Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 22. Dez 2019, 04:02

Ein vorsichtiges Plädoye für ein wenig Realismus:


Wie retten wir das Klima und wie nicht?
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß
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harekrishnaharerama
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von harekrishnaharerama » 22. Dez 2019, 11:39

Er ist im Wirtschaftsbereich unterwegs und dementsprechend ist er reaktionär, was Wirtschaftsstrukturen anbelangt. Er verpackt seine Meinung geschickt(er) in Zahlen - es bleibt dennoch seine Meinung. Es geht hier in diesem Vortrag vielmehr um wirtschaftliche Machbarkeit bzw. Grenzbereiche. Die Realität sieht insbesondere für die Verbraucher wahrscheinlich ganz anders aus. Den kümmert sich, wo sein Mobil herkommt, ob das der Staat Fahrzeuge (Züge, Busse) stellt, man mit dem Fahrrad/Pedelec unterwegs ist oder ein Auto bekommt. Herr Sinn möchte hingegen die Automobilindustrie in Deutschland noch immer retten.

Ich frage mich halt, wie kommt es zu fast fünfstelligen Kündigungszahlen bei Audi, während Elon Musk 5000 Leute für seine Gigafactory einstellen möchte?
Fehlplanungen in der Wirtschaft berücksichtigt der Herr Sinn nämlich nicht, sondern zeigt nur mit dem Finger auf die Regierung.
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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 31. Dez 2019, 04:56

Ganz wichtige Einsichten, nicht nur im Bezug auf das Klima:



Warum CO2-Sparen das Gegenteil bewirkt
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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 8. Jan 2020, 18:26



Cook-Studie widerlegt: Weniger als 1% machen Menschen für Klimawandel hauptverantwortlich!
Medien und Politik erzählen uns den ganzen Tag lang, dass 97% der Klimaforscher sich einig sind, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Aber eine Überprüfung dieser Behauptung ergibt ein ganz anderes Bild.

Die Zahl der 97-prozentigen Einigkeit kommt aus einer Metastudie aus dem Jahr 2013 und wird uns seit dem als unbestreitbare Wahrheit präsentiert. In dieser Metastudie hat ein gewisser John Cook knapp 12.000 Forschungsarbeiten zu den Themen Klima und Umwelt darauf untersucht, ob sie dem Menschen die Schuld am Klimawandel geben, oder nicht. Und als Ergebnis hat Cook präsentiert, dass sich 97 Prozent der Studien und Arbeiten einig wären, dass der Mensch an allem Schuld ist.

Ich hoffe, sie sitzen bequem, denn nun kommt´s: Das war gelogen. Und zwar dreister, als man es sich hätte vorstellen können: Es sind ganze 0,54 Prozent der Arbeiten der Meinung, dass der Mensch auch nur zu mindestens 50 Prozent am Klimawandel schuld ist. Das ist kein Scherz und nun werde ich Ihnen aufzeigen, wie man mit mathematischen Tricks aus 0,54 Prozent 97 Prozent macht.

Weiterlesen: https://www.anti-spiegel.ru/2020/mens...

Zur kompletten Studie von Markus Fiedler: https://www.anti-spiegel.ru/?p=6723
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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 16. Jan 2020, 05:59

Die Merkwürdikeiten gehen ja schon an dem Punkt los, als man 7 !!! verschiedene "Klassen" von "wissenschaftlichen" Meinungen zu dem Gegenstand gefunden hat und dann nicht mehr überlegt hat ob "Konsens" überhaupt der richtige Begriff sein kann.



Der Konsens-Nonsens - Markus Fiedler bei SteinZeit

Da sollte jeder der an der der Wahrheitstreue von Politik und Wisssenschaft noch keinen Zweifel hat unbedingt mal reinschauen.
Unwiderlegbar zerpflückt der ganze Mist - wie ich es schon in der einen oder anderen Fingerübungen angedeutetet habe, nicht so sauber systematisch natürlich und spekulativer. Hier wird empirisch nachgewiesen (anhand der eigenen der Studie zugrunde liegenden Daten) das man hier Betrug begeht, wissentlich.
Man muss nur die Augen aufmachen, schauen, überprüfen. Sapere aude !!!
Absichtliche Täuschung der Öffentlichkeit durch eine Konsensstudie von Cook et al. – Ein weiterer Sündenfall der Medien und der Wissenschaften
Kurzzusammenfassung („Abstract“)

„97 Prozent der Klimawissenschaftler sind sich einig, dass der Klimawandel im Wesentlichen menschengemacht ist.“ So in etwa lautet das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook von 2013. (1)Die Studie verschleiert aber gezielt die tatsächliche Datenbasis und gibt eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse. Was aus der Studie in den Mainstreammedien gemacht wurde und immer noch wird, sindBetrug und absichtliche Täuschungen der Öffentlichkeit.

