Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

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Leuchtkugel
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Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 12. Sep 2019, 22:17

Hallo Liebes Forum

Am späten am des 09. September spielte ich aufgrund meiner wieder entdeckten Leidenschaft für das musizieren, Klavier auf meinem D-Piano mit Kopfhörern.
Bewusst darüber was passieren kann wenn man die Kopfhörer zu laut einstellt und ich allgemein sehr empfindlich auf zu laute Geräusche reagiere, die ich dann nur noch als unangenehmes dröhnen wahrnehme, wählte ich eine angenehme mittelleise Lautstärke.
Da war ich doch ganz schön überrascht als ich die Kopfhörer nach fertigem spielen abnahm und plötzlich einen ziemlich kräftigen druck und lauten Tinitus auf meinem linken Ohr hörte.
Bis jetzt will ich nicht glauben das das von der doch sehr angenehm milden Lautstärke unter den Kopfhörern kam, sonder vermute einen geistigen Ursprung.
Sprich mein innerer Schweinehund will mich davon abbringen zu musizieren und darin mein Glück zu finden, deshalb der Hörsturz.
Das einen Tag später dann noch ein leichter Schmerz im rechten Ohr hinzu kam bestätigt mir diese Annahme.

Der Tinitus ist nichts neues, den habe ich schon seit 20 Jahren durch ein Knalltrauma, lediglich die Lautstärke war deutlich höher als gewohnt.
Da ich bereits 2 mal einen Hörsturz hatte, einmal wie gesagt durch ein Knalltrauma in der Kindheit und etwa 2 Jahre später ohne erkennbaren Grund erneut, ahnte ich schon das es wieder dasselbe ist.
Ich wartete noch den gesamten folgenden Tag ab ob es nicht doch einfach wieder weg geht, was leider nicht der Fall war und entschied dann einen HNO zu kontaktieren.

Da ich noch sehr gut die unangenehme, je 14 tägige Spritzkur mit Cortison aus Kindheit und Jugend in Erinnerung hatte, bei der sich meine Adern so weit in den Arm zurück gezogen haben, das die Schwestern zig mal daneben stachen ehe sie endlich trafen, was die pure Folter war und meine Arme hinterher aussahen wie die eines Heroinjunkie, entschied ich mich dieses mal einen Arzt aufzusuchen der eine ganzheitlich Heilmethode verspricht und wurde dann 50km entfernt von meinem Wohnort fündig.

Die Ganzheitlich HNO Praxis sowie Behandlungsmethode stellte sich dann aber leider als äußert Schulmedizinisch orientiert heraus, sodass ich auch genauso gut zu einem HNO in meiner Heimatstadt hätte gehen können der ebenfalls die Naturheilkunde anbietet, da von einer ganzheitlicher Heilungsmethode gar nichts zu merken war, die gesamte Behandlung verlief fast genauso wie in meiner Kindheit beim Schulmediziner auch.
Nach dem Hörtest hieß die Diagnose wie erwartet Hörsturz auf dem linken Ohr, während der Schmerz auf dem rechten Ohr von einem verspannten Kiefer kommt.

Die Ärztin bot mir daraufhin dann Cortison oder als Naturheilmethode Ginkgo an, ich entschied mich natürlich für Ginkgo. (das war auch schon der einzige Unterschied zur medizinischen Behandlung in meiner Kindheit)
Daraufhin gab sie mir ein Rezept für "Tebonin", das Zeug hier https://www.tebonin.de/ die 120mg Tabletten gegen Ohrgeräusche, die ich 2 mal täglich über 2 Wochen nehmen soll.

Die Tabletten schmecken nach gar nichts, da sie mit einer Schicht überzogen sind, vermutlich aus Gelatine.
Davon halte ich eigentlich nichts, den gute Medizin muss bekanntlich bitter schmecken.
Gerade da hätte ich von einer ganzheitlich praktizierenden Ärztin schon erwartet, eine bitter schmeckende Medizin zu bekommen, denn diese bringt die Selbstheilungskräfte von Körper Geist und Seele doch erst so richtig in Schwung und unterstützt sie dadurch optimal.
Deshalb werde ich das Zeug einfach zerbeißen anstatt es nur zu schlucken und darüber hinaus mit einem Lindenblütentee, der bei mir längst als sanft wirksames Allheilmittel gilt, runter spülen.
Auch meine Intuition sowie mein Instinkt sagt mir, das die Kombination problemlos funktioniert, weshalb ich das einfach tun werde.
Die Vorgehensweise werde ich wohl auch der Ärztin in der Folgeuntersuchung erklären.

