Das wahre Selbst und Lehren für den Alltag - geniale Reise mit 4-HO-MET

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kleinerkiffer84
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Das wahre Selbst und Lehren für den Alltag - geniale Reise mit 4-HO-MET

Beitrag von kleinerkiffer84 » 2. Feb 2020, 19:15

Es ist an der Zeit, wieder mal über 4-HO-MET zu schreiben :)
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Ich komme gerade von einer sehr eindrucksvollen Erfahrung mit 4-HO-MET zurück. Besser gesagt, ich befinde mich noch mitten in ihr, aber der absolute Peak scheint vorbei zu sein und ich verspüre nun das
Bedürfnis diese Erfahrung zu konservieren. Um exakt 23:30 schluckte ich eine Kapsel mit 25mg 4-HO-MET. Etwa 30 Minuten später kam der Einschlag. Jetzt ist es 02:45 und ich befinde mich gerade in der
Phase in der das was ich im Alltag als "Ich" kenne wieder langsam hochgefahren wird, wie ein Betriebssystem das bootet. Alles fühlt sich noch sehr befremdlich an, immer wieder schweife ich in
dieses teilweise pilzähnliche und teilweise cannabinoidähnliche Gedankengeschredder ab, was schreiben gerade sehr schwierig macht. Es ist schwer eine Chronologie zu finden, erst recht ist es schwierig
wirklich adäquat in Worte zu fassen, was hier Schritt für Schritt passiert ist. Ich fühle mich aktuell extrem drauf. Dieser ganz typische Tryptaminbodyload, der sehr anstrengend ist, ist noch stark
ausgeprägt. Mit diesem Tryptaminbodyload hat auch die Erfahrung begonnen. Von einem Moment auf den anderen fühlte ich mich als ob der Tryptaminbodyload bei Yopo einsetzt, gepaart mit einem stark
engergetischen Gefühl, welches absolut vergleichbar ist mit MDMA. Ich saß am Stuhl, der Raum war dunkel und still, ich schloss die Augen und glitt mehr und mehr in eine absolut bunte, DMT-ähnliche und
höchst bizarr-fraktal anmutende Welt über. Je mehr ich in diese Welt überglitt, desto weniger identifizierte ich mich mit dem was wir Realität nennen und dem was ich im Alltag als "Ich" bezeichne.
Ich merke gerade dass diese Worte das Erlebte eigentlich überhaupt nicht beschreiben. Es ist ähnlich wie bei DMT nicht möglich, dass wirklich wiederzugeben was man hier erlebt, dass alles ist lediglich
ein sehr dürftiger Abklatsch von etwas, wofür die menschliche Sprache prinzipiell nicht ausgelegt ist. Um mich herum war ein Dom-artiges Gebilde, eine Kathedrale die erfüllt war mit Optiken, die sehr
stark an DMT erinnerten aber diese typischen Regenbogenfarben von 4-HO-MET hatten. Mich in dieser Sphäre zu befinden war für mich das selbstverständlichste. Diese Sphäre umgibt mich immer, aber ich nehme
sie mit normalem Alltagsbewusstsein nicht wahr. Es ist, als ob unser gesamtes Universum in diesem Raum eingebettet ist. Was 4-HO-MET nun machte war, dass es mein Selbst und somit auch die Realität, die
ich erschaffe auflöst, sodass sie mehr und mehr durchsichtig wird, bis ich die Sphäre die sich hinter der sogenannten Realität befindet, erkennen konnte. Diese Sphäre war schon immer vorhanden,
sie war nie nicht da. Dort gibt es keine Zeit und auch keine anderen in unserer Physik bekannten Größen. Ich könnte jetzt nicht sagen, die Sphäre war X Meter hoch oder ähnliches, nein so darf man sich
das nicht vorstellen. Es ist eine omnipräsente hyperbole Sphäre, die alles Sein umgibt und die im normalen Modus nicht wahrgenommen werden kann. Ich erspare mir an dieser Stelle, beschreiben zu wollen,
wie diese Sphäre optisch gewirkt hat, denn das bekommt keine Grafikkarte hin, diese Visuals sind einfach der Wahnsinn. 4-HO-MET ist nach N,N-DMT das am stärksten visuell wirkende Tryptamin welches
mir bekannt ist. Alles pulisiert und morpht in allen erdenklichen Neonfarben des Regenbogens vor sich hin. Jedes Fraktal verzweigt sich wieder in unendliche hyperbole Fraktale.

