Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

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kleinerkiffer84
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Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von kleinerkiffer84 » 1. Dez 2019, 02:13

Ich komme gerade von einer intressanten Erfahrung mit DPT zurück. Dieses mal habe ich das Rauchen bzw. Verdampfen versucht. Ich mischte mir 50mg DPT-HCl mit der halben Menge Natron in der Glaspfeife, gab ein
paar Tropfen Wasser hinzu und erwärmte es unter vorsichtigem Umrühren mit einen Zahnstocher etwas über dem Feuerzeug, bis eine ölige Flüssigkeit zurückblieb.
Diese rauchte ich dann Nachts in der Natur auf einem Tripplatz. Die Wirkung setzte extrem schnell und stark ein und ist äussert schwierig zu beschreiben wie mir gerade auffällt.
Zwar sage ich das bei jeder psychedelischen Erfahrung, aber DPT ist gerade wirklich äusserst spukhaft in wahrsten Sinne des Wortes, weil es so finster ist, gleichzeitig doch als "The Light" das göttliche Licht abbildet
und fast noch schwerer zu beschreiben ist als DMT.
Das ist gerade sogar etwas nervig, obwohl ich es natürlich liebe, Drogen zu erforschen. Aber diese leere Seite gerade vor mir, die gefüllt werden will mit Worten, die etwas beschreiben wofür es in der
menschlichen Sprache einfach keine Worte gibt, fühlt sich gerade wie ein gewisses Hindernis an. Grob zusammen gefasst und auf menschliche Worte herabgebrochen würde ich sagen, dass ich auf dem DPT
Trip 1:1 das erlebt habe, was eigentlich sämtliche Weltreligionen erzählen, nämlich, dass es einen Gott aus Licht in der Dunkelheit gibt, es immer Hoffnung aus Licht am Ende des Tunnels gibt und ähnliches.
So oder so ähnlich kann man im Grunde alle Religionen zusammenfassen und ich stellte auch bei früheren Reisen mit DPT bereits fest, dass der Trip ausgesprochen stark an religiöse Impressionen angelehnt ist.
Aber neben dieser starken religiösen Wirkung sind hier auch noch andere Aspekte in der Wirkung zu finden, die sich relativ deutlich von DMT unterscheiden, obwohl hier im Molekül nur eine Methyl- durch
eine Propyl-Gruppe ausgetauscht wurde. Man kann mit DPT durchbrechen ähnlich wie mit DMT, aber der Hauptunterschied ist, dass man hier nicht im DMT Dom landet, in welchem alles ein aufeinander aufbauender
Stapel aus verschiedenen Frequenzen des Seins ist, sondern die gesamte Realität nimmt einen Lichtcharakter an und je nachdem, in welchem Lichtspektrum sich eine Form des Seins befindet, diese Wertigkeit
hat sie, so hoch ist sie eben entwickelt. Also genau das was man bei DMT von den Frequenzen kennt, wird hier eben in Lichtspektren codiert. Wobei ich natürlich sagen muss, dass Lichtspektren eh eine
Form von Frequenz sind, auch in ganz empirischer naturwissenschaftlicher Betrachtung, denn oranges Licht hat eine andere Wellenlänge, also Frequenz als zb. gelbes Licht, also werden die Formen des
Seins auch in DPT gewissermaßen schon auch wieder in Frequenzen unterteilt, so wie bei DMT, aber insgesamt ist die Erfahrung doch völlig anders.
Es ist "so" wie DMT, aber "komplett anders", so würde ich es irgendwie zusammenfassen, aber wie gesagt, dass ist gerade echt schwierig, was vielleicht auch daran liegt, dass ich mit DPT erst 3. Trips hatte.

