Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

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Herr von Böde
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Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

Beitrag von Herr von Böde » 26. Apr 2022, 02:17

Spielt es eine Rolle ob das Kribbeln des feuchten Grases, welches meine Haut reagieren lässt an jenen Stellen die es kitzelt, einer Frühlingsmilde, einer Herbstkühle, einer Sommerfrische oder einer Winterkälte herrührig ist?
Die Winterkälte die will ich nicht.
Die Winterkälte spielt eine Rolle, nicht die Frage nach ihr.
Ich lasse mich abholen von den Psytrancebeats, von der Melodik auf meinen Ohren, da ist keine Kälte, da ist Geborgenheit, eine Umarmung.
In der stillen Frühlingsnacht, die Musik herabgedreht, was bleibt da?
Das feuchte Gras, ein organischer Duft, Einheit, Allheit...


Dies und Jenes...


Winterkälte. Winterkälte bleibt.

-------------------

"Life Begins At The End Of Your Comfort Zone!"


https://de.wikipedia.org/wiki/Moralische_Kompetenz
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Herr von Böde
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Beitrag von Herr von Böde » 26. Apr 2022, 02:18

Bild


:lol:
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Putrema
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Re: Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

Beitrag von Putrema » 26. Apr 2022, 05:55

Moin,

ich nehme an, das bist du? Ich habe dieses Jahr noch keine Nacht im freien verbracht, obwohl es da sicherlich schon gute Möglichkeiten gab. Letztes Jahr hatte ich eine wunderbare Morgentauerfahrung nach dem aufwachen (ohne substances). Das Vogelkonzert. Danach stand auch noch ein Fuchs vor mir uswusf. Ok, so herum habe ich es noch nicht betrachtet, dass die Winterkälte alles durchdringt. Eher anders herum: nämlich dass der Sommer auch in den tiefsten Winter strahlt. Weiß zwar nicht, wo du lebst, aber zumindest ein paar Tage im Jahr sollten doch sehr laue Nächte dabei sein?
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kleinerkiffer84
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Re: Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

Beitrag von kleinerkiffer84 » 26. Apr 2022, 20:15

Naturtrips haben etwas besonderes, auch wenn die Temperaturen oft suboptimal sind.
Früher habe ich das ständig gemacht das ich in der Natur trippe, in den letzten Jahren habe ich dann infolge der Ausgangssperre immer zuhause getrippt.
Mir ist jedoch aufgefallen, dass ich mich damit wohl etwas verweichlicht habe.
Früher war ich sehr abgehärtet und habe oft ganz Nächte draussen trippend verbracht, bei jedem Wetter. Ich weis noch, ich habe mal bei strömendem Regen und Kälte in einer Februar Nacht im Wald Ayahuasca getrunken. :lol:

Als ich neulich seit langem wieder mal für vielleicht 2 Stunden für einen DMT Trip Nachts in den Wald gegangen bin, zu einem Tripplatz von früher, ist mir aufgefallen, dass ich heutzutage sehr viel empfindlicher bin, was Kälte angeht. Obwohl es bestimmt 5°C hatte, hat die Kälte teilweise direkt in den Knochen und Eingeweiden weh getan.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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Re: Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

Beitrag von Putrema » 28. Apr 2022, 18:58

Ok, hab ich die Nacht nachgeholt :D:D:D

Kurz vor der Abenddämmerung packte es mich und ich wollte mein Zelt studieren, und schließlich einweihen, dass ich letztes Jahr gekauft hatte. Damit habe ich eiskalt etwas illegales getan, aber was solls. Die Kälte war schon erstaunlich kalt aber war voll im Rahmen. Ich habe schon Lust, auszuufern mit meinem Text, die Morgendämmerung, die Vögel usw. Aber ich belasse es jetzt hiermit: ich habe heute Bilsenkraut gefunden. Die Blüten sind schon eindeutig. Dem bin ich zuvor noch nicht begegnet. Mich juckte es aber wenig, etwas davon mitzunehmen, ich beließ es einfach bei dem Duft, der durch meine Nase ging.
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Re: Die Grausamkeit Des Feuchten Grases, eine Morgenerfahrung

Beitrag von Putrema » 22. Mai 2022, 21:43

Habe vor einigen Tagen draußen unter freiem Himmel geschlafen. Zunächst war es bewölkt, doch dann wurde der Himmel sternenklar. Ich hatte bloß eine dünne Autodecke dabei und ein paar Anziehsachen halt. An einem spot formte ich aus einem großen Holzhäckselhaufen in einer Viertelstunde einen wirklich gemütlichen Schlafplatz, vorallem weil der Haufen noch einige Zeit die Hitze des Tages gespeichert hat und abstrahlte. Die Mücken nervten zwar ein wenig, aber es war übersichtlich und die Beschäftigung mit den Mücken hielt mich halb wach. Es war zwar unterm Strich eher kühl, aber auch hier, die Beschäftigung mit der Kühle war erfrischend. Ich hatte sogar die 2,5 Gramm indischen Cubensis dabei, weil jemand danach verlangte, aber der war dann einfach weg. Ich überlegte mir, ob es Zeit wäre für mich etwas zu taken, aber ich unterließ es, es war noch nicht die Zeit. Letztlich schlief ich vielleicht nur 2 Stunden, dann war der nächste Tag da und ich holte und verleibte mir die Morgendämmerung während des Spazierengehens ein. Die Vöööögel und so. Die relative Ruhe. Nice nice.

Aso, und: der Morgentau hat mich regelrecht überfahren, das war schon eine experience
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