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Zwischendurch öffnete ich kurz die Augen und sah mich im fast dunklen Raum um. Der Bodyload war äusserst anstrengend, ich wusste nicht mehr wie ich sitzen soll, keine Position passte mir so recht.
Der Bodyload war sogar noch anstrengender als bei Moxy und ist auch jetzt noch sehr stark vorhanden. Mich durchliefen starke Kälteschauer, wobei mir auffiel, wie nahe Kälte an Wärme ist.
Ich dachte mir die ganze Zeit, wandle es einfach um! Kälte ist Wärme, Kälte ist Wärme! Das Körpergefühl war völlig entfremdet, manche Stellen des Körpers fühlten sich heiss an, andere eiskalt, direkt
nebeneinander. So war ein Teil des Unterarms glühend heiss, ein anderer kalt. Dieser starke Kontrast aus nahe aneinandergrenzender Kälte und Wärme erstreckte sich gepaart mit einem äusserst starken
Tryptaminbodyload über den gesamten Körper. Ich beschloss kurz nach draussen zu gehen und eine Tüte CBD-Gras zu rauchen. Der Weg nach draussen war eine richtige Mission. Ich fühlte mich wie auf Cannabinoide,
nur ohne Paranoia. Es war nicht mehr möglich linear von A nach B zu denken. Lediglich unzuammenhängende wahllose Gedankenfetzen schwirrten durch den Kopf, die wahllos aus einer beliebigen Phase meines
Lebens abgerufen wurden, ehe sie wieder in Millionen von Fraktalen und DMT-Dreiecken zerfielen. Sekunden später war man schon wieder im nächsten Gedankenflash drinnen, konnte sich an den letzten nicht
mehr erinnern, weil dieser eine undefinierbar lange Zeitspanne zurücklag, ehe auch der aktuelle Gedankenfaden wieder zerfiel.

Etwa so wie auf diesen Grafiken sieht es aus, wenn Gedankenfetzen in DMT-ähnliche Muster zerfallen.

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Ich fühlte mich wesentlich grösser als sonst, so als wäre ich 3 Meter hoch
und ein Effekt den ich beim Anziehen am Joint immer vernahm war eine verblüffende Ähnlichkeit zu DMT, nämlich dieses hindurchdiffundieren des Sauerstoffs durch den ganzen Körper. Es war als könnte ich gar
nicht stark genug an der Tüte ziehen um das Lungenvolumen zu füllen, weil der Sauerstoff einfach durch die Lungen in den Körper ging, was das Ziehen am Joint zu einem äusserst befremdlichen Unterfangen machte.
Die sedierende Wirkung von CBD, gepaart mit dem Nikotinflash vom Mapacho lenkte den Bodyload nochmal in eine ganz andere und stärkere Richtung. Ich war mir nicht sicher ob ich mich körperlich nun
nach MDMA fühle oder nach Tryptaminen. Beides war in gewisser Weise parallel vorhanden. Ich sah mich sehr verballert in der dunklen Nacht in der Umgebung um. Lichtquellen in der Ferne begannen bei einer
Bewegung des Kopfes immer Kreisbahnen vor dem Gesichtsfeld zu ziehen und beim Anblick der Umgebung erfuhr ich ein starkes Auseinandersetzen meiner Selbst mit der Realität. Der Bezug von mir zur
Umwelt wurde aus einem anderen und erhabenen Blickwinkel warhgenommen. Mir wurde absolut klar, das NUR ICH SELBER es bin, der all das erschafft, was ich als "Realität" kenne. Mir wurde auch klar,
dass ich selber mein Leben eigentlich so lenken kann wie ich es möchte. Das klingt jetzt völlig banal, aber auf 4-HO-MET war das so eine überwältigende Feststellung, dass ich mir diese notieren musste.
Gleichzeitig wurde mir klar, dass "Realität erschaffen" nichts weiter ist als Geschichten schreiben, denn - und das ist ein absoluter Knackpunkt - die Person ansich ist eine Illusion.
Doch was bedeutet das, die Person ansich ist eine Illusion?
Das ist so schwer zu erklären, wenn der weiße Hintergrund vom Notepad noch in Fraktalen pulsiert und man vom Bodyload kaum sitzen kann, aber ich will es mal versuchen.
Es schien, als ob dieser Trip direkt an meine letzten Erfahrungen mit DMT und 5-MeO-DMT anknüpft, bei denen das Hauptthema auch die Nichtexistenz von dem war, was ich im Alltag als "Ich" oder eben "Person" kenne.
4-HO-MET zeigte mir den gleichen Sachverhalt, aber eben aus einer etwas anderen Perspektive. Dieses Ding, welches ich im Alltag als Person, oder "Ich" kenne, ist eine Ansammlung von Geschichten,
die das Bewusstsein erzeugt hat. Diese werden wie die Salviabuchseiten aufgestapelt, bzw. um mein eigenes wahres Ich herum aneinandergereiht, sodass die Sicht auf das wahre Selbst im Laufe des
Lebens immer mehr vernebelt, bis die Schichten um das wahre Selbst herum, auch Ego genannt, als das vermeintlich wahre Selbst missinterpretiert werden.
Völlig geflasht von dieser Sichtweise auf mein Selbst zog ich noch immer an der Tüte und hatte das Gefühl, der Rauch diffundiert einfach durch den Körper hindurch. Das Körpergefühl war unglaublich
verändert. Ich fühlte mich als könnte ich mit jedem Schritt wie eine Feder über den Boden schweben, ähnlich wie auf MDMA. Der Körper war unglaublich energetisiert, aber fast schon etwas unangenehm stark.
Es war nicht mehr diese wohlige Chakren-Aktivierung, die offenbar eher bei geringeren Dosen richtig zu Tage tritt, sondern ein hämmernder Energiebodyload im gesamten System aus allen Farben und Frequenzen,
wobei der weiße Grundton dominierte.