Ich will jetzt mal versuchen den Trip chronologisch Schritt für Schritt zu beschreiben, damit man ein ungefähres Bild davon hat, was nach und nach passiert ist.
Ich saß also in der Nacht auf einem Tripplatz in der Natur, mit der freien Base von DPT in der Pfeife, begann diese in gewohnter Weise anzuheizen und möglichst schnell und tief zu inhalieren.
Nachdem ich die Glaspfeife leer gezogen hatte, machte es absolut keinen Unterschied mehr, ob ich die Augen offen oder geschlossen hatte.
Alles um mich herum schien in orangenen Flammen zu lodern und durch diese Flammen hindurch drangen immer schneller schwingende hieroglyphenartige unscharfe Muster, die einerseits schwarz waren und gleichzeitig
aber umrandet waren mit einem für DPT typischen Farbenschein, bestehend aus orange, gelb, zitronengelb und weiß. Die gesamte Existenz schien sich völlig in diese Hieroglyphen aufzulösen.
Ausserhalb von diesen lodernden Flammen die aus hochfrequenten Mustern aus den typischen DPT-Lichtfarben bestanden war nichts als absolut leere, schwarze Kälte. Es war im Grunde der Hyperraum,
aber dieser wurde als ausgesprochen schwarz und final-endlos dargestellt. Es waren im Grunde keine Flammen, die um mich herum loderten. Ich verwende das Wort "Flammen" weil es im allerweitesten Sinne
so ausgesehen hat, wie das, was man im Alltag als Flammen kennt. So wie bei DMT alles in verschiedene Frequenzen zerstrahlt, woraufhin man feststellt, dass es von der Schwingungsfrequenz von diesem
Etwas aus dem alles Sein besteht abhängt, in welcher Weise es sich manifestiert, dh. ob es normale Energie und Materie ist, wie man sie aus dem Alltag kennt, oder eine höhere Form des Daseins annimmt,
wie in den hohen Sphären des DMT Doms, so ist es bei DPT ähnlich, nur dass alles in Spektren von sichtbarem Licht zerstrahlt, wobei aber verschiedene Lichtspektren eh wiederum verschiedene Frequenzen haben,
so gesehen ist DPT wie gesagt "ähnlich" wie DMT aber doch wieder ganz anders. Das ist echt schwierig zu beschreiben und es ist erstaunlich wie eine leichte Veränderung im Molekül die Wirkung so stark
variieren lässt.

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Es gab in der gesamten Existenz nichts anderes mehr als mich im Zentrum um mich herum die vermeintliche Realität, die sich in die beschriebenen Lichtmuster auflöst und ausserhalb
der endlose schwarze Hyperraum. Während dem Durchbruch hatte ich ebenfalls das Gefühl nicht mehr zu Atmen, genauso wie man es von DMT kennt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den für
Tryptaminen typischen Summton vernommen habe. Ich glaube schon, kann es aber nicht mit Sicherheit sagen, weil ich so erstaunt war, über diese flammenartigen Leuchterscheinungen um mich herum in der
Dunkelkeit, die sowohl bei geschlossenen als auch offenen Augen in gleicher Intensität vorhanden waren und mich völlig erstaunen ließen.

Mein Eindruck war, dass einem DPT die Wertigkeit des Seins in Licht codiert zeigt. Bei DMT ist es ja so, dass die Wertigkeit des Seins bestimmt wird von dessen Frequenz, dh. am Boden des Doms ist
Schwingungsfrequenz 0 und je weiter man empor steigt, desto vollkommener und "wertiger" wird das Sein. Bei DPT ist es so, dass es im weit entfernten Aussen zunächst nur diese endlose kalte Schwärze des
Todes gibt, dann kommt eine Sphäre die dunkelorange ist, dann orange, gelb, zitronengelb umd schließlich weiss. Das reinste und göttlichste Weiß das man sich vorstellen kann. Dies scheint die vollkommenste
Form der Existenz zu sein, in der Hinsicht, dass er hier keine Erklärungsmodelle und keinen Gott mehr braucht, denn man selber ist Gott. Je weiter entfernt eine Form des Daseins von diesem weissen Lichtkern
ist, desto mehr Negativität hat sie in sich und desto eher neigt es dazu einen Gott zu erfinden, ihn mit einem Licht zu assoziieren und somit einen imaginären Freund zu haben, der Hoffnung spendet.
Ich durchlebte auf diesem Trip alle Phasen des Daseins, ich war absolut verloren in der endlosen Schwärze, fühlte mich aber dann auch wie ein Insekt zur einzigen Lichtquelle in dieser Schwärze angezogen
und war für einige Sekunden auch das Innereste, weisseste und reinste Dasein in Form von Licht, welches man sich vorstellen kann.
Mein Selbst und die gesamte Realität dessen Daseinsform sich aber nun wie oben beschrieben stark verändert hatte, war so etwas wie eine Insel aus Licht und Hoffnung in einer absolut endlosen kalten Todeschwärze
in der es einfach NICHTS gab. DPT schwingt insgesamt niedriger als DMT und hat einen gnadenlosen und sehr finsteren Charakter. Es ist ständig eine Mischung aus Flammen in der Hölle, wie man es aus
der Bibel kennt, endloser schwarzer Tod und plötzlich wieder die Hoffnung in einem Funken Licht in der endlosen Schwärze zu dem man sich hingezogen fühlt, wie eine Mücke zum Licht, weil es so wärmt
und biblische Hoffnung spendet.

