Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

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kleinerkiffer84
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von kleinerkiffer84 » 31. Mai 2018, 19:18

Noch ein weiteres ganz typisches Bild, welches die Wirkung von Salvia verdeutlich.
So fühlt es sich an, wenn die Schichten des Egos runter gezogen werden.
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Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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Arkan
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von Arkan » 1. Aug 2018, 20:39

Ich möchte mal von meinen Erlebnissen mit Salvia divinorum Zigaretten berichten die schon einige Jahre zurück liegen. Die Zigaretten wurden nicht geraucht um sich mit Salvia zu berauschen sondern um zu sehen ob Salvia stimmungsaufhellende Eigenschaften hat. Weil sich Salvia Blätter schlecht drehen lassen habe ich grob geschredderte Blätter in ausgehöhlte Filterzigaretten eingefüllt bei denen ich den Filter drin gelassen habe.

Die erste Zigarette musste ich mehrmals neu anzünden da sie mir immer wieder ausging was störend war. Eine direkte Wirkung habe ich nicht bemerkt und schon gar nicht was man als Trippig beschreiben kann. Trotzdem meinte ich das ich nach dem Rauchen eine bessere Laune als vorher hatte was ich wieder besseren Wissen als Plazebo Effekt ab getan habe.
Ein paar Tage später wiederholte ich alles nur dieses mal krümelte ich etwas Tabak zu den Salvia Blättern damit es besser brennt was dann so komplikationsfrei funktionierte. Wieder hatte ich keine berauschende Wirkung aber wieder empfand ich, dass eine stimmungsaufhellende Wirkung zu verzeichnen war. Immer noch nicht wirklich sicher ob ich diesem Gefühl trauen kann machte ich mir am nächsten Abend 2 Zigaretten fertig um sie wenn alle im Bett sind in Ruhe zu Rauchen. So kam es denn das ich die erste rauchte und nachdem diese durch war ich mir die zweite anzündete. Da ich nach der ersten Zigarette direkt die zweite rauchte kann ich nicht sagen wie Nummer 1 war. Nach der zweiten Zigarette fühlte ich mich richtig gut, so innerlich zufrieden, das ich davon überzeugt war das Sally stimmungsaufhellend bei mir wirkt. Dieser Zustand hielt ungefähr eine gute Stunde an und weil ich meinte es ist nötig rauchte ich dann noch eine dritte Zigarette um das gute Gefühl auszudehnen. Als ich das getan hatte war alles anders. Statt einer Zufriedenheit fühlte ich mich auf einmal ziemlich matt und ich hatte das Gefühl das mir auf eine seltsame Art Schwindelig war. Mich zog es runter so das ich mich auf dem Sofa wieder gefunden habe. Das weitere Gefühl war ein bräsiges Denken bei dem mich Kleinigkeiten im Zimmer wie das Licht der Deckenlampe störte und ich schwitzte stark. Nach gut einer halben Stunde wurde es besser und ich ging in mein Bett um zu Schlafen. Im Bett schlief ich sofort ein mit plastischen Träumen in der Nacht.

Nach diesen Versuchen habe ich noch einige male Blätter geraucht mit etwas weniger Kraut da ich das Gefühl hatte das ich den gleichen Effekt mit einer guten halben Zigarette erreichen kann. 1- 2 dieser Zigaretten halte ich für diesen Zweck als geeignet. Salvia scheint in niedrigen Mengen stimmungsaufhellend zu wirken in höherer Menge nehmen vermutlich die Nebenwirkungen zu oder es ist die unangenehme Zwischenwelt die bei zu geringer Dosis vor der eigentlichen Trip Wirkung durchschritten werden muss. Leider habe ich damals nicht den Mut gehabt eine größere Menge Salvia Kraut zu rauchen um die andere Seite zu erkunden. Für die Zukunft habe ich mir das fest vorgenommen wenn ich denn mal wieder an Blätter dran komme.

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Zebra
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von Zebra » 1. Aug 2018, 21:18

Danke für den Bericht, finde ich super interessant das Thema :good:
Soweit ich mich erinnern kann gibt es sogar Studien die man im Netz finden kann, die die anxiolytische und antidepressive Wirkung von Salvia divinorum in kleinen Dosen bestätigen.

Vor etlichen Jahren habe ich Salvia ebenfalls geraucht in einem Joint angetestet.
Es entfaltete nicht die volle Wirkung, ich würde es nicht als Trip bezeichnen, sicher sehr lowlevel.
Ich begab mich an "meinen" Platz im Wald und als ich nach dem Rauchen die Augen schloss, waren die Umgebungsgeräusche sehr laut, wie das Vogelzwitschern, was ich als sehr störend empfand.
Es wälzte sich von rechts eine Art rote Wand/Masse heran, in der ich mit der rechten Hälfte meines Körpers steckenblieb, während die andere noch "draussen" war.
Es war aber mehr ein Fühlen, als ein richtig sehen.
Nach einigen Minuten ebbte die Wirkung wieder ab.

