Aussteigen/Selbstversorgung

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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon Herr von Böde » 18. Aug 2019, 15:21

Zum Sonntagsessen (es dürfte auch noch für 1-2 Mahlzeiten mehr reichen) mal die ersten Kartoffeln aus der Erde geholt etwa 1/3 der letzten von 9 Reihen wahrscheinlich hab längst nicht alle geborgen, da dürften ein paar Kartoffeln zusammenkommen... Zum Glück keine sonderlich dicken ;-) Hier die Sorten "Laura" (rot) und "Belana" die Belana neigen offenbar zum Platzen.

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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon Herr von Böde » 10. Sep 2019, 15:44

So, die lezten Kartoffeln sind aus der Erde in die Erde gebracht :) , mal gucken wie lange die halten und ob gar noch was als Saatkartoffeln zu verwenden sein wird:

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Gaanz viele hocharomatische Walderdbeeren :)

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Meine Säulen hatten eine Begegnung mit Kindern ^^
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An einigen Feldrändern der Gegend verbreiten sich tolle Düfte:
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harekrishnaharerama
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon harekrishnaharerama » 10. Sep 2019, 16:33

Bei Erdmieten musst Du darauf aufpassen, dass der Inhalt nicht zu warm wird und anfängt zu kompostieren.
Und ein Drahtgitter gegen die Mäuse ist auch notwendig ;)

Eventuell ist die Aufbewahrung in einer Sandtonne oder Kiste besser. Die kann man auch immer mal wieder befeuchten, um für Abkühlung zu sorgen und das Austrocknen zu verhindern.

https://www.gartenfreunde.de/gartenprax ... einmieten/
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harekrishnaharerama
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon harekrishnaharerama » 10. Sep 2019, 16:37

Traditionell werden die Kartoffeln getrocknet und zu Pulver vermahlen. Alternativ kann man sie auch einkochen und im Glas aufbewahren.
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Bender
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon Bender » 10. Sep 2019, 18:47

:smiley32:
Wieviel kg Kartoffeln kamen ca rum? Ich hör schon die Bratkartoffeln brutzeln :drools:
Hat hier eigentlich jemand Erfahrung mit Solaröfen?
Was denkst du wieviel qm Kartoffeln sollte man ausbringen damit man das ganze Jahr versorgt ist?
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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon Herr von Böde » 10. Sep 2019, 22:19

70kg schätze ich kamen da rum, vielleicht auf 50 m2 oder 60?

Ja ich mag auch Bratkartoffeln und hab auf Anhieb eine Sorte gefunden die super dafür geeignet ist : "Laura"... superlecker, fest und wenig Anbackneigung in der Pfanne :)

Der Ausfall durch nicht lagerfähige Kartoffeln ist recht groß, bestimmt 1/4 geplazt oder auf die unterschiedlichsten Weisen angefressen oder beschädigt.

Ich gehe davon aus aus der Fläche auch das doppelte rausbekommen zu können wenn der Boden wirklich gut vorbereitet ist.
Ich hatte jezt einfach in eine magere Wiese gesät und mit ordentlich Kuhdung gedüngt.
Der Boden ist zT. noch extrem verfestigt.
Wer Kartoffeln mag müsste sich mit Übung und optimaler Bodenvorbereitung aus dieser (ich mess morgen mal genau) oder vielleicht maximal der doppelten Fläche gut selbst versorgen können.
Normalerweise sagt mal wohl das eine Saatkartoffel etwa 8-10 Erntekartoffeln bringt.
Willst Du 4 Zenter Kartoffeln brauchst also etwa 20kg Saatkartoffeln und die dazu passende Fläche.
Ich hatte jetzt wohl knapp 10 kg Saatkartoffeln und bin etwas unter dieser Rechnung.

Problem ist dann eben die optimale Lagerung.
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon Herr von Böde » 12. Sep 2019, 13:20

Ich hab mal nachgemessen, die Reihen waren genau 6m lang, davon 9 Stück auf 6,6m. Also knappe 40m2 die Fläche.
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon chronic » 13. Sep 2019, 11:11

Traditionell werden die Kartoffeln getrocknet und zu Pulver vermahlen. Alternativ kann man sie auch einkochen und im Glas aufbewahren.
Nicht unsere normalen Katoffeln der Art Solanum tuberosum. Gemacht wird das mit einer anderen Art die man andersweitig auf Grund ihrer Bitterkeit sonst nicht Essen kann. Den kompletten Namen kriege ich nicht mehr auf die Reihe. Solanum und dann kam ein slawischer Name, vermutlich von einem europäischen Forscher hinten dran. Ich hatte diese Kartoffel vor Jahren mal und sie war so wie sie war definitiv ungenießbar. Vor Ort in den Anden wird das Chuno oder so ähnlich genannt. Es gibt in diesem Zusammenhang noch einen anderen Begriff auf den ich nicht mehr komme, irgend etwas mit T am Wort Anfang.
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitragvon harekrishnaharerama » 13. Sep 2019, 11:45

Ich habe mal eine Doku über Kartoffeln gesehen, in der jedoch noch Peru als das Herkunftsland genannt wurde. Über 200 Kartoffelsorten sollen sie nach der Doku angebaut und per Gefriertrocknung haltbar gemacht haben (Das Wiki sagt sogar über 3000!). Wenn sie dann trocken war, wurde sie zu einem Mehl zerrieben.

Und ja, es gab noch andere Sorten neben der Solanum Tuberosum, die jedoch zumeist nur im puruanischem Klima gedeihen. Nebenbei: Die Sorte "Mayan Gold" ist kein Enkel der Tuberosum, sondern der Solanum phureja. Nicht sehr ergiebig, aber tolles Aussehen und Geschmack.
In dem lange Zeit als Ursprungsland der Kartoffel angesehenen Peru gibt es wiederum mehr als 3.000 endemische Kartoffelsorten. Die meisten können nur in den peruanischen Anden angebaut werden, weil sie aufgrund ihrer geologischen und klimatischen Ansprüche in anderen Weltgegenden nicht gedeihen.
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