Erstaunlicherweise wurde mein Ego die ganze Zeit über nicht richtig aufgelöst. Es blieb immer ein Observator im Zentrum des Geschehens übrig, der das vor sich gehende mit perplexem Staunen begutachtete.
Es zeigte sich ein Tryptaminbodyload mit einem starken Zoom-out Effekt. Dh. als ich da saß und die Hände vor mir geschlossen hatte, dann fühlte es sich so an, als würden diese extrem klein und von mir
weg gezoomt, was auch körperlich genau so spürbar wurde. Was mir auch auffiel war ein starkes Kältegefühl, dass ist ein typischer Bestandteil vom Bodyload bei vielen Tryptaminen, aber bei DPT war
das besonders stark ausgeprägt. Die Art wie sich mein Ego nun konkret veränderte ist schwer in Worte zu fassen. Es löst das Ego nicht so radikal auf wie DMT oder 5-MeO-DMT, aber es rüttelt schon
auf jedem Fall an diesem. Direkt ich selber war ich nicht mehr. Ich war mir noch im Klaren darüber, dass ich ein Mensch bin, der gerade auf DPT trippt und das Geschehene als weitgehend neutraler
Beobachter - wenn auch mit großem Erstaunen - beobachtet. Ich schaffte es nach dem Rauchen sogar noch, die Pfeife und das Feuerzeug kontrolliert am Boden abzulegen. Dennoch war mein Selbst stark
verändert, auf eine äusserst bizarre Weise die ich nicht vollständig in Worte fassen kann. Umschreiben würde ich diesen Seinszustand damit, dass ich so etwas wie ein gläubiger Christ war,
der völlig erstaunt war, auf das Licht Gottes getroffen zu sein und vor Erstaunen jetzt gar nicht weis, was er mit diesem Zustand konkret anfangen soll. Ich war nicht mehr direkt der Mensch aus dem Alltag,
sondern so etwas wie ein verzweifelter Gläubiger, der sich einfach an das Licht Gottes als letzte und einzige Hoffnung klammert.

Als nach etwa 20 Minuten der absolute Höhepunkt nachlies, ging die Phase des Nachglühens los, die subtil bis jetzt anhält, fast 3 Stunden nach dem Rauchen.
Völlig verballert nahm ich aus der Jackentasche einen Joint mit CBD Gras und begann ihn zu rauchen. Durch den starken Tryptaminbodyload fühlte sich dieser Joint völlig entfremdet an.
Ich musste eine Weile herumtasten, bis ich mir sicher war, ja das ist ein Joint, den steckt man mit dem Filter in den Mund und raucht ihn. Als ich es dann hinbekommen hatte diesen Joint zu rauchen,
war ich sehr vereinnahmt, von der orangen Glut, die exakt so aussah wie das orange Licht, welches man bei DPT oft sieht. Mir wurde klar, dass die Sehnsucht nach Licht ein Grundbedürfnis des Menschen
ist, welches schon so alt ist wie die Menscheit selber. Ich reiste durch verschiedenste Zeitalter der Vergangenheit und mir wurde klar, warum der Mensch so etwas wie Gott und Religion erschaffen hatte,
nämlich weil er eine starke Sehnsucht nach Licht in der Dunkelheit hat. Ohne dieses Licht, welches einen gewissen Teil im Gehirn stimuliert, der mit religiösen-mystischen Erfahrungen einher geht,
würde der Mensch wahnsinnig werden, würde keinen Sinn in seinem Dahnvegetieren sehen und hätte vermutlich gar nicht bis heute überlebt. Exakt diesen Teil des Gehirns scheint DPT stark zu stimulieren
und einem genau dieses Grundbedürfnis nach Licht in der schwarzen Kälte vor Augen zu führen. So wie Atmen, Trinken und Essen ein Grundbedürfnis ist, ist auch das Licht der Hoffnung in der Dunkelheit
ein Grundbedürfnis, obwohl einem das im Alltag bei weitem nicht so bewusst ist, wie andere trivialere Grundbedürfnisse. Ohne diesen Funken Licht aus Hoffnung in der Schwärze würde man einfach krepieren
und der Mensch ist einfallsreich, wenn es darum geht, diesen Zustand abzuwenden. Da der Mensch in niedrigeren Formen des Daseins dieses Licht der Hoffnung nicht in sich findet, muss er es nach aussen
verlagern und dort quasi zwangsweise vorfinden, in Jesus, in einem Gott und ähnlichem, unabhängig davon, ob deren Existenz empirisch bewiesen werden kann, denn er wäre in Hoffnungslosigkeit verloren,
wenn es diesen Anker nicht gäbe.

