dann auch getan habe. Es muss wohl soviel sein was sich da angestaut hatte, bin ja schliesslich ein eher kontrollierter Mensch, dass es nicht anders ging als komplett auszurasten. Man liess mich gewähren und die Schamanen hatten keinen Anlass in irgendeiner Weise darauf zu reagieren. Sie wussten dass alles seine Richtigkeit hat.
Zu einem späteren Zeitpunkt haben sie mir genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Impulse gegeben obwohl sie ja eigentlich gar nicht wissen konnten dass ich Hilfe brauchte. Mit ein paar Gesten und Griffen haben sie meine Energie wieder zum Fliessen gebracht,
das ist mir bis heute ein Rätsel wie sie das genau machen. Nennt sich wohl Intuition... Ein Beispiel hierfür ist folgendes: Nachdem ich in der ersten Nacht gar keine Wirkung gespürt hatte und ich in der 2. Nacht nach 2 Bechern noch eine dritten Becher haben wollte schaute der Schamane mir tief in die Augen ungefähr 30 Sekunden lang ohne etwas zu sagen. Dann sagte er dass ich mich wieder auf meinen Platz setzen soll. Ich fragte nach und er sagte ich soll es einfach akzeptieren. 5 Minuten später schlug die Wirkung ein wie eine Bombe und die nächsten 4 Stunden waren so herausfordernd dass ich nicht sicher bin ob ich eine noch stärkere Wirkung überhaupt hätte bewältigen können. Vielleicht wäre ich in einem unfassbaren Horror gelandet. Wer glaubt dass ein echter Schamane einfach nur ein Betreuer ist der ein paar Psychotricks draufhat, der irrt gewaltig. Ich bin überzeugt davon dass wir hier in der westlichen Welt weit davon entfernt sind, nachvollziehen zu können, was ein Schamane wirklich macht und was seine Fähigkeiten sind.
Ich denke dass bei Ayahuasca tatsächlich das passiert was ansteht und aus meiner Sicht macht es vielleicht sogar wenig Sinn sich vorher eine Intention zu überlegen, denn das was abgearbeitet werden muss als Erstes kann ich mir nicht vorher in meinem Verstand überlegen. Das ist ein organischer Prozess der einfach geschieht und zugelassen werden sollte wenn man es sich nicht unnötig schwer machen will.
Zurück zu DMT geraucht: Ich hatte jetzt die Hoffnung dass ich die "Wahrheit" hinter dem Schleier meines illusionären Ichs vielleicht mit einer DMT oder 5meoDMT - Durchbruchserfahrung machen könnte. Da ich mich das aber nicht traue zur Zeit weil ich eben nicht weiss was da passiert und ob ich damit klarkomme habe ich mir gedacht dass ich mich mit DMT von kleineren über mittlere Dosierung en hocharbeite um mal zu schauen wie mein Ego reagiert. Ich weiss dass einige sagen dass man direkt soviel nehmen soll dass es einen komplett zerfetzt aber auch hier gibt es sehr unterschiedliche Aussagen und ich finde dass es eine unglaublich schwierige Entscheidung ist. Denn genau dabei ist auch schon einiges schiefgelaufen bei einigen Leuten.
Jedenfalls habe ich jetzt erstmal schauen wollen wie es sich so anfühlt und habe einen kleinen Krümel genommen (Waage ist defekt) und über die Glaspfeife geraucht. Hat ganz gut geklappt, ist tatsächlich gar nicht so schwer. Ich hatte eine subtile Wirkung gespürt und habe dann ungefähr die 4-fache Menge genommen, was zu einer deutlichen Wirkung geführt hat, die hauptsächlich durch eine starke Energetisierung und Euphorie und Glücksgefühlen gekennzeichnet war. Die Glücksgefühle waren ungefähr so stark wie bei MDMA allerdings irgendwie noch schöner.
Nach 5 Minuten flaute die Wirkung ab und ich war so angefixt dass ich nochmal soviel aufgelegt habe und davon einen tiefen Zug
nahm. Das was ich dann gespürt habe war für mich der perfekte Zustand in dem ich auch gerne stundenlang verweilt hätte.
Absoluter Frieden, total glücklich und ich konnte alles unglaublich scharf sehen, so klar als hätte ich zum ersten Mal in meinem Leben die Augen aufgemacht. Der ganze Raum war am Schwingen, alles schien beseelt zu sein, selbst Gegenstände.
Ich war tief beeindruckt und habe mir gedacht, das ist die Substanz die genau mein Ding ist. Denn man kann danach im Grunde ja auch seinen Alltag weiterführen oder eben schlafen. Nicht wie bei LSD wo man 2 Tage braucht um wieder voll alltagstauglich zu sein.