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Wieder drinnen angekommen und völlig in meinen DMT-ähnliches Gedankenschleifen am fahren, beschloss ich, den Höhepunkt vom Trip im Bett zu verbringen, weil der Bodyload so anstrengend war, dass sitzen
nicht mehr möglich war. Ich stellte mir aber einen Wecker auf 1 Stunde, denn ich wollte den Trip natürlich nicht verschlafen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass an schlafen ohnehin nicht zu denken war,
denn der Bodyload war sowas von extrem, dass er selbst im liegen noch fordernd war. Bei geschlossenen Augen driftete ich nun endgültig ab. Ich löste mich immer mehr und mehr auf und ohne das ich es wirklich
aktiv mitbekommen habe, ging ich in einen Zustand über, der durchaus schon einer Art Ego-Tod nahekommt. Es war nicht dieses radikale Zerschmettern des Egos, wie bei DMT oder 5-MeO-DMT sondern es war
eher ein langsames, subtiles, aber dennoch stetiges Hinübergleiten in die andere Daseinsform, in diesen alles umfassenden DMT-Dom den ich Eingangs beschrieben hatte. Je mehr sich mein Ich und die Realität,
die vom Ich erschaffen wird, auflöste, desto mehr blieb das zurück, was ich eigentlich wirklich bin, nämlich reine weisse Energie inmitten dieser unbeschreibaren domartigen hyperbolen Sphäre.