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Noch stark verballert stand ich schliesslich auf und machte mich instinktiv auf den Weg nach Hause. Dabei fiel mir auf, wie absolut dunkel es ist. Noch nie hatte ich die Schwärze in der abgelegenen Natur
als so überwältigend Schwarz empfunden. Auch wurde mir klar, was für ein Segen Licht eigentlich ist. Ich konnte einfach einen Schalter am Handy bedienen und dann wurde mir der Weg erhellt, dass war
eine Sensation. Dieses als nicht selbstverständlich erachten von dem Vorhandensein von Licht, prägte sich den ganzen Trip über stark ein.
Die Phase war immer wieder geprägt von einem starken Kontrast aus Licht und Dunkel. Teilweise fühlte ich mich plötzlich Nachts am Tripplatz völlig verloren, wie ein kleines Kind das Angst in der
Dunkelheit hat. Ich war mir sicher, ich verlaufe mich jetzt, mein Handy geht kaputt, es ist stockdunkel und ich finde nicht mehr nach Hause. Das Bewusstsein schien sich in kindliche und sehr rudimentäre
Gedankenbilder zu verlaufen. In der Dunkelheit stellte ich mir immer wieder intensiv vor, wie ich eine Mücke bin, die auf eine Lichtquelle zufliegt, die ihr unglaubliche Geborgenheit gibt.
Alles Sein im Universum sehnt sich nach Licht. Diese Nachglühphase war sehr stark religiös geprägt. Immer wenn ich die Augen schloss, traten religiöse Artefakte auf, wie zb. eine Kirchentür die sich öffnet
und die von diesem ganz typischen Ambient Licht das DPT hat, beleuchtet wird, eine Statue in einer Kirche, später waren es Tontafeln, mit allen Zeitaltern der Menscheitsgeschichte. Auf diesen Tontafeln
waren Menschenaffen abgebildet, Symbole aus dem alten Ägypten, aus verschiedenen weiteren Kulturen. Die gesamte Menschheitsgeschichte über gab es diese Dualität aus Finternis und dem Licht der Hoffnung.
Genau diese Dualität hat die Weltreligionen erschaffen, nichts anderes. Das wurde mir so intensiv klar, dass es mir kalt über den Rücken lief. Der Tryptaminbodyload war relativ anstrengend.
Mir zitterten die Oberschenkel sehr stark und die Zähne schepperten. Die Kälte Nachts in der finsteren Natur schien mir nun durch Mark und Bein zu kriechen. Doch ehe mich die Kälte völlig vereinnahmte,
war bei geschlossenen Augen schon wieder so eine metaphorische Hoffnung aus Licht. Jedesmal war es ein Kerzenschein oder auch nur ein Feuerzeug, dass mich wie eine Mücke anzog und mir die unglaublich
ersehnte Wärme spendete. Wenn ich bei geschlossenen Augen die beschriebenen Tontafeln länger betrachtete dann zerfielen sie auch in diese Hieroglyphenformen und lösten sich auf.
Es war unglaublich ergreifend bei geschlossenen Augen eine Kerze in der Dunkelheit zu visualisieren. Mir wurde klar, warum in Religionen Dinge gesagt werden wie "das ewige Licht leuchte dir" usw.
Tatsächlich gab es in diesem Moment keinen grösseren Segen als eine Kerze. Da ich keine Kerze hatte, machte ich das Feuerzeug an und war völlig überwältigt von dieser göttlichen Flamme,
die wie ich feststellte, ähnlich aussah wie der Farbverlauf von DPT. Diese war auch am Rande orange, dann heller orange, gelb und im Zentrum Weiß. Das war völlig überwältigend, noch nie hatte
eine Flamme so eine Magie ausgestrahlt. Diese Flamme schien ein Grundbedürfnis in mir zu befriedigen, wie Wasser in der Wüste, mit dem Unterschied, dass man dieses Grundbedürfnis nach Licht im 3D-Alltag
nicht in der Form kennt, erst DPT zeigte mir, dass dieses ein elementares Grundbedürfnis ist, dass so alt ist wie die Menschheit selber.