Beim nächsten Mal nahm ich noch etwas mehr und machte eine noch schönere Erfahrung bei der ich wirklich gemerkt habe wie ich losgelassen habe und sich mein Ego begann aufzulösen. Allerdings war ich weit von einem Durchbruch entfernt. Sehr weit. Aber eine gewisse Auflösung findet ja auch schon in früheren Stadien statt. Ich spürte eine grosse Sehnsucht danach diese Auflösung noch zu verstärken und freute mich auf weitere Erfahrungen.
Also nahm ich beim nächsten Mal wieder eine solche Menge und dachte mir dass ich dann ja noch nachlegen kann wenn ich noch tiefer gehen möchte. Dieser Wunsch verschwand jedoch sehr schnell als ich spürte dass es diesmal in eine Richtung läuft die mir gar nicht gefiel. Ich spürte die starke Energiewelle und merkte dass ich mich nicht wohl fühlte. Der Raum um mich herum wirkte bedrohlich. Die Wirkung steigerte sich enorm und mir wurde kurz etwas übel und ich spürte einen immensen Druck auf meinem Körper. Ich versuchte mir zu sagen dass alles gut ist und ich die Angst fühlen soll. Ich sagte mir dass ich hinschauen und beobachten soll wie in einer Meditation. Aber dann merkte ich dass ich hineingerissen wurde in einen Sog wo ich einfach nur noch den Gedanken hatte dass ich das so nicht will. Da war es schlagartig vorbei mit meiner Bereitschaft zur Akzeptanz. Ich lag auf dem Bett und hatte das Gefühl die Kontrolle zu verlieren. Da war irgendeine Macht oder Präsenz vor deren Grösse ich mich wie ein kleiner Hosenscheisser fühlte. Klingt vielleicht witzig aber ist wirklich so. Ich versuchte tief zu atmen aber das brachte nichts. Es machte mir eher bewusst, wie intensiv die Wirkung war. Denn mein Brustkorb dehnte sich gefühlt 30 Zentimeter aus und es war so als ob ein Wesen in mir drin atmete und dabei ein Grunzen von sich gab was ich aber nicht lokalisieren konnte. Ich spürte dass da irgendetwas auf mich zurollt, was ich nicht ertragen kann. Und ich war mir sicher dass wenn ich in dem Moment noch mehr geraucht hätte dann
hätte ich einen unerträglichen Horror erlebt. Das kann man gar nicht in Worte fassen, wie mächtig dieses DMT ist und wie intensiv die Gefühle sind. Ich muss dazu sagen dass ich in der Nacht vorher wenig geschlafen hatte und ich auch insgesamt gereizt war und auch körperlich sehr schwach auf den Beinen. Weiss aber absolut nicht ob das damit was zu tun hat. Denn bei einer anderen guten
Erfahrung waren ebenfalls nicht die besten Voraussetzungen gegeben was Set und Setting angeht.
Danach hatte ich noch eine weitere Erfahrung gemacht wo ich auf dem Peak von 10 Gramm Hollandia Trüffeln noch eine etwas kleinere Menge DMT geraucht habe und ebenfalls wieder eine unglaublich befriedigende Erfahrung gemacht habe. Ich weiss nicht,
manche behaupten ja dass die Pilzgeister oder andere Pflanzengeister bei Changa begleiten und beschützen auf dem DMT-Trip.
Was ist eure Meinung dazu? Ist das denkbar? Und ist es vielleicht wahrscheinlicher dass die DMT-Erfahrung positiv wird wenn das Ego durch die Trüffel schon ein bisschen "aufgeweicht" ist und dadurch besser loslassen kann.
Nach meiner negativen Erfahrung lag ich 20 Minuten im Bett wie parallisiert und war von einer gewissen Traurigkeit erfüllt, einer Traurigkeit darüber wie schwer doch das Leben manchmal sein kann weil unser Ego sich Vorstellungen macht von allem und nicht in den Frieden kommen will. Ich dachte darüber nach wie schlimm es für manche Menschen wohl ist die vergewaltigt wurden usw.
Ausserdem stellte ich mir die Frage ob ich wirklich bereit bin für diese absolute Wahrheit, das Erfahren der Unendlichkeit, zu sterben in einer psychedelische Erfahrung um dann wiedergeboren zu werden. Ich bin am Zweifeln und will jetzt erstmal ein paar Monate Pause machen mit Substanzen, will mich stärken, Ausdauer trainieren, Ernährung umstellen, fasten, Kambo machen um dann mit neuer Zuversicht in die nächsten DMT-Erfahrungen im Frühjahr unter freiem Himmel zu gehen.
Ich würde mich freuen wenn mir ein paar erfahrene Psychonauten die auch schon Durchbruchserfahrungen haben (die anderen natürlich auch) schreiben und ihre Sicht schildern was sie glauben, wo ich stehe auf meiner Reise, ob ich ein Problem habe (vielleicht habe ich ja auch keins...) und was ich am besten tun könnte um zu lernen loszulassen und ins Vertrauen zu kommen.
Gibt es hier irgendetwas was man aktiv tun kann um sich selbst dabei zu unterstützen?
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Psychelution
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Psychelution » 14. Dez 2021, 12:51