Die Wirkung des Ginkgo konnte ich dann ganz gut bei einem anschließendem Nickerchen nach dem Konsum an den Ohren, durch die dort erhöhte Blutzirkulation spüren.
Ich bin guter Dinge das meine Ohren gut verheilen werden.
Wegen dem teuflischen Schweinehund in mir, überlege ich bereits mir auch hier Hilfe ins Boot zu holen.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 14. Sep 2019, 00:15

Die beiden Pillen heute habe ich wie angekündigt zerkaut und dann mit Lindenblütentee herunter gespült.
Der Ginkgo schmeckt recht bitter und unangenehm, so wie eine gute Medizin eben schmecken muss. =)

Der Schmerz im rechten Ohr hat bereits komplett aufgehört und ist nur noch dann zu spüren wenn ein lautes Geräusch zu hören ist.
Der Druck auf dem linken Ohr hat bereits deutlich nachgelassen und auch der laute Tinnitus ist bereits ein klein wenig leiser geworden, auch die Schmerzen bei mittleren und lauten Geräuschen sind nur noch halb so wild.

Ich bin überrascht wie schnell die Kombination aus Ginkgo und Lindenblütentee zu ersten Heilerfolgen führt.
Dazu habe ich 2-3 mal am Tag meinen Kiefer links und recht ein wenig an den Stellen, mit kreisenden Bewegungen massiert, an der die Ärztin erkannt hat, dass der Schmerz im rechten Ohr von einem verspanntem Kiefer kommt.
Mein morgendliches wie abendliches Dankgebet im Bett vor dem Aufstehen bzw. dem Einschlafen, ergänzte und ergänze ich auch um ein Danke für die Heilung um die ganzheitliche Heilmethode zu komplettieren.
Ich denke alles zusammen führt zu diesen schnellen ersten Erfolgen.

Die Medizin stellt hierbei die Heilung über den Körper da, die Massage die Heilung über den Geist und das Gebet die Heilung über die und der Seele durch die höheren Mächte.
Natürlich hat auch die Massage eine entspannende Wirkung auf den Körper und die Pflanzenmedizin eine unterbewusste Heilung über den Geist.
Die Medizin wird dem Körper zugeführt und wirkt über ihn, deshalb steht sie für den Körper.
Die Massage fokussiert den wahrnehmbaren Teil des Bewusstsein, also den Geist auf die zu heilende Stelle, deshalb stellt sie den Geist da.
Das Dankgebet fokussiert den für uns gewöhnlicherweise nicht wahrnehmbaren Teil des Bewusstsein, also die Seele, auf die zu heilenden Dinge und nimmt sie so an, also steht das Dankgebet für die Seele.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 19. Sep 2019, 23:19

Die Hälfte der Packung des Ginkgo Medikament ist nun verbraucht.

Der Hörsturz ist so gut wie geheilt.
Meine Ohren reagieren völlig normal auf Geräusche und der Druck auf den Ohren ist quasi komplett weg, nur morgens nach dem Aufstehen war er heute noch ganz leicht zu spüren.

Lediglich der Tinnitus ist noch lauter als vor dem Hörsturz, ist aber auch schon beträchtlich zurück gegangen.
Das ist etwas das Cortison in meiner Kindeheit und Jugend überhaupt nicht hinbekommen hat.
Dort war eine äußerst kostspielige Akupunktur Therapie notwendig, die nicht mehr Gebracht hat, als meine Mischung aus den Ginkgo Tabletten und dem Lindenblütentee bis hierhin.

Was die Massage angeht, bin ich inzwischen dazu übergegangen die Ohrläppchen zu massieren und habe dabei die entdeckung gemacht das daraufhin meine Ohren ganz schön warm werden.