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Teilweise traten flashbacks zu DMT und zu 4-HO-MET auf. Manchmal waren diese Artefakte in welche die Gedankenbilder zerfielen, keine unscharfen Hieroglyphen, sondern diese Dreiecke wie man sie von DMT kennt.
Ich war schubweise in einem hallenden Raum, der von dieser DMT-Frequenz durchhallt war und erfüllt war mit Entitäten die aus perfekten Kristallen und Dreiecken bestanden, wie man es von DMT kennt.
Einige Male waren diese typischen DPT-Visuals durchzogen von einem gigantischen Regenbogen, genauso wie bei 4-HO-MET.

Mittlerweile hatte ich die Hälfte des Weges bis nach Hause zurückgelegt. Immer wieder musste ich kurz anhalten, die Augen schließen und mich völlig in die DPT-Nachwirkungen verlieren, die immer
wieder geprägt waren, durch diesen Kontrast von Licht und Dunkelheit was in einem stark religiösen Kontext erfahren wurde. Mir wurde absolut klar, dass genau aus solchen Erfahrungen die Weltreligionen
geboren wurden. Auch wurde mir klar, dass ich, wenn ich Licht in der Dunkelheit suche ich es nicht im Aussen finden werde, sondern nur in mir selber finden kann. Daraufhin konnte ich mit geschlossenen
Augen visualisieren, ich bin selber das Zentrum aus weissem Licht und um mich herum waren verschiedene Aspekte der Realität, die je nach ihrem Wert in unterschiedlichen Farbkontrasten angesiedelt waren,
denn von mir als weisses göttliches Licht ausgehend, schien nun so etwas wie ein ungefähr kreisförmig verlaufender Farbverlauf sich auszubreiten, wie eine Flamme, der in die typischen DPT-Farbspektren unterteilt war,
wobei diese wie durch einen Weichzeichner etwas unscharf ineinander überzufliessen schienen. Alles in der Realität ist einem gewissen Lichtspektrum zugeordnet. Abhängig davon in welchem Lichtspektrum
es existiert so vollkommen bzw. göttlich oder aber auch unvollkommen ist es. Dabei scheint das schwarze Aussen so etwas wie der Abgrund zu sein in welchem nur verlorene Seelen vegetetieren,
im orangen Spektrum gibt es ansatzweise Leben und Hoffnung, welches immer reiner und vollkommener wird, wenn es allmählich übergeht in gelb, zitronengelb und letztendlich Weiß, was das vollkommendste
Sein ist, welches man erstreben kann.