Hallo, also ich hatte in den letzten Monaten ähnliche Gedanken wie du zu dem ganzen Thema, bin mir aber inzwischen über einiges dazu sehr viel klarer geworden und denke, dass ich dir daher ein paar Gedankenanstöße geben kann.

Also zunächst mal dazu:
Und ist es vielleicht wahrscheinlicher dass die DMT-Erfahrung positiv wird wenn das Ego durch die Trüffel schon ein bisschen "aufgeweicht" ist und dadurch besser loslassen kann.
Also ich habe mit der Kombi LSD + DMT ganz gute Erfahrungen gemacht und habe das tatsächlich so wahrgenommen, wie du das beschreibst, also das mit dem "aufgeweichten" Ego. Mir persönlich fiel das Loslassen dann tatsächlich leichter, ob das aber auch für andere gilt weis ich nicht und ein Garant, dass die Erfahrung dadurch "positiv" wird ist das sicherlich auch nicht, da das DMT einem einfach zeigt was man gerade braucht und wenn das DMT einem die "dunklen" Seiten der Existenz zeigen möchte, dann wird es das tun - egal wie gut man loslassen kann.


Jetzt aber zum Ego:

Hier schreibst du, dass das "sich mehr anstrengen müssen" bloß vorgegaukelt ist, also eine Illusion ist und dass das Ego sich Vorstellungen macht, wie es sein müsste, anstatt in den Frieden zu kommen:
Die meisten glauben ja dass alles normal und in Ordnung ist weil sie ja von der Matrix die ganze Zeit vorgegaukelt bekommen dass man sich halt noch mehr anstrengen muss.
einer Traurigkeit darüber wie schwer doch das Leben manchmal sein kann weil unser Ego sich Vorstellungen macht von allem und nicht in den Frieden kommen will.

In den gleichen Illusionen scheinst du aber selber noch festzuhängen (kam für mich zumindest so rüber):
Ich bin am Zweifeln und will jetzt erstmal ein paar Monate Pause machen mit Substanzen, will mich stärken, Ausdauer trainieren, Ernährung umstellen, fasten, Kambo machen um dann mit neuer Zuversicht in die nächsten DMT-Erfahrungen im Frühjahr unter freiem Himmel zu gehen.
Wollen, wollen, wollen...
Nur das Ego will am Ego arbeiten!!
Christian Rätsch hat mal gesagt, dass es auf dem psychedelischen Lebensweg nicht darum geht ein psychedelischer Bodybuilder zu werden.

Es scheint so als wolltest du unbedingt diese Durchbruchserfahrung machen. Frag dich vielleicht mal wer diese Durchbruchserfahrung denn unbedingt haben will, dein Ego?
Und du schreibst, dass du jetzt viel trainieren willst, Ernährung umstellen etc. - das sind ja alles schöne Dinge, aber aus welcher Motivation heraus? Es scheint so, als wäre das das Ego, das einen trainierten Körper/Mind will (Wollen = Ego), um sich immer weiter aufzuplustern um letztendlich sein Ziel (Durchbruch) zu erreichen es endlich "geschafft" zu haben. - wie ein Sportler, der auf einen Wettkampf trainiert und immer mehr will und "besser" werden möchte

Das steht natürlich im krassen Kontrast zu dem was du oben geschrieben hast, also der Illusion sich mehr anstrengen zu müssen und stattdessen in den Frieden zu gehen.

ob ich ein Problem habe (vielleicht habe ich ja auch keins...) und was ich am besten tun könnte um zu lernen loszulassen und ins Vertrauen zu kommen.
Ich denke nicht, dass du ein Problem hast, das Ego kann nur manchmal eben unfassbar gewieft sein und wie ich schon anfangs erwähnt habe, hatte ich in den letzten Monaten mit ähnlichen Themen zu tun.
Die besten Tips hast du dir in deinem Text eigentlich schon selbst gegeben! Anstatt immer mehr zu wollen, solltest du in den Frieden gehen und das "nicht genug sein" und das daraus resultierende "mehr wollen" als Illusion anerkennen und das was du jetzt grade bist akzeptieren.
Vielleicht könntest du mit Meditation anfangen, das kann sehr helfen sich eine klare beobachtende Instanz zu installieren, die so manche Egotricks besser durchschaut und mir hat es auch sehr mit Akzeptanz geholfen.