Die halbe Packung ist ja noch da, mal sehen wie weit das noch reicht.
Vielleicht geht mein Tinnitus ja zum ersten mal seit dessen Auslösung komplett weg.
Das war übrigens auch immer eine der 3 Wünsche die ich wählen würde, bei der Fantasie einen Flaschengeist zu finden. =)
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 29. Sep 2019, 14:33

Inzwischen habe ich die letzte Ginkgo Tablette genommen.
Von Hörsturz ist nichts mehr zu merken und der Tinnitus ist seit dessen eintreten wieder deutlich leiser geworden.
Die Lautstärke ist aber noch nicht so weit zurück gegangen, als wie sie vor dem Hörsturz war.
Letzterer ist eindeutig geheilt, hier hat der Ginkgo stets mit heißem Lindenblütentee, über die letzten 2 Wochen eingenommen sehr gut bei der Heilung geholfen.
Da ich die Tabletten immer zerkaut hatte und der Geschmack doch sehr bitter war, bin ich nun auch sehr froh diese Medizin nicht mehr nehmen zu müssen.

Nach erfolgloser Suche im Internet nach einer heimischen Heilpflanze gegen Tinnitus, bin ich in meinem Buch "Das Große Buch der Heilpflanzen" fündig geworden.
Ein tolles Buch, dafür gebe ich gerne eine Empfehlung raus.
Das Große Buch der Heilpflanzen aus Seite 80 & 81 hat geschrieben: Quelle: Das Große Buch der Heilpflanzen von M. Pahlow aus den Seiten 80 & 81

Bibernelle
Große Bibernelle: PIMPINELLA MAJOR (L.)
HUDS. (PIMPINELLA MAGNA L.)
Kleine Bibernelle: PIMPINELLA SAXIFRAGA L.
Doldengewächs, APIACEAE (UMBELLIFERAE)
Volksnamen: Bockwurz, Pefferwurz, Pimpernell, Steinpeterlein
Anmerkung: Auch der Kleine Wiesenknopf (SANGUISORBA MINOR SCOP.)
wird gelegentlich als Bibernelle oder PImpinelle bezeichnet, so daß Verwechslungsgefahr besteht!
Arzneilich verwendete Pflanzenteile: Die Wurzel
Drogenbezeichnung: Bibernellwurzel = PIMPINELLAE RADIX (früher: RADIX PIMPINELLAE)

Botanik: Pflanzenbeschreibung: Die Große Bibernelle wird je nach Standort über 1m hoch.
Der Stengel ist kahl, hohl, gefurcht und bis zur Spitze entfernt beblättert. Die Blätter sind einfach fiederschnittig,
die Blüten in 5- bis 12strahligen Dolden angeordent, ohne Hüll- und Hüllchenblätter. Die Blüten sind weiß, oft rosa.
Die Kleine Bibernelle ist deutlich zierlicher und kleiner. Die mittleren und unteren Blätter sind feiner zerschlitzt.
Blütezeit: Juni bis August.
Vorkommen: Beide Arten kommen auf Wiesen, an Gräben und auf sonnigen Hängen,
auf Schutthalden, an Ufern und auf Ödland häufig vor.

Ernte und Aufbereitung: Sorgfältig bestimmen - Verwechslungsmöglichkeit mit anderen, giftigen Doldenblütlern!
Die Bibernellenwurzeln erntet man entweder im Frühjahr (März bis April) oder im Herbst (September bis Oktober).
Nach dem Ausgraben werden sie von anhaftender Erde befreit, der Länge nach gespalten, zum Welken auf Bindfäden gereiht,
luftig aufgehängt und nach 8 Tagen im Ofen schnell nachgetrocknet.

Inhaltstoffe (Wirkstoffe): Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Saponine, Polyacetylene, Cumarine.