Jetzt wo du es erwähnst: nach den Salvia-Erfahrungen (meistens auch sehr lowlevel) fühlte ich mich eigentlich niemals irgendwie schlecht.
Sondern im Gegenteil eher erfrischt und gut gelaunt.
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kleinerkiffer84
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von kleinerkiffer84 » 3. Aug 2018, 21:15

Ja, dass kann ich ebenfalls genau so bestätigen.
Salvia Erfahrungen haben definitiv eine reinigende Funktion, auf eine ganz eigene Weise. Es ist wieder eine andere Form der Reinigung als die 5-MeO Energie.
Bei Salvia habe ich das Gefühl, dass all der negative Müll nach links hinausgezogen und entmaterialisiert und neutralisiert wird.
Das besondere ist auch, dass bei Salvia das Set nicht ganz so wichtig ist, wie bei anderen Psychedelika. Ich habe schon oft mit schlechter Grundstimmung einen Trip unternommen, denn mein Bauchgefühl
sagte mir, dass Salvia mir nun genau die Erfahrung geben wird, die ich brauche und genauso war es dann auch. Ich fühlte mich nach der Reise wunderbar erfrischt und gereinigt.
Häufig wird dieser Reinigungsprozess auch in einer metaphorischen Weise bildlich am Trip dargestellt. Ich weis noch, vor ein paar Jahren, habe ich mal mit starken Depressionen einen Salviatrip unternommen,
bei dem mir die Göttin dann mit einem Mähdrescher durch den Kopf gefahren ist, der alles negative hinaus gewirbelt hat. Danach fühlte ich mich ohne Übertreibung, als ob eine Reset Taste gedrückt worden wäre, und mein System neu hochgefahren wurde. Besonders ist auch dieses Schwitzen und Ziehen auf Salvia, dass ist kein normales Schwitzen sondern das ist eine Art waschen von innen heraus, sehr schwer zu beschreiben.
Salvia ist eine schamanische Heilpflanze der ganz besonderen Güte. :heart:
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von syzygy » 4. Aug 2018, 09:36

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chronic
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von chronic » 22. Aug 2018, 17:38

Traditional Medicine from Southern Mexico Offers Help with Addiction

The “divine sage,” Salvia divinorum, is a promising new scientific tool

For hundreds of years, the Mazatec people of Oaxaca in southern Mexico have conducted rituals that combine their own ancient beliefs with those of Catholicism. Healers use herbs and other plants, incense, and chanting in order to learn the cures for illness, seek out lost objects and people, and travel to spiritual or astral dimensions. The most famous component of their rituals is the “magic” mushroom, which contains the psychedelic chemical psilocybin. Another tool in the Mazatec healing toolbox is “divine sage,” Salvia divinorum, which is said to belong to the Virgin Mary and the leaves of which are consumed for their physical and spiritual healing powers. If the patient has prepared their body and mind properly beforehand, if patient and healer are both able to sing well enough during the ceremony, and if the Catholic Saints and indigenous spirits are amenable, a ritual involving the use of Salvia can purportedly lead to profound healing.

One of the most intriguing reasons to participate in these Salvia rituals is for the healing of substance abuse and dependence. We have traveled to Oaxaca to learn from the healers and villagers about the history of Salvia and its uses. The results of our fieldwork with the Mazatec will be published later this year and can be followed here. The Mazatec employ Salvia as an effective treatment for arthritis and inflammation, headaches, gastrointestinal and other problems. Oaxacan villagers also told us of Salvia helping to cure people of addictions to alcohol, inhalants, and stimulants such as cocaine. They believe that the feminine entity that inhabits the plant heals the body, teaches the patient what causes and sustains the addiction, and guides the patient on the road to recovery and a balanced life.

Scientists are beginning to uncover what may be happening during these rituals, as outlined in a recently published review paper. Salvia alters dopamine levels in ancient parts of the brain responsible for motivation, reward, and the internal sense of what is going on in our bodies. The Mazatec use Salvia as part of a larger ritual and worldview that cannot be reduced to a single pharmacological mechanism. However, by studying Salvia, we may be able to better understand the addiction process in the brain and devise new treatments for stimulant-use disorders. Western medicine has developed pharmacological treatments for the abuse of opioids, alcohol, and tobacco, but not for psychostimulant abuse. Increasing our understanding of Salvia and the brain may help us to reduce the suffering of those who abuse and are dependent upon cocaine and other stimulants.

Salvia leaves contain over a dozen unique chemicals, including salvinorin-A, which is the most potent naturally occurring psychedelic substance known. It is about 10 times more potent than psilocybin, for instance. Salvinorin A is a selective kappa opioid receptor agonist, which is unlike any other psychoactive substance. Drugs like psilocybin, LSD, and MDMA produce their psychedelic effects by activating part of the serotonin system. Salvia does not affect the serotonin system — and LSD, psilocybin, and all the rest do not affect the kappa opioid system in any way.