Falls dir das jetzt irgendwie geholfen haben sollte, dann pass aber unbedingt auf, dass du nicht gleich in die nächste Egofalle trittst - der Wille jetzt unbedingt nichts mehr zu wollen ist nämlich auch wieder ein Wille, der aus dem Ego entspringt und es wachsen lässt :D
Das Geheimnis des Lebens ist kein Problem, das gelöst werden kann, sondern eine Realität, die erfahren werden muss.

Alan Watts
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kleinerkiffer84
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von kleinerkiffer84 » 14. Dez 2021, 19:20

Danke für deinen Tripbericht! :beer:

Zunächst muss ich sagen, dass für die Beantwortung der großen Fragen wie die wahre Natur des Seins, das Leben nach dem Tod und ähnliches, Ayahuasca nicht das Mittel erster Wahl ist.
Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Ayahuasca und gerauchtem DMT. Ayahuasca ist in erster Linie Medizin und beschäftigt sich am Trip stark mit dem Konsumenten selber. Es reinigt und heilt.
Zwar treten transdimensionale Visionen am Rande schon auch auf, aber das primäre Ziel von Ayahuasca ist Heilung, konkret Konfrontation mit dem Inneren und "Heilkotzen".
Bei mir wirkt Ayahuasca so, dass ich etwa in der 1. Stunde mit allerlei verborgenen Kram aus meinem Unterbewusstsein und Kindheit konfrontiert werde, dann wird im immer stärker Übel, bis ich mir nach 1 bis 1.5 Stunden die Seele aus dem Leib kotze. Danach habe ich das Gefühl. dieses Problem ist aus mir draussen. Dann folgen noch 2,3 Stunden DMT-Visuals bei denen man schon auf jeden Fall einen ersten Eindruck davon bekommt, was sich hinter den Kulissen von dem verbirgt was wir Realität nennen, dass es Daseinsformen auf höheren Schwingungsebenen gibt.
Aber DAS Werkzeug Nummer 1 für diese philosophischen Grundsatzfragen und für Hyperraumreisen ist gerauchtes DMT.

Ich kann mich gut hineinversetzen in die von dir beschriebene Szene am Bett, DMT ist unglaublich mächtig. DMT gibt erst dann Ruhe, wenn man alles aufgegeben hat, wenn man absolut losgelassen hat, wenn man sich selber aufgegeben hat. Das ist bei N,N-DMT bereits relativ stark ausgeprägt und bei 5-MeO-DMT nochmal um Welten radikaler. Das wichtigste ist das man loslässt. Lässt man nicht los, dann schlägt DMT auf das Ego ein wie ein überdimensionaler Vorschlaghammer und es kann in gewisser Weise ein Todeskampf werden, weil das Ego manchmal so verbissen ist und nicht loslassen will.
Das du vor DMT gehörigen Respekt hast und Fragen über dein weiteres Vorgehen stellst, ist völlig normal. Ich kenne DMT jetzt seit über 6 Jahren, aber ich bin sogar heute noch oft richtig nervös vor einem Trip, weil es einfach so mächtig ist. Ich denke das ist normal.

Natürlich redet sich das jetzt sehr leicht, denn wie lässt man los?
Auf diese Frage habe ich im Laufe der Jahre eine ultimative Methode gefunden, die bei mir sehr gut funktioniert. Mit aufweichen des Egos bist du schon nahe dran. Genau so mache ich es, aber ich weiche das Ego mit DMT auf. Das ist bislang die für mich beste bekannte Methode, wie man sich selber so effektiv auf DMT einstimmen kann, dass man leichter loslassen kann. Wenn ich einen DMT-Trip plane und ich merke, mein Ego stellt sich etwas quer, hat heute unter Umständen Probleme mit dem loslassen, will aber eigentlich doch trippen, dann mache ich es so, dass ich mir 2 Glaspfeifen vorbereite. In der ersten Pfeife sind nur 10mg drin. Die rauche ich und spüre dann die wunderbare warme Sedierung von DMT. DMT ist nämlich nicht nur ein Vorschlaghammer, sondern es kann auch absolut warm und angenehm sedieren. Gleichzeitig stimmt es den Geist darauf ein, sich in die DMT-Welt vorzustasten. Wenn ich dann merke, jetzt bin ich bereit, jetzt bin ich schon mit einem Bein in der DMT Welt drinnen, dann nehme ich die 2. Pfeife mit 50mg drinnen und breche damit durch. Genau die gleiche Methode verwende ich auch bei 5-MeO-DMT öfters. Zuerst 1-2mg und wenn ich richtig mehr will, und mein Ego aufgeweicht ist, dann inhaliere ich die 15mg in 1 Atemzug.