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Während das beschriebene vor sich ging, war alles durchschossen von einem absolut ohrenbetäubenden Tryptaminsummton, der teilweise so klang wie das Zirpen von Grillen und teilweise wie das Geräusch
eines Bohrers beim Zahnarzt. Dieser Summton war stark synästhetisch, er war diese weisse Energie die nun mein wahres Selbst war und diese domartige Sphäre in einer diffusen Weise flutete.
Teilweise traten aus diesem Summton nun Melodien hervor, die sich zu einem inneren Monolog aus paraverbalen Wortfetzen zu verselbständigen begannen. Ich verstand das Konzept von Sprache nicht mehr,
dass waren nur noch Fetzen wie "ööaaa ööömppnnn daaa iiii aaaa das das das". In diesem Moment spürte ich eine sehr starke Trennung von meinem Fake-Ich also meinem Avatar von meinem wahren Selbst,
welches nichts anderes ist als pure weisse Energie. An diesem wahren Selbst hafteten noch letzte Reste von dem, was ich im Alltag als "Ich" identifiziere und der deutschen Sprache absolut nich mehr
mächtig waren. Es existierte weder die mir bekannte Alltagswelt, das Universum wenn man so will, noch existierte mein vermeintliches Selbst. Lediglich alle paar Sekunden mal schwirrte noch ein letzter
Gedankenfetzen ohne jeglichen Kontext an mir vorbei, der rasch in regenbogenfarbene DMT-Fraktale zerfiel. Mir wurde mehr und mehr klar, was mein wahres Selbst wirklich ist, nämlich eine weisse
omnipräsente diffuse Energie inmitten von diesem Gebilde, dass ich auf deutsche Sprache herabgebrochen als "DMT ähnlichen Dom" beschreiben würde. Es war, als ob die illusionären Vorhänge der
Realität weggezogen worden wären und sich nun die wahre und unverfälschte Natur des Seins offenbart. Tatsächlich sind das Ich und die vermeintliche Realität nichts weiter als eine absolut hartnäckige
Illusion. Mir fällt auch gerade auf, dass Zeit in diesem Kontext überhaupt nicht existiert. Zeit ist ein äusserst hartnäckiger Trugschluss und es ist wirklich ein Wunder, wie die Physik es hinbekommen
hat, die Gleichungen die die Welt beschreiben sollen, so herumzubiegen, dass das Axiom Zeit in einer schlüssigen Weise perfekt in die Gleichungen passt, wie ein Puzzlestück.
Weiträumig betrachtet gibt es keine Zeit. Das ist ein temporäres Konstrukt in dem Kontext, den wir hier "Realität" nennen. In der Sphäre in der ich war, ist Zeit völlig hinfällig.

Insgesamt befand ich mich den ganzen Höhepunkt über in einem Zustand der mich an das Annähern an einen DMT-Durchbruch erinnerte, nur sehr viel subtiler, bewusster erlebbar und länger.
Ich bin im Wesentlichen in diesen Phasenübergang übergetreten, in welchem sich mein Ich und die bekannte Alltagswelt schon großteils aufgelöst hatte und die nächste dahinter/darüberliegende Sphäre
zu Tage trat, eine hyperbole, fluide Sphäre die weder räumlich und zeitlich definiert werden kann, noch gibt es dort andere Konstanten wie in unserer Physik. Am ehesten vergleichbar, wenn man
eine Parallele zu der uns bekannten Physik heranziehen möchte, ist diese Sphäre mit der Quantentheorie und der Stringtheorie. In dieser Sphäre ist nichts statisch definiert, aus diesen fluiden
Fraktalen kann sich jederzeit alles beliebige Formen, mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit. Ein entscheidender Knackpunkt hierbei ist, dass die Einheit über die diese Manifestation aus dieser Sphäre
gesteuert wird, der menschliche Geist ist. Hier wird sozusagen wie man es aus der Quantentheorie kennt, der blosse Beobachter zum Akteur. Alleine das Vorhandensein eines Beobachters beinflusst
in der Quantentheorie das Messergebnis, analog dazu, wie in dieser Sphäre der Beobachter bestimmt, was aus dieser undefinierten fludiden Sphäre erschaffen werden kann. Auf diese Weise wird im
sogenannten Alltag (auf eine eher unbewusste Weise) das projiziert, was wir Realität nennen.

Ich merke gerade ich bin äusserst drauf. Schreiben ist im Grunde fast nicht möglich, zumindest fühlt es sich aktuell so an. Der Bodyload ist wirklich fordernd stark. Es zieht und biegt in alle
Richtungen des Körpers gleichzeitig. Er ist heiss und kalt parallel. Immer wieder drifte ich noch subtil in die trippigen Gedanken ab und vergesse worüber ich gerade schreibe. Es ist äusserst schwierig
eine Chronologie hinzubekommen. Der Bodyload ist heute wirklich verdammt anstrengend, ich kann kaum normal sitzen, dass fühlt sich völlig entfremdet an.
Bei diesem Trip stand weniger die farbenfrohe Energetisierung die man sonst von 4-HO-MET kennt im Mittelpunkt, sondern ein Auseinandersetzen mit der wahren Natur des Ichs und der vermeintlichen
Realität in einer sehr ähnlichen Weise wie man es von DMT kennt.