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Ich konnte mich stark hineinversetzen in frühere Epochen der Menscheitsgeschichte, die geprägt waren von Seuchen, Teufelsglauben, Tod, Elend und ähnlichem. Das waren Formen des Daseins, die ganz
am Rande der dunkelorangen Zone oder bereits in der Schwärze draussen angesiedelt waren. Vor allem aber konnte ich mich mit einer ganz eigenartigen Empathie in die Menschen aus diesem Zeitalter
hineinversetzen, wie sehr sie sich nach Licht und Gott gesehnt haben. Jedoch haben diese auch den Fehler gemacht, das Licht im Aussen zu suchen. Dort wird man es aber nicht finden. Man kann es
nur im Inneren finden und mit zunehmender Entwicklung oder weiteren Inkarnationen nähert man sich allmählich dem weißen Licht im Kern an. Man beginnt in der Schwärze oder Dunkelorange, sehnt
sich nach Gott und Licht und wird ihn mit zunehmender Reife und geistigem Wachstum in sich selber finden, was dann auch metaphorisch dazu führt, dass man selber im Zentrum des Seins aus
weissem Licht ist. Vor allem Menschen aus früheren Epochen haben diesen Prozess externalisiert, weil sie sonst wahnsinnig geworden wären. Mir fiel ein, dass hier in der Nähe oft Kapellen und auch
noch Pestsäulen stehen und das ältere Menschen oft dort hingehen um eine Kerze anzuzünden. In diesem Moment konnte ich absolut nachvollziehen warum die das machen, einfach weil man krepieren würde,
ohne jegliche Hoffnung, auch wenn man diese nach aussen auslagern muss, weil man selber noch in rudimentäreren Daseinsformen ist.

Erstaunlich finde ich hier gerade den Unterschied zu DMT. Im Grunde zeigen einem beide Substanzen die gleiche Kernaussage, nämlich das es unterschiedliche Daseinsformen von Sein gibt, die unterschiedlich
vollkommen sind. Bei DMT ist unsere Daseinsform am Boden bei Frequenz 0. Bei DPT siedelt sich unsere Daseinsform in den äusseren Bereichen des beschriebenen Lichtkreises an, etwa im dunkelorangen Bereich.
Der Sinn der Inkarnation ist, seine Reinheit und seine Wertigkeit des Seins zu erhöhen, dass ist der einzige Sinn des Lebens, sonst nichts.
Bei DMT wird dies dargestellt durch eine Erhöhung seiner Schwingungsfrequenz, bei DPT durch eine Änderung seines Lichtspektrums, von dunkelorange bis Weiß im Idealfall.
Ähnlich wie bei DMT und auch anderen Tryptaminen kommt man auch bei DPT zum Schluss das man selber das Zentrum des Seins ist, aus dem alles hervorgeht, es wird nur in einem anderen Kontext dargestellt.
Bei DPT dreht sich alles um Licht in verschiedenen Farben und Abstufungen von Gelb und Orange. Aber letztendlich bin ich derjenige mit dem Licht. Ich kann das Licht nur in meinem Zentrum finden,
nicht im Aussen.

DPT hat teilweise einen stark düsteren und altertümlichen Charakter, aus Dahinvegetieren und Elend, der mich sehr an Bilsenkraut erinnert. Bei Träumen auf Bilsenkraut geht es auch in der Regel
um diese Themen. Doch der Unterschied ist, dass DPT hier eine Lösung anbietet, nämlich Licht und Hoffnung. Zusammenfassend kann man sagen, DPT erklärt, wie und warum der Mensch Religionen gemacht hat.
Es gibt übrigends eine religiöse Gemeinschaft in den USA, die DPT verwenden um spirituelle Erfahrung zu machen. Dort wurde auch der Name "The Light" geprägt. Bei uns in fuck Österreich wäre das dank
Stigmatisierung völlig undenkbar, aber in anderen Teilen der Welt scheint man in sehr kleinem Kreis etwas Zugang zu diesen Substanzen gefunden zu haben und DPT funktionalisiert in seiner Wirkung einfach das
was man aus Religionen kennt, Religion zum live miterleben, zum dabei sein quasi. Ein Trip sagt einfach mehr als 100 Bibelzitate, DPT macht erfühlbar, was das Licht der Hoffnung in der Dunkelheit
für die Menschen bedeutet.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von Leuchtkugel » 1. Dez 2019, 21:11

Danke fürs Teilen.

Dein Trip hat mich ein wenig an einen 12 teiligen Anime erinnert, der eine ganz ähnlich Handlung in seiner 4. Folge zeigt.
Shoujo Shumatsu Ryoko (Girls Last Tour) heißt er.
Es geht um 2 junge Mädchen, die völlig auf sich allein gestellt durch eine Postapokalyptische Welt gehen müssen, und dabei einfach nur immer auf der suche nach Essbaren sind, in einer Welt die quasi komplett tod ist.
Dabei entdecken sie allerlei Dinge die Menschen vor ihnen erbaut haben und versuchen dabei immer wieder nachzuempfinden was das bedeutet.
Das ist einer der genialsten Geschichten die ich kenne.
Besonders außergewöhnlich wegen seines extremen Kontrastes aus finsterster Welt und der Geborgenheit der beiden untereinander.
Das könnte dir gefallen.