Heilwirkung und Anwendung Sowohl die Droge als auch galenische Zubereitungen, besonders die Tinktur,
werden bei Bronchitis und Asthma auch heute noch in der Schulmedizin gebraucht.
In der Volksmedizin hält sich hartnäckig die Anwendung bei Halsentzündung.
Man trinkt den Tee, gurgelt aber vor dem Herunterschlucken damit oder verwendet ihn nur als Gurgelmittel.
Das unbeirrte Festhalten an dieser Anwendung hat dazu geführt, daß besonders die Tinktur (PIMPINELLAE TINCTURA),
von der man 30 Tropfen in ein Glas Wasser gibt, wieder häufiger zum Gurgeln gebraucht wird.
- So wird Bibernelle- Tee bereitet: 1 gehäufter Teelöffel der Droge wird mit ¼l kaltem Wasser angesetzt,
langsam bis zum Sieden erhitzt, 1 Minute gekocht und dann abgeseiht.
Bei Bronchitis und Asthma trinkt man 3 mal täglich 1 Tasse Tee mit Honig gesüßt. Ungesüßt ist dieser Tee zum Gurgeln geeignet.
Die Anwendung bei Magen- und Darmbeschwerden ist kaum noch üblich.
Mein besonderer Rat: Wenn man bei häufig wiederkehrenden Halsentzündungen mit einem Tee aus der
Bibernelle gurgeln möchte, tut man gut daran, zwei andere Drogen hinzufügen.
- So wird die Teemischung bereitet:
Bibernellenwurzel - 20,0
Kamillenblüten - 20,0
Blutwurzeln - 10,0
Die Zubereitung erfolgt wie oben angegeben.

Anwendung in der Homöopathie: Das Homöopathikum Pimpinella alba wird aus der frischen Wurzel
beider Arten bereitet. Nasenbluten, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Magen- und Darmstörungen sowie Bronchitis sind die wichtigste
Anwendungsgebiete, dabei wird das Mittel in de Potenzen D1 bis D6 verwendet.

Bibernelle als Hausmittel: Den alten Griechen und Römern war Bibernelle nicht bekannt,
denn sie kam im Gebiet des griechisch-römischen Reiches nicht vor. J.Th. Tabernaemontanus (1588) ist der erste Autor, der über sie berichtet.
Demnach gibt es kein besseres Heilkraut als die Bibernelle; es würde Seiten füllen, alle Heilanzeigen aufzuführen.
In der Volksmedizin ist die Bibernelle ein gern verwendetes Heilkraut bei Husten, Heiserkeit, Verdauungsstörungen, Gicht,
Nieren- und Blasensteinen, Asthma, Wassersucht, Menstruationsstörungen, Sodbrennen und nervösem Herzklopfen.
Sebastian Kneipp gebrauchte die Bibernelle bei Rheuma und Nierenentzündungen.

Nebenwirkungen: Therapeutische Dosierung vorausgesetzt, sind Nebenwirkungen nicht zu erwarten.
Das ausgerechnet ein Homöopathikum Hilfe verspricht ist nicht allzu überraschend.
Bei einem chronischem Tinnitus handelt es sich um eine psychosomatische Erkrankung, bei dem das Bewusstsein oder Unterbewusstsein sich nicht aus den abgestorbenen Zellen im Ohr zurück zieht und stattdessen versucht die ganze Zeit irgendetwas auf der toten Leitung zu hören. Das Ergebnis sind dann Ohrgeräusche, wie bei mir ein durchgehendes Pfeifen, welche das Unterbewusstsein selbst projiziert, um dir somit zu sagen diese Leitung ist tod. Es ist quasi eine Art auditive Halluzination, die dadurch entsteht, indem sich das Bewusstsein auf die toten Zellen im Ohr fokussiert und weil es eben unangenehm Pfeift oder ähnliches, kann man einfach nicht umhin wegzuhören, was zu einem Teufelskreis führt, der gerade nach einem Hörsturz, bei welchem viele Zellen abgestorben sind oft dauerhaft bleibt, da es einfach nicht gelingt den Fokus seines hörenden Teil des Bewusstsein aus der großen Menge abgestorbener Zellen zu entfernen.

Das es bis heute keinen Wirkstoff gibt, der effektiv einen chronischen Tinnitus heilen kann, liegt genau daran, das es ein seelisches Leid ist.
Daher überrascht es mich nicht das die Verbindung zu einem Pflanzgeist, welche in ein Homöopathisches Mittel über seine/ihre Materie übertragen und dann potenziert wurde, hier eine Besserung herbeiführen kann.
Denn das ist ja etwas das ebenso rein psychisch funktioniert wie ein Tinnitus.
Dennoch habe ich auch immer ganz gerne noch einen körperlich wirksamen Teil in meiner Medizin.
D4 bedeutet 4x 1:10 verdünnt, 4x 10fach potenziert, also ist es eine 1:10000 Verdünnung der Urtinktur und enthält somit noch eine Mikrodosis der Urtinktur aus der Bibernelle.