Salvinorin-A seems to disrupt many of the effects of cocaine and the addiction cycle. For instance, rats tend to move about more frequently when given cocaine compared to placebo. Rats given salvinorin-A and then cocaine do not display this cocaine-induced hyper-locomotion. Salvinorin-A is not a general sedative though, as rats on salvinorin-A do move about as normal in an open field. Rats trained to push a lever to give themselves cocaine will do so rather frequently when they have nothing else to do. Rats given salvinorin-A will push the cocaine lever much less frequently, but will push a lever for sugar water just as frequently as usual. Salvinorin-A does not seem to suppress movement, lever pushing, or motivation for stimuli. Instead, it seems to suppress only cocaine-related behaviors and motivation.

These anti-addiction effects are likely due to salvinorin-A’s influence on kappa receptors, and how the kappa system affects dopamine. Dopamine receptors and kappa receptors act in opposite and complementary ways in order to maintain balance. The first thing a stimulant like cocaine does is hijack the brain’s natural reward circuitry by increasing dopamine levels in the basal ganglia. Increased dopamine feels good. It is euphoric, and it can lead to impulsive and frequent drug use. Salvinorin-A, in contrast, reduces dopamine levels in parts of the basal ganglia. This leads to what is termed “dysphoria”, the opposite of the euphoria that cocaine elicits. Dysphoria is not uncontrollable sadness, weeping, and gnashing of teeth. It is more of a dissociation from the warmth and familiarity of the body and human connections. One of my research participants said they were aware of everyone and everything in the room as if through a tunnel or a long cardboard tube. You become distanced from being a body, and you can even lose connection with the body entirely.

Another factor in salvinorin-A’s anti-addiction effects is interoception, a term that refers to both the internal state of the body at any given time, as well as the emotional response to the body. At any given time, our bodies are giving off hundreds of signals about our muscles and skin and organs and orientation and location in space. All these signals come up into the brain where they are collected in the insular cortex, which is right next to, and connected with, the basal ganglia and is also densely packed with kappa receptors.

Over time, cocaine subtly but substantially alters one’s sense of interoception. When a rat or a human impulsively takes cocaine, the insular cortex compares the internal milieu of “body before drug” with that of “body on drug”, finds the “body on drug” milieu to be the more pleasurable of the two, and initiates more impulsive drug use. Later, the insula compares “body on drug” to “body after drug”, again finds “body on drug” more pleasurable, and initiates compulsive drug seeking and use. Over time, cocaine causes the insular cortex to devalue what used to be rewarding stimuli. Things that used to be pleasurable are not any more. The drug becomes the only thing that is pleasurable, that leads to that dopamine release. However, the addiction process is not as simple as reducing interoceptive input to the insula. Pleasurable signals are blunted, but unpleasable signals are enhanced. Aches and pains are magnified, so that a person with a long-term substance use disorder feels bad things very clearly and frequently, and feels good things very rarely, unless it is the drug.

Human studies show salvinorin-A profoundly alters interoception. We recently published a study in which we had healthy adults inhale vaporized salvinorin-A. We found that low doses of salvinorin-A increased interoception, meaning that subjects experienced their own bodies as safe and trustworthy. In contrast, high doses of salvinorin-A increased dissociation and decreased interoception, meaning that subjects lost both the ability to sustain and control attention to body sensations as well as awareness of the connection between body sensations and emotional states. These findings are in line with a study one of us conducted showing that salvinorin-A affected perception of the body.

The Mazatec have used Salvia to treat addiction for hundreds of years as part of a cultural and religious tradition that is quite outside Western pharmacology. They cultivate the plant in secret places and collect fresh leaves the day of the ritual. Patients must maintain a strict diet, abstaining from sex, alcohol, and certain foods for several weeks. Ceremonies are held at night in complete darkness and may last three to four hours. The distinction between self and other, between the internal and external worlds, breaks down during these complex rituals. The healer mediates between the patient and the spirits, asking for health and wellness. After the ceremony, the healer prepares an amulet of plant leaves and spices for the patient to carry in order to complete the ritual. We owe it to the Mazatec people that this plant has survived until now. By the cultivation of cuttings in their homes and lands over the centuries, the Mazatec have made it possible for Western science to begin to uncover its medicinal properties. We feel that this plant, the people who live with it, have more to teach us still.

https://www.scientificamerican.com/arti ... addiction/
Ge'ez ጫት

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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von Bosche » 21. Okt 2018, 10:24

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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von hand » 29. Okt 2018, 22:54



35 Gramm Blätter :o

Pink cats and blue rabbits. What is this, a psychedelic for 5 year olds? :85:
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von kleinerkiffer84 » 30. Okt 2018, 20:05

Genial :peace: :85:
Ich liebe Mc. Kenna Vorträge, dass könnte ich mir stundenlang anhören :good:
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Zebra
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Re: Salvia divinorum: Bilder, Filme usw.

Beitrag von Zebra » 18. Dez 2018, 20:00

Interessanter Erfahrungsbericht über eine Heilzeremonie mit Salvia divinorum bei den Mazatecen.
Kommt aber erst zum Schluss, die vorangehenden Themen sind aber auch nicht uninteressant.

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