Was auch noch eine mentale Hilfe ist, ist sich bewusst zu machen, dass in 15 Minuten alles vorbei ist und das du danach die intensivste Erlösung spüren wirst, die man sich nur vorstellen kann, was durchaus auch nachhaltige heilende Effekte haben kann.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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Putrema
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Putrema » 14. Dez 2021, 20:15

Moin. Teilweise habe ich mich in deinem Text wiedererkannt und habe nun das Bedürfnis, ein wenig was zu "sagen". Auch wenn ich noch nie mit DMT verkehrt habe, in dem Sinne, dass ich es aktiv in solchen Dosen konsumiert hätte, die eine intensivere Erfahrung auslösten als das, was der Alltag so bereithält. Und auch wenn ich noch nie durchgebrochen bin auf irgendwas, aber Tendenzen in diese Richtung waren zweifelsohne gegeben. Z.B. gehört für mich auch öfters das Gefühl dazu, dass ich wie auch immer geartet abtrete von dieser Welt, dass ich garkeine Zeit mehr habe, irgendwas zu tun (ich kann es gerade nicht besser beschreiben). Bevor ich das erste Mal Pilze, oder genauer Trüffel gegessen habe, poah, wann war das, 2017?, da war mir bewusst: bei der Initialpsilocinerfahrung überhaupt könnte es sein, dass wir uns gegenseitig abstoßen, der Pilz und ich. Das ist aber nicht geschehen (beim ersten mal ist eben so gut wie garnichts geschehen). Mittlerweile sind Dinge geschehen, die man in die Kategorie "Abstoßung" packen könnte (z.B. waren die letzten Erfahrungen ja nicht unbedingt bilderbuchmäßig). Vielleicht wird es ja noch passieren, dass der Pilz mir etwas zeigt, dass mich so erschüttert, dass ich für Jahre oder gar mein ganzes Leben lang nicht mehr das Bedürfnis habe, mit ihm zu verkehren. Gewissermaßen spiele ich sogar ja noch mehr mit dem Feuer, als ich sag mal ein gewiefter (das Wort hatte für mich bislang eine andere Bedeutung als für dich, Psychelution: so viel wie ordentlich, vernünftig; aber habe gerade mal nachgeschaut, schlau, gerissen passt eher) Typ, der nur ordentliche Pilze ist. Vielleicht versaue ich es mir dadurch ja auch, aber ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, zuzüglich einiger Faktoren, die ich nicht selbst bestimmen Kann. Gewissermaßen bin ich dadurch auch mehr eingeweiht als andere, mehr auf der Schattenseite sag ich mal. Ich kenne einen, dem hat der Pilz etwas gezeigt, dass ihn sehr erschüttert hat, bis heute. Aber ich sag mal so sei es, dann ist das halt so, dass er und der Pilz (zumindest für eine gewisse Zeit) getrennte Wege gehen. Der Pilz hat für mich eigentlich auch immer was mit dem Thema Verkehr zu tun. Womit verkehren wir usw. Jedenfalls, bevor diese tiefe Erschütterung kam bei diesem jemanden, da kommunizierte er in Glückseligkeit mit einem Baum, aber dann schlug es um, und der Gedanke kam auf: ist überhaupt irgendwas echt? Dieser Gedanke hat ihn auf seinem trip nicht mehr losgelassen, und auch heute noch denkt er zuweilen daran, bzw. fühlt es sogar. Ich glaube aber nicht, dass diese für ihn unangenehme Begleit- oder Nacherscheinung, neben anderen Themen einzig vom Pilz herrühren. Gerade dieser jemand ist ein krasser Elder Scrolls fan, und da genau geht es ja um sowas: die Welt als Traum usw. Anfang Oktober hatte ich auch die Welt sowas von als Traum erlebt, und da war das einfach unglaublich schön (aber halt nicht nur, sondern auch mal beängstigend im Sinne von: ist das hier Erlebte eine Art Abspaltungsmatrix, eine Sackgasse?).

Als Kind habe ich mir mehrmals gedacht und es auch ausgesprochen: nur weil der Mensch etwas WILL, gibt es Dinge wie Krieg. Mittlerweile finde ich es garnicht mehr so schlimm, etwas zu wollen. Ich denke, wenn du, sven, dich so akzeptierst wie du bist, wirst du gerade Tendenzen des Wollens erkennen. Das ist ja das, was du schon geschrieben hast. Das ist ja auch menschlich. Man merkt halt, dass da immer irgendwie Luft nach oben ist und versucht daran zu feilen. Oft singe ich für mich irgendwie negative Dinge. Eine line ist: The world could be a far better place, but it isn't, and you (shitty folks) are the reason for this (disaster), so whyyyiiiIII need cigarettes. Diese line hatte ich schon auf petto, als ich selbst noch Zigaretten gesmokt habe. Oder: This is a goddamn swamp oder so. Oft muss ich mich eher zwingen, Positiveres zu singen. Die erste line lautet weniger auf andere zeigend: The world could be a far better place, but it isn't, and we are the reason for this. Und verposivisiert lautet sie: The world could be a far better place, but if the world would be a far better place, one could still say, that the world could be a far better place. Anders herum könnte die Welt ja auch ein (viel) schlechterer Ort sein, was sie aber nicht ist, sie ist eben das was sie ist, nicht mehr und nicht weniger. Mir fällt es auch schwer, alles einfach zu akzeptieren. Weil es gibt Dinge, die mich einfach zerreißen.
Lyserg7
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Lyserg7 » 14. Dez 2021, 20:44