Zwar könnte ich auch mit dem Ginkgo weiter machen, mich reizt allerdings der Gedanke eine heimische Pflanze zur Heilung zu nutzen, die ich auch im eigenem Garten anbauen kann viel mehr.
Auch da es eine Medizin ist, die ich täglich über einen längeren Zeitraum einnehmen würde, beruhigt mich der Gedanke das es sich dabei um eine starke Verdünnung und kein starkes Extrakt handelt sehr.
10€ für so ein Fläschchen sind auch nicht zu viel. (Die Ginkgo Tabletten haben 30€ gekostet)
Weshalb ich die Heilung des Tinnitus mit Unterstützung der mikrodosierten Homöopathischen Medizin aus der Bibernelle angehen möchte.
Das werde ich natürlich auch noch mit meiner HNO Ärztin besprechen.
Dafür wird es dann einen eigenen Thread geben, in welchem ich hin und wieder darüber Erzähle wie gut die Bibernelle gegen den Tinnitus hilft.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 2. Okt 2019, 15:15

Die Heilung des Hörsturz war anders als angenommen noch nicht vollständig abgeschlossen.
Denn nun, ein paar Tage nachdem die Packung Ginkgo Tabletten leer war, kehrten die Symptome des Hörsturz Stück für Stück zurück.
Inzwischen ist es wieder genauso extrem wie zu beginn.

Der Ginkgo wirkt also zweifellos gegen Hörsturz, dabei beseitigte er bei mir auch die Symptome so schnell und so gut,
das ich annahm die Heilung wäre schon abgeschlossen, obwohl sie das noch nicht war.

Gerade eben bin ich zur Apotheke gegangen und habe darüber nachgedacht wie ich jetzt weiter vorgehen soll auch wegen des Tinnitus.
Das die Bibernelle warten muss bis der Hörsturz sicher geheilt ist, ist klar.
Ein wink des Schicksals gab es dann in der hiesigen Apotheke selbst, dort wurden Ginkgo Präparate 2 verschiedener Hersteller Angeboten.
Da war das "Tebonin" von Schwabe das ich bis vor kurzem nahm, zum bekannten Preis von 30€ für 30 Tabletten a 120mg, und dann war da das "Gingium" von Hexal im Angebot, 120 Tabletten a 120mg für 65€ statt ca. 100€.
Die Apothekerin versicherte mir das sei derselbe Wirkstoff und die Tabletten hier in Deutschland hergestellt.
Also kaufte ich die große Packung im Angebot um den Ginkgo so auch gleich zur Heilung meines Tinnitus in einer längeren Anwendung einzusetzen und somit auch sicher zu gehen, das der Hörsturz am Ende der Ginkgo Kur auch wirklich verheilt ist.
Wenn der Tinnitus danach noch nicht vollständig weg ist, kommt die Bibernelle zum Einsatz.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von syzygy » 2. Okt 2019, 21:15

Weisst du, was du da fürn Extrakt hast? Ich hab nicht so die Übersicht über Ginkgoprodukte oder auch über Extraktionsmethoden überhaupt... Würd mich aber interessieren. Gibt da glaub verschiedenes, aber wie weit sich das dann unterscheidet, weiss ich leider nicht. Die meisten Studien werden glaub mit dem standardisierten Extrakt EGb 761 gemacht, (mit gemischten Ergebnissen).

Gute Besserung weiterhin! :good:

ᴇdit:
Sorry, hab ich überlesen: Tebonin und Gingium also... Kennt sich jemand aus mit Ginkgo oder Extrakten? :?:
"Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn und den Himmel in einer wilden Blume, halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit."
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von chronic » 8. Okt 2019, 00:04