Die zuletzt beschriebene Episode der Reise dauerte etwa eine Stunde und wurde wie gesagt im Bett verbracht, weil sitzen nicht möglich ist bei so einem Bodyload. Die Kernaussage dieser Episode für
mich war, dass mein wahres Selbst absolut NICHT das ist, was man im Alltag darunter versteht. Alles was vermeintlich mich selber ausmacht, sind nur Geschichten, die vom Geist im Kopf geschrieben wurden,
und wie Fetzen am wahren Selbst dranhängen. Diese Fetzen, auch als Ego bekannt, werden fälschlicherweise im Alltag als das wahre Ich wahrgenommen. Dieses Fake-Ich hat sich durch 4-HO-MET aufgelöst,
was dazu führte, dass das wahre Selbst offenbart wurde. Psychedelisch bedeutet wörtlich übersetzt: Die Seele offenbarend. Diese Beschreibung finde ich sehr treffend. Auffällig ist hier auch die Parallele
zu allen anderen mir bekannten Psychedelika. Im Grunde zeigen einem alle Psychedelika die wahre Natur des Selbst, jedoch immer in einer etwas anderen Darstellungsform, etwa so als ob der gleiche
Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Lehrmeistern erklärt wird. Das war im Wesentlichen die Szene im Liegen. Nach einer Stunde war der absolute Peak vorbei und ich ging
zum Laptop rüber um die Erfahrung zu verschriftlichen.

Ich bin mir nicht sicher ob das Sinn macht, was ich hier schreibe, ich fühle mich extrem drauf. Es ist jetzt 03:30, also exakt 4 Stunden nach der Einnahme. Die ganze Zeit fällt mir auf, wie ungenügend
menschliche Worte sind um eine psychedelische Erfahrung zu veranschaulichen. Die Worte die ich benutze, klingen überhaupt nicht nach dem was ich eigentlich meine, aber etwas anderes habe ich nicht
zur Verfügung, mehr gibt der Duden einfach nicht her. Man müsste jetzt wirklich neue Wörter erfinden, aber so wie 4-HO-MET fühlt sich letztlich nur 4-HO-MET an. Auch wenn es vielleicht verballert klingt,
werde ich den Text jetzt so belassen wie er ist, denn ich möchte ein authentisches und unverfälschtes Bild davon konservieren, wie sich eine Erfahrug mit 4-HO-MET anfühlen kann.

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Heute am Tag danach stelle ich fest, dass der Text gar nicht schlecht ist. Während der Wirkung hatte ich ähnlich wie bei Pilzen oder Cannabioniden das Gefühl, ich kann nicht mehr denken, es ist
nicht möglich einen Faden von A nach B im Kopf zu behalten, weil alles in diese hochfrequenten Muster und Dreiecke zerfällt, vor allem war es auch befremdlich weil dieser Text gar nicht aus dem ansonsten
gewohnten Ego geschrieben wurde, sondern im Grunde zu einem großen Teil aus dem wahren Selbst heraus.