Du schreibst auch das DPT die ultimative Form des Lichtes zeigt.
Nach Ultimativ kommt Heilig. ;)

Das einzige Psychedelika das ich kenne und in die Richtung Heilig geht, ist Ayahuasca.
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von harekrishnaharerama » 1. Dez 2019, 22:21

Also dann haben sich wohl alle Menschen seit der Steinzeit geirrt, die Pilze und unterschiedlichste Pflanzen verehrten. Ich will damit nicht sagen, dass Ayahuasca nicht potent ist, aber letztlich geht es um uns selber und nicht um den Stoff, den wir nehmen.

Der Hype um Ayahuasca scheint mir insofern auch übertrieben, weil es nicht automatisch "sehen" macht. Die Droge nimmt uns keine Entscheidung ab. Die treffen noch immer wir.

Mir ist durchaus klar, dass man um innere Führung bitten kann - was auch eine Entscheidung ist - und es dann natürlich auch entsprechend beeindruckend ist, wenn man diese erhält - es ist aber nicht der einzige Weg. Will sagen, es gibt durchaus - falls man das überhaupt in diesem Kontext so nennen kann - "ebenbürtige" Erscheinungen zum "Heiligen".

Was mir halt hier ein wenig aufstößt, Erlösung ist kein Wettrennen. Das könnte zu fatalen Fehlinterpretationen führen. Es ist völlig Wurst, wann man ankommt, weil Zeit eh dort keine Rolle mehr spielt. Hauptsache ist, man gibt sich nicht auf und begegnet anderen so, als wäre man es selber oder - falls das nicht geht - als würde man einen guten alten Bekannten treffen.
Die Legalisierung ist mehr als nur unbeschwerter Zugang zu Drogen. Es ist ein Kampf der Kulturen, den wir maßgeblich mitbestimmen sollten.
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von Leuchtkugel » 2. Dez 2019, 12:55

Nein, das lässt sich auch mithilfe von Entheogenen herbeiführen.
Es ist aber sehr unwahrscheinlich das man das erfährt, wenn man einfach nur trippt ohne weiteres zu tun.

Die Menschen seit der Steinzeit von denen du redest, haben alle möglichen Rituale dafür entwickelt um genau das erfahrbar zu machen.
Ayahuasca eignet sich dafür mit am besten, da es alleine durch die Art wie man sich darauf vorbereiten muss, ein Ritual beinhält.

Und nein, es gibt keine ebenbürtigen zum heiligen, denn mit einem Wettrennen hat das nichts zu tun.
Denn wie willst du etwas übertreffen das dir am heiligsten ist?
Würdest du dein neugeborenes Kind, wenn du es zum ersten mal in den armen hältst und anschaust, als ultimativ geil bezeichnen oder als etwas das dir heilig ist?
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von harekrishnaharerama » 2. Dez 2019, 15:22

Deshalb meinte ich ja, dass man das schlecht vergleichen kann. Aber friedlich, lieb, offen, gütig sind alles Eigenschaften, die genauso zum Ziel führen. "Heilig" ist nicht selbsterklärend, sondern eine kulturell-religiöse Errungenschaft.

Schön, dass Du Dich mit Ayahuasca wohlfühlst. Spricht gar nichts dagegen. Aber Du vergisst, dass der Stoff, der für die Visionen verantwortlich ist, in uns auch existiert und bei Todesnähe ausgeschüttet wird. Bei den einen einfacher, bei dem anderen schwerer. Höre Dir einfach mal ein paar Tripberichte von anderen an. Der Unterschied liegt nicht im Stoff, sondern in der kulturellen Integrität, die zB. bei DMT fehlt. Deshalb hadern viele Leute auch mit dem, was sie auf DMT erleben, weil es keinen oder nur einen sehr begrenzten Kulturkreis gibt, mit dem sie das teilen können.