Leuchtkugel das möchtest du sicherlich nicht hören. Mit Ginkgo wirst du never einen richtigen Hörsturz heilen. Ebenso wenig mit Bibernelle. Ich bin sicher keiner der gegen Naturheilverfahren ist, nur ich weiß wo und wie es angeraten ist auf die Schulmedizin zu hören. Ich komme aus der medizinischen Ecke und rate dir dringend in diesem Fall das zu nehmen was man dir von Seiten der Ärzteschaft geben will. Es sollte jedem klar sein das man mit seinem Hörsinn nicht leichtfertig umgehen sollte.
Ich wundere mich immer wieder das Cortison so verteufelt wird. Das ist im Grunde ebenso ein Naturstoff wie x- beliebige Kräuter nur in einer potenteren Form. Cortison ist Teil unseres Organismus und hat Null Nebenwirkungen wenn es sachgerecht angewendet wird. Du bist sicher kein Diabetiker, noch wirst du darauf angewiesen sein das du Cortison oder Derivate bis zum Ende deiner Tage nehmen musst. Unverhältnismäßige Dosiserhöhungen wirst du auch nicht zu erwarten haben, so dass es äußerst unwahrscheinlich ist das du unerwünschte Nebenwirkungen bekommst.

Sicher ein Hörsturz kann von selbst ausheilen doch Ginkgo und Bibernelle werden das nicht bewerkstelligen. Ginkho verdünnt im Grunde nur das Blut so das die Fließeigenschaften verbessert werden. Nebenher wirst du bei längeren Gebrauch anfälliger für Blutungen was sicher nicht Sinn der Sache ist.
Ge'ez ጫት

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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 8. Okt 2019, 11:57

Cortison nehme ich nur wenn es gar nicht anders geht.
So lange bleibe ich beim Ginkgo.
D.h. wenn die Packung die ich jetzt habe leer ist und der Hörsturz dann nochmal zurück kommt, dann nehme ich Cortison.

Gegenwärtig geht die Heilung aber wieder hervorragend voran.
Weder schmerzen durch Überempfindlichkeit noch einen Druck habe ich auf den Ohren.
Das ist alles schon wieder weg, der Ginkgo hilft also zweifellos.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Leuchtkugel » 20. Okt 2019, 11:18

Jetzt sind wieder über 2 Wochen vergangen und die Symptome des Hörsturz kehren etwa zum selben Zeitpunkt zurück, wie schon letztes mal.
Dieses mal jedoch mit dem Unterschied das ich die Ginkgo Tablette noch nehme, einfach weil ich mehr da habe.
Gegen den Tinitus wirkt es gut, auch die Symptome des Hörsturz werden sauber beseitigt, um die Ursache zu beseitigen brauch es beim Ginkgo wohl aber leider sehr starke Selbstheilungskräfte, die ich wohl leider nicht besitze.
Hier hatte ich mir ja Unterstützung durch die Ganzheitliche HNO Klinik erhofft, doch diese Arbeitet ungefähr so Ganzheitlich wie ein Pharmakonzern, weshalb ich dieses mal auch wegen der großen Distanz zu einem anderen HNO gehen werde, der sich auch mit der Naturheilkunde auskennt und in der Nähe ist.

Das bedeutet morgen Kontaktier ich wieder einen Arzt und lasse mir Cortison verschreiben, damit die scheiße endlich weg ist, denn es geht mir nur noch auf den Sack.
Das Gespritze kann ich aber definitiv nicht gebrauchen, soweit ich weiß gibt es Cortison aber ja auch als Tabletten.

Wegen des Tinnitus will ich die Ginkgo Tabletten aber weiter nehmen und danach dann wie geplant die Bibernelle.

Zu allem Überfluss ist mein Mentaler Zustand derzeit auch sehr instabil aufgrund meiner Herbstmelancholie.
Hier würde ich gerne wieder Rosenwurz nehmen, da das letztes Jahr ganz gut geklappt hat, da muss ich mich wohl aber erst mit dem Arzt absprechen, weil ich nicht weiß ob man Rosenwurz zusammen mit Ginkgo und/oder Cortison nehmen kann.
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Re: Diagnose: Hörsturz - Heilung mit Ginkgo

Beitrag von Gremlin » 21. Okt 2019, 23:56

Hörsturz ist kacke. Den hat ich letzten Winter nachdem beim Konzert in der Batschkaap neben mir der speaker kurz einen overload hatte.
Gute Besserung dir.
Fakt ist: Unfruchtbarkeit ist erblich. Wenn deine Eltern keine Kinder hatten, wirst du auch keine Kinder haben.
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