Guten Abend zusammen, ich hatte auch schon sehr viele Erfahrungen mit DMT und mir persönlich hat es bisher sehr geholfen.
Also ich habe sehr viele Anläufe gebraucht bis zu meinem ersten Durchbruch, ich hatte plötzlich vergessen wer ich war und was ich war und wo ich bin.
Bis zu dem Zeitpunkt war es so das ich ca.30mal DMT geraucht hatte.
Es waren immer schöne Erfahrungen, manchmal absolut göttlich und das auch mit offenen Augen.
Ich rauche nie allein und hab immer einen Tripsitter bei mir, bei meinem ersten Durchbruch hatte ich gerade den 2ten Zug aus meiner Glaspfeife genommen, als es plötzlich unerwartet geklingelt hat, mein Tripsitter ist einfach aufgestanden um zur Tür zu gehen die einen Stock tiefer war.
Urplötzlich war ich irgendwo im nirgendwo, ich wusste nicht mehr wer ich war, was ich war oder wo ich war.
Kurz herrschte Chaos und dann absolute leere.
Danach wachte ich auf und mein Tripsitter kam zurück😅
Ich konnte anfangs fast nichts sehen, es war als erwachte ich aus Aladins Wunderlampe.
Das mit den Ängsten kenne ich, aber ich glaube die werden immer weniger, auch wenn es gerade nach so einem Durchbruch kurz mal erschreckend sein kann und man wieder vorsichtiger ist.
Zurzeit probiere ich es mit Changas und kann darüber nur gutes berichten.
sven1977
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von sven1977 » 15. Dez 2021, 00:31

Kann mir mal jemand erklären wie ich auf einen bestimmten Beitrag antworten kann und das kennzeichnen kann und wie ich
bestimmte Textpassagen von anderen Teilnehmern zitieren kann. Bitte Schritt für Schritt und keinen Schritt auslassen.
Ich brauche immer eine Anleitung für Dumme bei sowas.
vielen Dank! Und vielen Dank für die tollen Antworten.
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Psychelution
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Psychelution » 15. Dez 2021, 08:19

Klar das ist eigentlich ganz einfach!

Wenn du auf die Bilder draufklickst, werden sie größer und du erkennst auch was ;-)

Also wenn du eine Antwort schreibst, musst du einfach auf das Zitiersymbol (im folgenden Bild rot umkreist) klicken
Bildschirmfoto 2021-12-15 um 07.32.07.png
Dann erscheint dieses Zitiersymbol in deiner Antwort (im folgenden Bild)
Bildschirmfoto 2021-12-15 um 07.39.51.png
Und da fügst du dann einfach per copy and paste den Teil, den du zitieren willst, ein. Also einfach markieren, kopieren und zwischen diese zwei "quote"einfügen (im nächsten Bild)
Bildschirmfoto 2021-12-15 um 07.41.35.png
Kann mir mal jemand erklären wie ich auf einen bestimmten Beitrag antworten kann und das kennzeichnen kann und wie ich
bestimmte Textpassagen von anderen Teilnehmern zitieren kann.


Ach und noch zum Changa:
@Lyserg7
Zurzeit probiere ich es mit Changas und kann darüber nur gutes berichten
Ich finde den Einstieg mit Changa in die Erfahrung tatsächlich deutlich leichter, als mit purem DMT!
Pures DMT ist einfach so ein Güterzug, der einen mit vollem Karacho umhaut - klar Changa ist auch sehr schnell und intensiv, aber ich finde durch den MAO-Hemmer geht es schon ein bisschen langsamer zur Sache und das Loslassen ist dadurch auch etwas leichter (für mich), aber wie schon oben geschrieben, ein 100% Garant für eine schöne Erfahrung muss das nicht sein.

@Kk84
In der ersten Pfeife sind nur 10mg drin. Die rauche ich und spüre dann die wunderbare warme Sedierung von DMT.
Danke auch von mir für den geilen Tip!! Etwas ähnliches habe ich auch schon im DMT-Buch von Markus Berger gelsen, Ralph Metzner hat da nämlich eine ähnliche Methode für den Konsum von 5-Meo-DMT entwickelt:
"Wie Ralph Metzner herausgefunden hat, ist es effektiv, zunächst nur 5 mg zu ziehen und nach 20 Minuten die restliche Dosierung (5-10 mg) nachzuschnupfen. Auf diese Weise bleiben den meisten Gebrauchern die negativen Symptome, z.B. Angst- und Abwehrreaktionen, erspart."