Selbst heute spüre ich noch ein ganz subtil verändertes Körpergefühl, als Nachwirkung von diesem Tryptaminbodyload. Mein Eindruck ist, dass einem 4-HO-MET mit unangenehmen Bodyloads in höheren Dosen
zeigen will, wo energetische oder auch chiropraktische Dysbalancen im Körper vorliegen. Das war sozusagen die Hausaufgabe, die 4-HO-MET mir mitgegeben hat und worüber ich heute noch reflektieren möchte.
Der subjektiv anstrengende Bodyload, so mein Eindruck, kommt nicht unbedingt von der Substanz selber. Die Substanz fungiert hier als Katalysator und zeigt auf, wo energetische Blockaden liegen.
Während in niedrigen bis mäßigen Dosen 4-HO-MET vor allem die Lebensenergie aktiviert und die Chakren in allen Farben erstrahlen lässt, wird es bei höheren Dosen beachtlich strenger und zeigt vor allem
auf, wo sich Blockaden befinden die gelöst werden wollen. Wie alle Tryptamine scheint auch 4-HO-MET stark am Energiesystem des Körpers zu wirken. Das fiel mir bislang bei jedem Tryptamin auf, dass diese
sehr stark die Stellung des Ichs zur Umwelt sowie die Lebensenergie thematisieren, jedes auf eine andere Weise. 4-HO-MET zeigte mir, dass ich energetisch geladen bin, dass es aber noch Blockaden in den
Leitsystemen gibt, die es zu beseitigen gilt, dann werden auch zukünftige Bodyloads sehr viel geschmeidiger mit dieser Substanz. Ich dachte heute bei einem Naturspaziergang nochmal ausgiebig über diese
Botschaft von 4-HO-MET nach, wo könnten Blockaden sein und was kann ich als Sofortmaßnahme tun um diese zu lösen. Dabei fielen mir 2 Dinge auf, als ich sehr genau in das Nachglühen der Substanz
hineinhörte. Der erste Punkt ist, ich muss noch mehr Barfuß gehen. Aus irgend einem Grund wirkt das Wunder was den Energiehaushalt betrifft. Mir fiel das bereits bei Ayahuasca auf. Seit ich Ayahuasca
trinke spüre ich den Drang barfuß in der Natur zu gehen. Obwohl es heute kalt ist, zog ich Schuhe und Socken aus und ging eine Weile durch die nasse Wiese, was eine Wohltat war, ich hatte den Eindruck,
der Körper leitet negative Energien und so etwas wie Hitze durch die Füße aus, woraufhin diese im Boden neutralisiert wird. Das war unglaublich angenehm. Barfuß gehen feiere ich jetzt so hart.
Das klingt alles sehr esoterisch und mit empirischer Naturwissenschaft nicht wirklich haltbar, aber ich kann es nur so wiedergeben, wie ich subjektiv die Wirkung und Botschaft dieser Substanz empfinde.
Die 2. Blockade die mir aufgefallen ist, war eine Blockade im Bereich der Brust- und Halswirbelsäule. Hier spiesst etwas. Das fiel mir nüchtern schon auf, dass hier oft etwas versteift ist, aber durch
4-HO-MET wird das durch das völlig veränderte Körpergefühl enorm stark spürbar, was einen beträchtlichen Einfluss auf den subjektiv empfundenen Bodyload hat. Ich muss den Bereich im Brust- und Halswirbelbereich
deutlich besser mobilisieren. Ich bin relativ groß und neige daher wohl eher zu Wirbelsäulenproblemen. Es scheint wohl so zu sein, dass ich genau diesen Bereich der Wirbelsäule bei dem mir 4-HO-MET die
Blockade zeigt, im Alltag und auch beim Sport, hauptsächlich unbewusst, aus Bewegungen rauslasse, wodurch dieser Bereich immer mehr versteift. Das muss ich ab sofort ändern, sagt mir mein Körper, denn
er will einen ungehinderten Energiefluss. Ich muss mich bei Bewegungen, insbesondere beim Sport, bewusster auf diesen Bereich konzentrieren und ihn miteinfliessen lassen. Ausserdem muss ich deutlich
mehr Übungen zur Mobilisierung dieses Bereiches machen, Mobility nennt sich das auf Neudeutsch. Darüber hinaus muss ich prüfen, ob sich an den Sitzgewohnheiten im Alltag chiropraktisch etwas verbessern
lässt. Auf diese Weise scheint 4-HO-MET nicht nur ein phantastisches Psychedelikum zu sein, sondern ein medizinisches Werkzeug, welches ganz klar aufzeigt, wo im Körper chiropraktische Defizite vorliegen.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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pilzjockel33
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Re: Das wahre Selbst und Lehren für den Alltag - geniale Reise mit 4-HO-MET

Beitrag von pilzjockel33 » 3. Feb 2020, 20:39

wieder Mal klasse Bericht :good: , ich habe auch noch 4 ho-met hier rumliegen, beim nächsten trip werde ich 30mg einnehmen, der starke bodyload ist mir auch in den vorherigen Trips aufgefallen
ich laufe im Wald auch oft Barfuß auf verschiedenen Untergründen, über Wurzeln, Wiesen, Stöcke und Steine, man spürt förmlich wie man geerdet und energetisiert wird, meistens mache ich dazu je nach Lust und Laune, bioenergetische Übungen, wie schnelles, übertriebenes Atmen, schütteln, wildes Tanzen, verschiedene Geräusche , sich "gehen" lassen, verspannungen und Blockaden lösen :)
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