Gerade bei Dir fällt das ja ziemlich auf, da Du Dich auf einen alten, nordeuropäischen Kulturkreis beziehst. Ohne diesen Kontext, wüsstest Du nicht, wer Dir begegnet oder wie Du das jemand anderen erzählen könntest. Du würdest es wahrscheinlich einfach abtun. Ähnlich verhält es sich mit dem "Heiligen". Ein Begriff, der ohne einen kulturellen Kontext, Begriffen wie dem des "Tabu", keine Bedeutung hätte.

Die Legalisierung ist mehr als nur unbeschwerter Zugang zu Drogen. Es ist ein Kulturkampf. Nur der bringt uns voran. Keine mutigen Eigenleistungen. Auch wenn letztere viele beeindrucken, sind diese schnell wieder in Vergessenheit geraten. Nur über die Kultur lassen sich Erfahrungen austauschen und durch den Dienst daran "verewigen".
Die Legalisierung ist mehr als nur unbeschwerter Zugang zu Drogen. Es ist ein Kampf der Kulturen, den wir maßgeblich mitbestimmen sollten.
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von Zebra » 2. Dez 2019, 16:35

Soweit ich weiss, ist das wissenschaftlich (noch) nicht untermauert, dass DMT beim Menschen bei Todesnähe ausgeschüttet wird.
Es gab dazu eine Studie mit Ratten, bei denen künstlich ein Herzstillstand verursacht wurde und in einem bestimmten Teil des Gehirns ein Anstieg der DMT Konzentration beobachtet wurde.
Mann kann zwar vermuten, dass dies möglich ist, aber wie sinnvoll solche Tierversuche sind und ob die Ergebnisse 1:1 auf den Menschen übertragbar sind ist fraglich.
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von Leuchtkugel » 2. Dez 2019, 21:47

DMT löst nicht das sogenannte Licht am Ende des Tunnels aus.
Denn ich habe es gesehen, das ist etwas völlig anderes und genau von diesem, habe ich auch meinen Bezug für heilig entwickelt.
Denn so fühlte es sich an, voller heiliger Liebe, Geborgenheit, Wärme ohne jeden geschlechtlichen Bezug, fühlte es sich an, als gehe es dort zweifellos zu dem mir heiligsten Ort, meinem wahren Zuhause.
Während ich das purweiße Licht sah und seine unbeschreiblich schönen vibes spürte, war ich bekifft, also ein Bezug zu einer psychoaktiven Pflanze ist da, der Auslöser aber ist eine Geistergeschichte in der eine Seele nach Hause ging.
In einem gut ausgearbeitetem Ritual auf Cannabis mit Trancdance und Musik halte ich es nicht für unmöglich so ein Lichtportal zu öffnen.

Cannabis fühlt sich normalerweiße aber nicht annährend danach an, die Substanz die dem am nächsten kommt ist Ayahuasca.
Wobei ich bisher nur Ayahuasca mit der Syrischen Steppenraute getrunken habe, habe hier aber auch gerade etwas von der Liane herumliegen, die lasse ich mir natürlich nicht entgehen. =)

Und ja mir ist bewusst das einem Menschen das vor das geistige Auge projiziert wird, an das er glaubt.
An Götter, dann Götter, an Engel dann Engel, an Aliens dann Aliens, an Astralebene dann Astralebenen, an Nichts dann Nichts, da die Wahrnehmung des eigenen Bewusstseins so auf den jeweiligen Bereich/Frequenz der Schöpfung kanalisiert wird.
Ich wähle einfach den Bereich der mir am meisten zusagt und folge bestmöglich meiner natur/Intuition.
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Gremlin
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von Gremlin » 6. Dez 2019, 23:18

kleinerkiffer84 Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT :drools: :good:
Fakt ist: Unfruchtbarkeit ist erblich. Wenn deine Eltern keine Kinder hatten, wirst du auch keine Kinder haben.
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SmellsLikeTeaN,NSpirit
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Re: Das Licht der Hoffnung - schöne Reise mit 50mg DPT

Beitrag von SmellsLikeTeaN,NSpirit » 7. Dez 2019, 13:18

Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen... Löst Neugierde nach einer solchen Selbsterfahrung aus... :smiley33.gif:
educating the mind without educating the heart is no education at all -Aristoteles-
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