@Psychelution
Vielleicht könntest du mit Meditation anfangen, das kann sehr helfen sich eine klare beobachtende Instanz zu installieren
Und ich hab ja das oben mit der Meditation geschrieben. Ich bin wohl selber noch weit davon entfernt mich als erfahrenen DMT-Raucher zu bezeichnen, aber ich denke Meditation hat mir für DMT, aber auch alle anderen psychedelischen Erfahrungen geholfen.
Im Grunde geht es bei einer psychedelischen Erfahrung darum zu beobachten, zu beobachten was man gerade in dieser Erfahrung erlebt und was man erfährt.
Diese klare beobachtende Instanz kann man mit Mediation gut trainieren und dann auch während eines Trips die Erfahrung besser beobachten - ohne, dass wirre Gedanken aufkommen mit denen das Ego die Erfahrung abwehrt.
Gewissermaßen ist Meditation Trip-Training, man trainiert zu beobachten, also genau das was man während eines Trips macht :good:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Das Geheimnis des Lebens ist kein Problem, das gelöst werden kann, sondern eine Realität, die erfahren werden muss.

Alan Watts
Lyserg7
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Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Lyserg7 » 15. Dez 2021, 10:26

Ich finde den Einstieg mit Changa in die Erfahrung tatsächlich deutlich leichter, als mit purem DMT!
Pures DMT ist einfach so ein Güterzug, der einen mit vollem Karacho umhaut - klar Changa ist auch sehr schnell und intensiv, aber ich finde durch den MAO-Hemmer geht es schon ein bisschen langsamer zur Sache und das Loslassen ist dadurch auch etwas leichter (für mich), aber wie schon oben geschrieben, ein 100% Garant für eine schöne Erfahrung muss das nicht sein.
Lyserg7
Beiträge: 7
Registriert: 12. Dez 2021, 16:23

Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von Lyserg7 » 15. Dez 2021, 10:42

Ich finde den Einstieg mit Changa in die Erfahrung tatsächlich deutlich leichter, als mit purem DMT!
Pures DMT ist einfach so ein Güterzug, der einen mit vollem Karacho umhaut - klar Changa ist auch sehr schnell und intensiv, aber ich finde durch den MAO-Hemmer geht es schon ein bisschen langsamer zur Sache und das Loslassen ist dadurch auch etwas leichter (für mich), aber wie schon oben geschrieben, ein 100% Garant für eine schöne Erfahrung muss das nicht sein./quote]

Wenn man genug hat und ich weiß es ist zwar verschwenderisch, baue ich mir gerne einen Joint mit dem Changa.
Mich persönlich beruhigt das, liegt wahrscheinlich auch daran das die meisten ein vertrautes Gefühl damit haben.
Manchmal rauch ich erst am Changa und danach an der Pfeife.
Ich hatte noch nie einen schlechten Trip, klar der erste Durchbruch hat mich kurz erschrocken aber das war wohl eher die Angst weil ich nicht mehr wusste was ich bin.
Beim zweiten Durchbruch war es viel angenehmer auch wenn es eine sehr ehrfürchtige Erfahrung ist.
Also meine Angst wurde immer weniger bis heute, und in der Regel kam die immer davor obwohl ich immer nur schöne Trips hatte.
Hat vielleicht was mit dem Ego zu tun das immer mehr aufgelöst wird, oder wir haben schlechte Energien in uns die nicht gehen möchten.
goldmanna
Beiträge: 8
Registriert: 29. Jul 2021, 22:52

Re: Erste Erfahrungen mit Ayahuasca und DMT

Beitrag von goldmanna » 31. Dez 2021, 01:56

Nacht Ihr Lieben,

also bei meinen Erfahrungen mit Aya muss ich sagen das es manchmal mit gebrauchten DMT voll mithalten kann.
Mir persönlich kommt es sogar stärker vor, ich hatte eine Erfahrung die man sich so vorstellen kann wie eine 5 meo dmt Erfahrung die ca. 6 Stunden ging alleine der Peak.

Mich hat das echt geschockt, mit so einer Intensität hätte ich nicht gerechnet und kann voll und ganz verstehen wenn man dies nicht zulassen kann, also mir ging es in der Erfahrung auch nicht so gut.
Es war eher so ein überleben dieses Zustand der Liebe die so strak wurde, dass man den Zustand gar nicht mehr ertragen konnte.
Und wo ich zu gemacht habe oder ehrlich gesagt habe ich nicht verstanden was das Aya von mir wollte.
Es war einfach so heftig das kann man nicht in Worte fassen.
Man kann sich das eigentlich nur vorstellen wie ein 5 meo Trip wo man immer am Höhepunkt ist aber noch teilweise im Körper und irgendwann erträgt man den Höhepunkt nicht mehr und macht zu und dann wird es noch heftiger.