Die Täuschungen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Das lässt sich problemlos beweisen, in dem man sich die Rohdaten der genannten Studie anschaut. Das Endergebnis lautet: Diese angeblichen 97% Zustimmung hat es nie gegeben.
Einleitung

John Cook hat mit Hilfe von Freiwilligen unter den Lesern der Seite „Skeptical Science“ die einleitenden Kurzzusammenfassungen („Abstracts“) von 11.944 wissenschaftlichen Arbeiten auf bestimmte Kriterien hin untersucht. In die Auswahl wurden alle Veröffentlichungen genommen, die die Stichwörter „Global Warming“ (Globale Erwärmung) oder „global climate change“ (globale Klimaveränderung) enthielten.

Er hat diese Arbeiten 7 Kategorien zugeordnet. Die Kategorien sind:

Die Kategorien kann man übersetzen als…

1: Äußern sich explizit zum AGW (menschgemachter globaler Erwärmung) und ordnen dem Menschen mehr als 50% Anteil am Klimawandel zu.

2: Äußern sich explizit zum menschgemachten Klimawandel, jedoch quantifizieren oder minimieren den Anteil nicht.

3: Äußern sich implizit zum menschgemachten Klimawandel (z.B. durch Erwähnung desselben).

4: Nehmen keine Position ein.

5: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel wenigstens implizit ab

6: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel explizit ab, quantifizieren aber nicht den Anteil.

7: Lehnen den menschgemachten Klimawandel ab und behaupten, der menschliche Anteil liegt unter 50%.

Schon an dieser Einordnung fällt ein systematischer Fehler auf, denn die Gruppe 2 muss sich zumindest mit den Gruppen 5, 6 und 7 inhaltlich überschneiden. Diejenigen, die dem menschgemachten Klimawandel zustimmen aber nicht über 50% sehen, minimieren eigentlich sinngemäß den Anteil des Menschen (Kategorien 5 und 6) bzw sehen ihn definitionsgemäß unter 50% (Kategorie 7). Es ist schwierig, hier eine eher zustimmende bzw. ablehnende Haltung der Autoren zum anthropogenen Anteil der Klimaveränderung herauszulesen, vor allem, wenn die Abstracts wie gewohnt sehr sachlich und vorsichtig geschrieben sind, fehlen regelmäßig Äußerungen, die hier eine eindeutige Zuordnung ermöglichen.

Cook et al geben auch zu, dass es einige Schwierigkeiten bezüglich der Kategorisierungen gab:

„Anfänglich stimmten […] und 33% der Befürwortungsbewertungen nicht überein. Die Bewerter konnten dann ihre Bewertung über das Websystem vergleichen und begründen oder aktualisieren, wobei die Anonymität gewahrt blieb. Danach stimmten […] 16% der Befürwortungsratings nicht zu; Diese wurden dann von einem Dritten gelöst.“

(Automatische Übersetzung aus dem Englischen)

Bei glatten 33%, später 16% gab es also Schwierigkeiten bei der Zuordnung, die dann eine dritte Person quasi per Richterentscheid einfach so vornahm.

Auch beim Thema implizite Erwähnung des menschgemachten Klimawandels habe ich so meine Zweifel an dieser Veröffentlichung. Cook et al. nennen folgendes Textbeispiel:

„… die Kohlenstoffbindung im Boden ist wichtig für die Eindämmung des globalen Klimawandels“

Schön, dass hier über Klimawandel geredet wird. Hier wird aber keine Aussage zum menschlichen Anteil am Klimawandel getätigt. Das allermeiste CO2 bzw. der allermeiste Kohlenstoff in der Atmosphäre ist nicht vom Menschen erzeugt, daher gibt es hier keine zwingende Annahme, dass der Autor einen anthropogenen Einfluss annimmt, nur weil er Kohlenstoff im Boden binden will.
Tricks und Zahlenakrobatik

Aber bewegen wir uns hier im Folgenden zunächst unkritisch auf den Spuren der Gedankengänge von John Cook. Die Frage lautet, wie kommen Cook et al. auf 97%?

Und dazu habe ich mir die Originaldaten (2) vorgenommen, die von Cook et. al. veröffentlicht wurden und darin von einem Tabellenkalkulationsprogramm nachzählen lassen, wie viele wissenschaftliche Veröffentlichungen von Cooks Mitarbeitern den einzelnen Kategorien zugeordnet wurden. Diese Rechnung dauert in etwa 5 Minuten.

Und das Ergebnis war ernüchternd. Schauen Sie einfach selbst:

Wichtig ist für den aufmerksamen Leser zunächst, dass in der Originalarbeit die obige detaillierte Tabelle in keiner Form in der Veröffentlichung von Cook et al. Erwähnung findet! Eine detaillierte Auflistung der Messergebnisse fehlt. Ich habe aber gelernt, dass man zwingend immer alle Messergebnisse präsentieren muss. Und da es sich nur um 7 einfache Zahlen bzw. die daraus ermittelten Prozentwerte handelt, kommt hier ein Platzproblem bei Drucksetzung auch nicht in Frage.

Dem Leser wird also beispielsweise systematisch verheimlicht, dass lediglich 0,54% aller Autoren, die etwas zum Klimawandel schreiben, den Menschen als wesentlichen Treibers des Klimas sehen.

Diese Prozentzahl taucht tatsächlich im gesamten Artikel von Cook et. al nicht auf! Nicht als Tabellenwert, nicht im Fließtext.
(...)
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