Ich war selbst 2 Tage dannach schockiert was da genau passiert ist.
Die ganze universelle Energie gebündelt ist in mir geflossen.
Irgendwann hatte ich auch nur noch ein Plastik Geruch im Körper wahrnehmen könne so wie das DMT riecht halt, es hat sich angefühlt als ob meine Energiebahnen verglühen.

Was merkwürdig auch gewesen ist das ich nach 5 Minuten nach dem Trinken komplett in den Visionen versunken bin, das hat so schnell eingeschlagen.

Irgendwann hatte ich auch eine Reizüberflutung wie man es von zu viel DMT kennt, ich glaube das war das absolute ende was man da drauf erfahren kann und wenn man dies nicht zulässt oder loslässt kann es schmerzhaft werden.

Seit dem habe ich nicht mehr so strakes Ayahuasca getrunken, habe davor echt mächtigen Respekt bekommen, nach dieser Erfahrung.

Man muss dazu sagen das es mein 4 Tag in Folge war und die Wirkung hat von Tag zu Tag enorm zugenommen so gut wie nix gegessen auch.

Jetzt nach 2 Jahren werde ich wieder mich damit beschäftigen, denn ich habe eine Sache die dringend geheilt werden muss.

Werde dies aber alleine machen mit selbst gebauten Aya denn aus dem Jungel ist es mir zu strak um damit Effizient Arbeiten zu können.

Früher war ich aber auch der Meinung das viel auch viel Hilft aber mittlerweile lieber langsam Ran Tasten und sich Hocharbeiten.

Mit DMT hatte ich besonders die ersten Erfahrungen mega Horror aber mittlerweile habe ich gelernt woher dies kam und seit dem habe ich fast nur positive Erfahrungen, nur was ich seltsam finde ist das es bei mir eine Toleranz aufbaut bei gebrauchten DMT.

DMT ist kurz und heftig aber Aya kann genauso heftig werden wenn nicht sogar heftiger wie ich finde, da es auf den Körper so abnormal einwirkt.
Und irgendwann wenn die Zirbeldrüse zusätzlich anfängt zu arbeiten hat man so viel DMT in sich das man denkt man explodiert.
Aber ich war nicht bereit für so eine intensive Erfahrung die vor allem so extrem lange ging, wenn es nur 2 Stunden sei OK aber die 6h Peak haben mich echt auseinander genommen.

Beim Gerauchten DMT habe ich immer die 15 min eingespeichert, auch wenn es mich an komischen Gefühlen Ängsten bringt kann ich dies irgendwie besser zulassen als das Aya.
Angst vor der Erfahrung habe ich keine nur vor mir eigentlich und der dauert etwas, denn einige Sachen sind nicht in Frieden und was man dort an Negativität wahrnimmt, kam bis jetzt immer von mir selbst und nicht von Aya oder DMT.

Habe viele Wesen dort getroffen so viele das ich die gar nicht mehr zählen konnte, die waren immer sehr nett.

Ein Tipp wer eine 5 meo Erfahrung haben möchte sollte ca. 10mg dmt plus 2mg 5 meo mischen um sich vorzubereiten.

Ich habe die beiden auch früher gemischt, kam mir wesentlich besser vor als das 5 meo einzeln zu inhalieren.

Werde mich wieder langsam Ran Tasten und schauen wie schnell dieses Gebräu mich heilen kann oder ich es schaffe mich von den Blockaden vollständig zu lösen.

Ohne ein Shamanen kann so eine Erfahrung richtig schief laufen, aber für mich ist irgendwie alleine das beste Setting oder mit einer Partnerin, da habe ich meine Ruhe und wenn ich Mal agressionen verspüre wie du es meintest kann ich die auch raus lassen.

Habe in der Erfahrung auch eine Tür fast kaputt geschlagen, weil ich nicht Pipi machen konnte.

Was ich mich nur Frage ist, hängt die Dosierung denn überhaupt mit der Intensität der Erfahrung ab?
Irgendwie passt da was nicht, es fühlt sich so an als ob die Intensität wer anders bestimmt das Universum odee Aya oder DMT.

Ich hatte nach 4 Tagen DMT rauchen irgendwie keine Wirkung mehr und an einem anderen Tag mit 20 bis 25mg eine Erfahrung die gefühlt high Dose sein könnte.
Aber ich benutze auch keine Wage um erhrlich zu sein, man sollte schon den Grundvertrauen der Augen haben wie viel man rauchen will und es nicht an einer Waage abhängig machen.

Schöne Nacht ihr Lieben.
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